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Barbara Hayoz wird Verwaltungsrätin der CSS

Von Jonathan Spirig. Aktualisiert am 19.12.2011

Die Berner Gemeinderätin Barbara Hayoz wird neue Verwaltungsrätin der CSS Versicherung. Wie ihre Zukunft nach der Politik aussieht, weiss die 49-Jährige aber noch nicht.

Barbara Hayoz wird Verwaltungsrätin bei der CSS.

Barbara Hayoz wird Verwaltungsrätin bei der CSS.
Bild: Andreas Blatter

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Die Stadtberner Finanzdirektorin hat bereits im März 2011 angekündigt, dass sie am 31. Dezember 2012 als Gemeinderätin der Stadt Bern zurücktreten wird. Was sie künftig machen will, hat Barbara Hayoz bis jetzt aber noch nicht kundgetan.

Seit heute Montag ist immerhin klar, dass die 49-Jährige ab sofort auch als Verwaltungsrätin des Luzerner Krankenversicherers CSS amtet. Sie sei vom Mitgliederrat einstimmig gewählt worden, teilt das Unternehmen mit.

Krankenversicherungen sind für Barbara Hayoz kein unbekanntes Gebiet. Sie sei vor ihrer Wahl zur Gemeinderätin Vizepräsidentin des Verwaltungsrats der Helsana gewesen und habe die Geschehnisse seither passiv mitverfolgt, so Hayoz auf Anfrage.

Kein Interessenkonflikt

Dass der Posten als Verwaltungsrätin zu Interessenkonflikten mit ihrem Job als Finanzdirektorin der Stadt Bern führen könnte, bezweifelt Hayoz. Die Gesundheitspolitik liege vor allem in der Kompetenz von Bund und Kanton, erklärt die FDP-Politikerin. Sie habe zudem ihre Gemeinderatskollegen informiert, als sie im Sommer die Anfrage erhalten habe und als sie gewählt wurde: «Da herrscht volle Transparenz.»

Zudem sei es Mitgliedern des Gemeinderats auch erlaubt, solche Ämter anzunehmen. Das Reglement schreibe allerdings vor, dass weniger als acht Wochenstunden dafür aufgewendet werden. Die sei bei vier bis fünf Sitzungen pro Jahr kein Problem und die Dossiers werde sie natürlich am Wochenende studieren. «Betonen möchte ich auch, dass 75 Prozent des Honorars an die Stadtkasse gehen», so Hayoz,

Ungewisse berufliche Zukunft

Wie ihre berufliche Zukunft nach dem Jahr 2012 aussehen wird, weiss Barbara Hayoz indes noch immer nicht. Sie sei nicht aktiv auf der Suche, erhalte aber regelmässig Anfragen, so die Finanzdirektorin. «Ich prüfe alles was an mich herangetragen wird, behalte einiges im Hinterkopf, habe aber auch schon zwei Absagen erteilt». (Bernerzeitung.ch/Newsnet)

Erstellt: 19.12.2011, 12:19 Uhr

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