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Berner Koks-Handel fest in nigerianischer Hand

Die Aussage des Chefs des Bundesamtes für Migration, dass 99,5 Prozent der nigerianischen Flüchtlinge in der Schweiz straffällig würden, sorgte für Aufsehen. Auch die Kantonspolizei Bern hat grosse Probleme mit den Westafrikanern.

Auch in Bern fallen die Nigerianer durch Drogenhandel auf.

Auch in Bern fallen die Nigerianer durch Drogenhandel auf.
Bild: Patric Spahni

Christof Kipfer. (Bild: Urs Baumann)

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Die offiziellen Behörden in Bern bestätigen die Aussage vom Chef des Bundesamtes für Migration. «Die Nigerianer kontrollieren den Kokainhandel in Bern», sagte Christof Kipfer, der Chef der Berner Kriminalpolizei, auf Anfrage von bernerzeitung.ch. Trotz umfangreicher Ermittlungsarbeit sei es schwierig, ihre clanartigen Kreise zu durchschauen. Die Clans würden sich völlig von andern abschotten und seien sehr gut organisiert. Kipfer glaubt, die jungen Männer würden mit einem klaren Dealerauftrag nach Bern geschickt. Hier würden sie sowohl den Import und den Export der beliebten Droge kontrollieren.

Die Nigerianer fallen schon einige Zeit als Drogendealer auf. Über Westafrika gelangen nämlich immer mehr Drogen aus Südamerika nach Europa, sowohl auf dem Land- wie auf dem Wasserweg. Westafrika und damit auch Nigeria, ist dadurch zu einem regelrechten Drogenumschlagplatz geworden.

Obwohl das Problem bekannt ist, sei es sehr schwierig, die so genannten «Chügelidealer» aus dem Verkehr zu ziehen. Die Männer hätten die Droge in kleinen Mengen als Kügelchen im Mund dabei. «Sobald sie die Polizei sehen, schlucken sie diese einfach», so Kipfer. Und auch wenn es der Polizei gelinge, einen mit genügend Kokain zu erwischen, stehe kurze Zeit später der nächste an derselben Strassenecke. «Es gleicht einer Sisyphusarbeit, die Nigerianer haben unglaubliche Rekrutierungsmöglichkeiten», sagte Kipfer.

Seit Jahren Gesuchsflut aus Nigeria

Oft widersetzen sich die Nigerianer der Verhaftung und es komme zu «schwierigen Szenen» für die Polizei, sagte Kipfer. In Haft machen die Männer falsche Angaben zu Herkunft und Alter und erzählen alle die «gleichen, nicht glaubwürdigen Geschichten». Darum werden fast alle Asylgesuche abgelehnt. 2009 hat die Schweiz lediglich einem einzigen Gesuch eines nigerianischen Asylbewerbers stattgegeben. Sechs erhielten eine vorläufige Aufnahme. Die grosse Mehrheit der knapp 1800 Gesuche wurden abgelehnt. In den letzten 15 Jahren durften 12 Nigerianer bleiben, 5401 stellten ein Gesuch.

Der Asylgesuchflut will der neue Leiter des Bundesamtes für Migration, Alard du Bois-Reymond, nun einen Riegel schieben. So soll sich eine Taskforce, eine Arbeitsgruppe aus Bund und Kantonen, dem Problem mit den Flüchtlingen aus Nigeria annehmen. Zudem soll ein vereinfachtes Rückführungsabkommen für Entspannung sorgen. Weil es aber einige Zeit dauere, um die Verfahren zu beschleunigen, rechnet du Bois-Reymond auch dieses Jahr mit insgesamt 16'000 Asylgesuchen.

Die Taskforce wurde seit letzten Sonntag bereits von Balthasar Glättli von Solidarité sans frontières als «eine weitere unnütze Massnahme» kritisiert. Besser sei es, den Nigerianern ein Handgeld von 5000 Franken zu zahlen und sie so zur Rückkehr zu bewegen. «Ein durchaus pragmatischer Ansatz», sagte Kripo-Chef Christof Kipfer. (Bernerzeitung.ch/Newsnet)

Erstellt: 14.04.2010, 16:52 Uhr

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20 Kommentare

Paul Jegerlehner

15.04.2010, 18:23 Uhr
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Warum hört man eigentlich vom Stadtpräsidenten kein Wort über diese Missstände. Ansonsten steht er immer an vorderster Front mit seinen Sprüchen. Doch wenn solches veröffentlicht wird ist es um A. Tschäppät immer sehr ruhig. Es wäre interessant zu hören, welche Vorschläge er in dieser Situation zu bieten hat. Antworten


