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Polizisten auf der Schützenmatte mit Flaschen und Steinen beworfen

Aktualisiert am 25.02.2012 30 Kommentare

Am späten Freitagabend kam es auf dem Parkplatz vor der Reitschule zu Auseinandersetzungen. Laut Augenzeugenberichten warfen verschiedene Besucher der Reithalle Flaschen gegen Einsatzkräfte der Polizei. Dabei wurde ein Polizist leicht verletzt.

1/4 Eingeschlagene Scheibe an der Bushaltestelle Bollwerk.
Bild: Tobias Ochsenbein

   

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Verschiedene teils vemummte Personen versammelten sich laut Aussagen der Kantonspolizei Bern gegen 23 Uhr am Freitagabend zu einer Spontankundgebung. Die Menschenmenge zog anschliessend von der Reithalle via Bollwerk in Richtung Kleeplatz. Beim Eintreffen der Polizeikräfte wendete der Umzug auf Höhe des Kunstmuseums schliesslich wieder und kehrte zur Schützenmatte zurück. Laut Kantonspolizei Bern wurden auf dem Weg dorthin Petarden gezündet und der Verkehr behindert.

Ebenfalls wurden die Einsatzkräfte der Polizei unvermittelt mit Steinen und Glasflaschen beworfen, wie eine Augenzeugin bereits am Samstagmorgen gegenüber Bernerzeitung.ch/Newsnet berichtete.

Massive Sachbeschädigungen

Bei den Auseinandersetzungen kam es zu diversen Sachbeschädigungen. Ein Stein durchschlug die Seitenscheibe eines Polizeiautos und traf einen Polizisten am Kopf. Er musste sich vorübergehend in ärztliche Behandlung begeben.

Ebenfalls nahm offensichtlich auch die Bushaltestelle Bollwerk Schaden, wie ein Augenschein vor Ort zeigte. Die Scheibe der Bushaltestelle ist eingeschlagen, noch immer liegen Scherben herum. Auch auf dem Parkplatz vor der Reitschule waren noch Spuren der nächtlichen Auseinandersetzung zu sehen.

Die Demonstranten zogen sich kurzzeitig zurück, griffen dann die Polizistinnen und Polizisten aber erneut mit Flaschen- und Steinwürfen an. Diese setzten sich mit Gummischrot zur Wehr.

Die vor allem durch Scherben verunreinigte Strasse musste durch das Strasseninspektorat Bern geputzt werden. Um zirka 1.20 Uhr zog ein grösserer Demonstrationszug mit zum Teil vermummten oder maskierten Teilnehmenden an der Polizeiwache Waisenhaus vorbei Richtung Bollwerk.

In den frühen Morgenstunden ging eine Meldung betreffend Flaschenwürfe gegen parkierte Autos bei der Polizei ein. Vor Ort konnten aber keine Personen mehr festgestellt werden.

Mediengruppe der Reitschule distanziert sich von Gewalt gegenüber der Polizei

In einer Mitteilung vom Samstagabend hielt sie darum auch fest, dass sich die «erwähnten Ereignisse am Freitag kurz vor 23.00 Uhr nicht vor der Reitschule, sondern im Raum Bollwerk-Schützenmatte auf Höhe Hodlerstrasse/Amtshaus/Kapitel Bollwerk» abspielten. Weiter schreibt sie, dass nicht bekannt sei, ob es sich bei den Chaoten um Besucherinnen und Besucher der Reitschule handelte oder um «Fasnächtlerinnen und Fasnächtler».

Zwar verfüge die Reitschule über keine genauen Informationen über die Hintergründe der Ereignisse, aber es scheine sich dabei um eine Protestaktion gegen die Polizei gehandelt zu haben, schreibt die Mediengruppe weiter.

Die Reitschule wollen den wachsenden Unmut gegen die Behörden wegen der verfehlten repressiven Nachtleben- und Freiraumpolitik in der Stadt Bern nicht ausbaden, heisst es zuletzt. (toc/cls)

Erstellt: 25.02.2012, 11:31 Uhr

30

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30 Kommentare

Bruno Bänninger

25.02.2012, 15:15 Uhr
Melden 78 Empfehlung 0

Die RS ist kein Kulturzentrum sondern ein überkochender Erregungsraum für Chaoten. Der öffentliche Raum wird besetzt, Gesetze ausser Kraft gesetzt und Angst verbreitet. Was mach die Obrigkeit? Nichts, ausser bezahlen.
In der RS wirkt ein Kern jener Wähler die die linken Räte wieder wählen werden. Die Frage, ob Berner Stadtpolitiker dumm oder schlau sind ist damit eindeutig beantwortet.
Antworten


Georg Stirnimann

25.02.2012, 14:25 Uhr
Melden 73 Empfehlung 0

Meine Frau telefonierte gestern beim Autofahren. Die Polizei verfolgte Sie bis in die Stadt und verlangte eine Busse, die anstandslos bezahlt wurde. Vermutlich wäre es besser gewesen, Sie hätte Flaschen nach der Polizei geworfen, dann wäre Sie straflos davongekommen! Nur weiter so, schröpft die Anständigen wegen einer Bagatelle und verschont aus Angst die Anarchisten! Antworten



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