Bärenpark-Security mit besonderer Vergangenheit
Von Wolf Röcken. Aktualisiert am 23.01.2012 2 Kommentare
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Angestellte der Firma SAS Security AG patrouillieren seit letztem Frühling beim Bärenpark. Die Stadt erteilte diesen Auftrag, um Littering und Vandalismus zu reduzieren. Ausserdem helfen die Sicherheitsleute mit, die Besucherströme zu lenken. Die SAS erhält für den Auftrag bis März 2013 rund 420'000 Franken von der Stadt. Ausschreibung und Vergabe durch das Beschaffungsbüro erfolgten regulär, wie der zuständige Gemeinderat Reto Nause (CVP) auf Anfrage sagt. Die SAS konnte alle Nachweise erbringen, und die städtische Beschaffungskommission empfahl einstimmig, den Auftrag an die SAS zu vergeben.
Üblicherweise nicht geprüft wird jeweils die weiter zurückliegende Vergangenheit von Bewerbern. Diese scheint im Fall der SAS, beziehungsweise ihres Besitzers und entsprechender Vorgängerfirmen, aber zumindest speziell zu sein. Wie der «Bund» berichtete, war der Inhaber zwischen 2002 und 2007 in sieben Konkurse verwickelt und machte dabei Verluste in Millionenhöhe.
Ein Mitbewerber hatte nach der Vergabe an die SAS Beschwerde eingereicht. Der Statthalter wies sie aber ab, und der Kläger gab sich zufrieden. Laut «Bund» soll die SAS 20 Prozent unter dem Preis der anderen offeriert haben. Gegen die SAS Security AG, die es mit diesem Namen seit 2007 gibt, sind keine Vorwürfe bekannt. (Berner Zeitung)
Erstellt: 23.01.2012, 09:09 Uhr
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2 Kommentare
Eine weitere Meisterleistung der Berner. Logisch kann die SAS 20% billiger sein als lokale Firmen. SAS hat den Sitz in Freienbach, eine der steuergünstigsten Gemeinden. Genau mit solchen Auftragsvergaben wird das Berner Steuersubstrat geschwächt und die Berner müssen noch mehr Steuern bezahlen. Politikern sind eben die Bürger egal und fremdes Geld ausgeben macht Spass! Danke Herr Nause und Co... Antworten
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