Beni Reinhardt

15.04.2010, 17:26 Uhr
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wow! erstaunlich, die nigerianer sind soooo böse, dass wir uns sogar zum koksen gezwungen fühlen. jaaa! die linken sind schuld, dass in bern gekokst wird, was das zeug hält (ja, wir sind die schweizer topnasen!) man sollte aber nicht ausländerpolitik und drogenhandel verknüpft zu lösen suchen, denn: in nigeria gibts kein koks! und dass die schweiz immer mehr nach rechts rutscht, ist pure ignoranz! Antworten


christoph scheidegger

15.04.2010, 16:22 Uhr
Melden 1 Empfehlung

es ist zielführend, wenn die polizisten künftig im vernetzten denken zusätzlich geschult und gefördert werden, aber es braucht nicht nur kopf, sondern ebenfalls herz und dann auch noch die hand. Antworten


Christoph Gimpert

15.04.2010, 14:40 Uhr
Melden 3 Empfehlung

Mit meinem Kommentar von vorhin meine ich nicht, dass man Gesetze so anpassen würde, dass Kriminelle nicht mehr kriminell wären. Ausschaffungen weden glaub ich keine Wirkung haben, wenn nicht die Nigerianer Koks verkaufen, dann halt andere. Wie man hört ist Koks bei Bankern und Yuppies sehr beliebt, also auch bei Schweizern... Antworten


Christoph Gimpert

15.04.2010, 14:31 Uhr
Melden 2 Empfehlung

@Walter Sahli: Einverstanden, dass die Linken nicht schuld sind an der Sache, aber dass die Schweizer immer mehr "rechts denken", daran sind die Linken schuld, denn mit ihrem Gutmenschentum setzen sie Signale, und das nicht nur Koksdealern, sondern auch Islamisten. Gekokst wird eh, ob die Nigerianer den Stoff verkaufen oder nicht - geradesogut könnte man Koks legalisieren, statt Nigerianer raus. Antworten


christoph scheidegger

15.04.2010, 13:17 Uhr
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es handelt sich hier offensichtlich um gesellschaftliche probleme, die globalisiert werden. den jungen afrikanern sollte man medikamente, kondome, wasseraufbereitungs-anlagen und schulbücher mit auf den heimweg geben und nicht schweizerfranken oder etwa essbare waffen..! hilfe zur selbsthilfe, afrika hat viel sonnenenergie...! und übrigens, man darf boote auf dem wasser ja nicht überladen..! Antworten


Walter Sahli

15.04.2010, 09:56 Uhr
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Aha, wenn wir also alle Nigerianer ausschaffen, dann verkauft niemand mehr Koks. Und wenn kein Angebot da ist, dann gibt's ja auch keine Nachfrage, wie wir aus der Wirtschaftslehre wissen, oder? Aber schön, konnten wir wieder mal den Linken die Schuld zuschieben und müssen uns keine Gedanken darüber machen, warum sich soviele Leute die Nase pudern! Antworten


Mario Imhof

15.04.2010, 09:27 Uhr
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Warum lässt der Gemeinderat das auf unserm Stadtgebiet geschehen? Warum verlangt er bei der Kantonspolizei nicht, dass der Handel massiv, auch sichtbar bekämpft wird? Stündliche Kontrollen, wie bei parkierten Autos, bei den einschlägigen, bekannten Plätzen wäre doch angesagt. Polizisten hat es ja jetzt mehr als genug nach der Abstimmung über die Sicherheit in der Stadt Bern. Oder etwa doch nicht ! Antworten


Roland Peter

15.04.2010, 08:05 Uhr
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Die Passivität und Naivität von linken Parteien ist der Grund, wieso die Schweiz immer mehr nach rechts rutschen wird. Es gibt einfach Menschen, die sind anders aufgewachsen und holen sich was sie kriegen können. Dass ohne Rücksicht und nutzen dabei unsere Gastfreundschaft und Gesetze aus. Ich bin eher links eingestellt und habe aber in diesen Fragen keine alternative, als rechts zu wählen! Antworten


Franz Steiner

15.04.2010, 06:58 Uhr
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Erstaunlich, das einmal jemand wagt, die Wahrheit zu sagen. Die vom linken Gutmenschentum initiierte kulturelle Bereicherung sieht in Tat und Wahrheit so aus, wobei die Kritiker normalerweise mit der rassistischen Keule zum Schweigen gebracht werden. Es bleibt nur zu hoffen, dass der Stimmbürger die Konsequenzen zieht und die entsprechende Initiative annimmt. Antworten


