Behörden sagen erneut Nein zu Glacevelo

Aktualisiert am 25.05.2010 6 Kommentare

In der Stadt Bern wird es auch in diesem Jahr kein Glacevelo - einen mobilen Verkaufsstand für Glacen und Getränke - geben.

Nein: In der Stadt Bern wird es auch in diesem Jahr kein Glacevelo geben. (Bild: Keystone )

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Nach der Stadt Bern hat auch das Regierungsstatthalteramt Bern-Mittelland das entsprechende Gesuch von «Glacemaa» Lukas Harder abgelehnt.

Die Stadt Bern habe im vergangenen Herbst bei der Ablehnung von Harders Gesuch richtigerweise befunden, das Aufstellen eines Dreirads mit Kühlbox auf belebten Plätzen der Innenstadt sei nicht mehr gemeinverträglich. Das heisst es in dem am Dienstag von Harder veröffentlichten Beschwerdeentscheid.

Kein Platz für den «Glacemaa»

Es bestehe wie von der Stadt Bern angegeben ein hohes öffentliches Interesse daran, dass der öffentliche Grund durch Privatpersonen nicht übernutzt werde. Insbesondere die Altstadt werde durch Fussgänger, Velos, Zubringer und Aussenbestuhlungen schon stark in Anspruch genommen.

Aufgrund dieses Interesses an freiem Raum sei der Eingriff in die Wirtschaftsfreiheit des Gesuchstellers zumutbar.

Harder teilte am Dienstag mit, er werde aus Kostengründen voraussichtlich darauf verzichten, den Entscheid weiterzuziehen. Sein Gesuch stammt von April des letzten Jahres. (sda)

Erstellt: 25.05.2010, 12:15 Uhr

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6 Kommentare

fritz müller

25.05.2010, 11:34 Uhr
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viel mehr platz als ein glacevelo brauchen ja alle die beamtenbüros, die dem bürger nicht nur den weg versperren sonden ihn auch noch zwingen, steuern für wirtschaftsverhinderende beamte zu zahlen Antworten


Mark Keller

25.05.2010, 12:15 Uhr
Melden

Da wiehert der Amtsschimmel aber gewaltig! Und erst die Begründung ist sowas von daneben: wo liegt wohl die Übernutzung durch ein Glacedreirad? Nicht mehr gemeinverträglich? Was für ein Wort! Das einzig Gemeine an der Sache ist, dass Leute mit Initiative durch sture Beamtenmentalität behindert werden. Ein Glacemaa in der Innenstadt würde die Szenerie beleben, sowie Gross und Klein erfreuen. Antworten



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