«BKW macht alle Bemühungen zur CO2-Reduktion zunichte»

Die erste Übergabe scheiterte, heute Morgen klappte es: Die BKW nahm den «Public Eye Award», einen Schmähpreis für unethische Unternehmen, entgegen.

Video: bernerzeitung.ch

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Die BKW muss sich happige Vorwürfe gefallen lassen. Sie schmücke sich in der Schweiz mit einem grünen Mäntelchen, plane aber gleichzeitig in Deutschland ein Kohlekraftwerk mit einem Ausstoss von fünf Millionen Tonnen CO2 pro Jahr. Laut Greis, Botschafter der Erklärung von Bern und Rapper, mache dies alle Bemühungen der Schweizer Regierung hinsichtlich des Kyoto-Protokolls zunichte.

Die Verantwortlichen des Berner Energiekonzerns nahmen Stellung zur Kritik (siehe Video). Einig wurden sich die Parteien aber nicht, Greis plant nun die Bevölkerung zu mobilisieren. (Bernerzeitung.ch/Newsnet)

Erstellt: 30.04.2009, 14:25 Uhr

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2 Kommentare

Reto Widmer

30.04.2009, 17:31 Uhr
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Strom brauchen wir alle. Nur "grüner" Strom deckt unseren Bedarf nie und nimmer. Alle Bemühungen, die Ölabhängigkeit zu senken, braucht mehr Strom (z.B. Solarzellen, Erdwärmeheizungen etc.). Zudem steigt die Bevölkerung jährlich stetig (letztes Jahr plus 100000 Menschen). Auch die brauchen Strom. Ein Kohlekraftwerk, welches die BKW in D erstellen wollten, erstellt nun ein französisches Unternehmen Antworten


Reto Rotta

30.04.2009, 17:27 Uhr
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Typisch, dass nicht ein Vorzeigeunternehmen positiv in den Vordergrund gerückt wird als Vorbild, sondern dass Schmähpreise vergeben werden. Typisch für unsere heutige Gesellschaft. Typisch auch, dass die Personen, die überdurchschnittlich Strom verbrauchen (wie der Raper Greis bei seinen Touren und Konzerten) selbstgerecht mit dem Finger auf andere Zeigen. Antworten



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