Margrit Feuerle

14.04.2010, 21:55 Uhr
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Was Balthasar Glättli von Solidarité sans frontière da vorschlägt, jedem Nigerianer ein Handgeld von Fr. 5000.-- in die Hand zu drücken, ist völliger Blödsinn. Es wird in Nigeria herumgesprochen. Dann wollen möglichst viele in die Schweiz reisen und das "Handgeld" in Empfang nehmen. Viel besser wäre es, mit der Aufklärung über Drogen bereits im frühem Kindesalter anzufangen und stets dranbleiben. Antworten


Peter Rechsteiner

14.04.2010, 21:29 Uhr
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Ich finde die Diskussion um die Drogendealer und deren Herkunft zwar korrekt. Aber irgendwo ist diese Sache kriminalisierung lächerlich, wenn man bedenkt wer wohl die Konsumenten sind... Schweizer Bürger? Antworten


Martin Meier

14.04.2010, 21:15 Uhr
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Die Linken nund Netten Sesselhocker schlafen fast immer in Bern. Aber das Bernervolk wählt ja auch nie die richtigen Leute in die Regierung .Warum wird da nicht einmal rigoros durchgegriffen.Falschparkierer sind halt leichter zu fassen. Antworten


rolf zürcher

14.04.2010, 20:51 Uhr
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aha, 5000 franken!! das ist ja auch so ein blödsinn.die sind einen monat später wieder da und wollen wieder 5000....sofort zurückschicken und der nigerianischen boschaft rechnung stellen! was sagen eigentlich die dazu???unglaublich.unsere gesetze sind einfach nur dumm!! Antworten


Kurt bronnimann

14.04.2010, 20:14 Uhr
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Humanität, Ausschaffungsstopp. Asyl und Menschenrecht. Dieses scheinheilige linke GetueKennt keine Worte. Wo sind unsere Rechte, die Rechte unserer Gesellschaft.......... Antworten


Willi Ammann

14.04.2010, 18:32 Uhr
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Endlich legt ein Chefbeamter des Bundes längst bekannte Tatsachen auf den Tisch. Hoffentlich folgen den Worten auch mutige Taten. Die kriminelle Drogenmafia die mit ihrem Treiben viel Not und Elend verursacht muss schonungslos verfolgt und ausgeschafft werden. Parteien,Asylorganisationen und Kirchen welche sich rigorosen Ausschaffungen widersetzen sind mitschuldig an diesen unhaltbaren Zuständen. Antworten


Paul Jegerlehner

14.04.2010, 18:17 Uhr
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Diese Aussagen von Kripo-Chef Christof Kipfer kann ich nachvollziehen,dass die meisten Nigerianer mit einem bestimmten Auftrag in die CH eingeschleust werden.Dank unserem übergrossen Loch in der CH-Grenze war ja dies abzusehen.Schade,dass da Jahre (wissentlich) verschlafen wurden,diesen Hochkriminellen den Riegel zu schieben.Unsere beliebe kuschelige Schweizerjustiz ist ja in aller Welt bekannt. Antworten


Willi Müller

14.04.2010, 17:38 Uhr
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das ist nun gewiss nichts neues. schon seit jahren kann einem in der stadt bern auffallen, dass fast alle dealer aus afrika stammen. nur durfte bis jetzt niemand das problem beim namen nenne. ein wie im artikel erwähntes handgeld von Fr. 5000 finde ich übertrieben, das ist zuviel. sie erhalten ja schon die rückreise gratis. Antworten


Ronald Lack

14.04.2010, 17:31 Uhr
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Dass die Nigerianer das Asylgesetz missbrauchen ist nicht neu, dies geschieht schon seit Jahren so. Nur Bern hat geschlafen. Es giebt nur eine Lösung keine Asylgesuche mehr annehmen und kein Geld und keine Unterkunft mehr geben, sollte das Bundesgericht dem wiedersprechen so sind alle Nigerianer diesem Gericht zuzuführen und die sollen für die Unterkunft und Ausschaffung aufkommen.. Antworten


Paul Jegerlehner

14.04.2010, 17:25 Uhr
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Dank dem linken Gedankengut und den Freizügigkeitsabkommen können diese Kriminellen ungehindert in die Schweiz einreisen. Da so viele hier sind ist das Gedankengut von Chr. Kipfer absolut nachvollziehbar, dass diese Nigerianer bereits mit einem bestimmt Auftrag im Drogengeschäft in die Schweiz eingeschleust werden. Da wir ja weltweit bekannt sind für unsere Kuscheljustiz wird dies masslos ausgenutzt. Antworten



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