BZ-Lokaljournalismus-Preis geht in den Aargau

Eine sechsteilige Serie über das Bahnpendeln im Kanton Aargau hat dem Journalisten Max Dohner von der Mittelland Zeitung den diesjährigen BZ-Preis für Lokaljournalismus eingebracht.

Etwas gesehen, etwas geschehen?

Leser-Reporter

Haben Sie etwas Aussergewöhnliches gesehen, fotografiert oder gefilmt? Ist Ihnen etwas bekannt, das die Leserinnen und Leser von Bernerzeitung.ch/Newsnet wissen sollten? Senden Sie uns Ihr Bild, Ihr Video, Ihre Information per MMS an 4488 (CHF 0.70 pro MMS).
Die Publikation eines exklusiven Leserreporter-Inhalts mit hohem Nachrichtenwert honoriert die Redaktion mit 50 Franken. Mehr...

Der Preis wurde am Mittwochabend in Bern verliehen. Dohners Reportagen zeugten von hervorragendem Handwerk, von Hartnäckigkeit und Geduld, teilte die BZ-Stiftung für Lokaljournalismus am Mittwoch mit.

Der zweite Preis in der Deutschschweiz ging an Mireille Guggenbühler von der Zeitung «Der Bund» in Bern. Sie beschrieb in ihrer Reportage «Aufruhr im Tal» anhand der lokalen Spitalplanung, was die beiden Berner Oberländer Regionen Saanenland und Simmental trennt und letztlich doch vereint.

Die Jury der französischsprachigen Schweiz vergab den ersten Preis an Philippe Dubath von der Zeitung «24Heures» in Lausanne, den zweiten Preis an Christophe Sugnaux von der Freiburger «La Liberté». Dubath legte drei unterschiedliche Reportagen vor, Sugnaux enttarnte in monatelanger Recherche einen Investoren als Hochstapler.

Porträts von Flüchtlingen ausgezeichnet

Ebenfalls am Mittwoch erhielt der polnisch-schweizerische Fotograf Jacek Pulawski den Espace Media-Preis für Pressefotografie «Swiss Press Photo 2009». Pulawski porträtierte über mehrere Monate hinweg die neu aus Italien in Chiasso TI angekommenen Flüchtlinge.

Die im Magazin «Kinki» erschienen Bilder zeigten Gesichter, die von den erlittenen Strapazen gezeichnet seien, heisst es in der Mitteilung. Sie bewegten, irritierten und lenkten die Aufmerksamkeit auf ein aktuelles Problem und leisteten somit das, was ein Pressebild heute leisten sollte.

Weitere Preise gingen an Gaëtan Bally, Yves André, Valérie Chételat, Adrian Moser und Alban Kakulya.

Die besten Pressebilder des Jahrs 2009 erscheinen wiederum im Dezember in einem Katalog. Sie werden auch als Wanderausstellung in Zürich, Genf und Bern zu sehen sein.

Neue Trägerin des Preises

Die Preise für Lokaljournalismus werden ab nächstem Jahr nicht mehr von der BZ-Stiftung für Lokaljounalismus vergeben, sondern von der verlangsunabhängigen Fondation Reinhardt von Graffenried. Die mit elf Millionen Franken dotierte Stiftung verleiht nächstes Jahr erstmals auch einen Preis für Online-Lokaljournalismus. (rue/sda/)

Erstellt: 25.11.2009, 21:06 Uhr

Region

Populär auf Facebook – Privatsphäre

Meistgelesen in der Rubrik Region

Immobilien

Marktplatz
Wohnung/Haus suchen

Weitere Immo-Links
homegate TV
Hypotheken vergleichen
Umzug
Immobilie inserieren
Inserat erfassen
Frühlingsdeko
homegate Lassen Sie jetzt schon den Frühling ins Haus. Mehr

In Partnerschaft mit:

Homegate

Partner

Umfrage

Braucht es wegen Facebook, Google und Co. einen besseren Datenschutz?




AKTUELLE JOBS

Marktplatz

Dipl. Technische Operationsfachperson / Dipl. Pflegefachperson FA OP Permed AG, Zürich

IT Supporter Zürich (m/w) Pidas Aktiengesellschaft, Zürich

IT Supporter / Pfäffikon SZ Pidas Aktiengesellschaft, Pfäffikon SZ

AKTUELLE KADERSTELLEN

Marktplatz

Senior Account Manager im Softwarebereich (w/m) Freestar - People AG, Nordostschweiz

SharePoint Entwickler / Leiter Business Unit Freestar - People AG, Zentralschweiz

Leiter Schlosserei Freestar - People AG, Kanton Zürich

BZ-Talk Vorschau

Lokale Suche

Marktplatz

Neues aus Ihrem Wohnort

  • Hier finden Sie Nachrichten, Veranstaltungen und das detaillierte Lokalwetter ihrer und hundert weiterer Gemeinden im Gebiet der Berner Zeitung. Mehr...
  • Gelangen Sie hier direkt zu Ihrer Gemeindeseite:

Bei Anruf Bern

Muss der Religionsunterricht ausgebaut werden?

Ja

 
29.8%

Nein

 
70.2%

Giraffen zieren die Stadt Bern. Sollen die Graffiti bleiben?

Ja

 
28.9%

Nein

 
71.1%