Berner Studie zeigt: Helfen kann ansteckend sein

Berner Evolutionsforscher haben herausgefunden, dass es nicht viel braucht, um hilfsbereiter zu werden. In ihrer Studie zeigen sie, wie sich kooperatives Verhalten entwickelt.

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Daniel J. Rankin, Michael Taborsky: Assortment and the evolution of generalized reciprocity, Evolution, Vol. 63, Issue 6 (June 2009).

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Die Forscher konnten mit einem spieltheoretischen Modell zeigen, dass das Weitergeben von positiven Erfahrungen von der Evolution her gesehen Sinn macht. Die Studie wurde in der Juni-Ausgabe des wissenschaftlichen Journals «Evolution» veröffentlicht.

Die Hilfsbereitschaft ist am höchsten in einem Umfeld, in dem sich die Individuen wiedersehen. Daniel Rankin vom Institut für Ökologie und Evolution der Universität Bern. «Wenn ich jemandem helfe, der später in die Mongolei auswandert, und den ich nie wiedersehe, dann haben weder ich noch mein soziales Netzwerk etwas davon.» Anders sei es aber, wenn das Netzwerk beständig bleibt: «Wenn ich dann jemanden unterstütze, wird mir in Zukunft irgendwann auch geholfen.» (ymk)

Erstellt: 10.06.2009, 12:18 Uhr


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