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Auf Terrassen im Innern des Bahnhofs ist Rauchen erlaubt

Auf den Terrassen der Restaurants im Innern des Berner Bahnhofs darf weiter geraucht werden. Weil sie rechtlich eher als Aussenräume gelten, unterstehen sie nicht dem Rauchverbot.

Hier war eine Nichtraucherzone: Nun darf beispielsweise vor dem Tibits wieder geraucht werden.

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Die Aussenbestuhlungen der Betriebe in der Bahnhofshalle und in den Unterführungen gelten rechtlich nicht als Innenräume. Sie unterstehen somit auch nicht dem Rauchverbot.

Zu diesem Schluss kommt das Regierungsstatthalteramt Bern. Es verweist in einem Communiqué vom Montag auf die Beurteilung des Regierungsrats, wonach bedeckte Passagen, wie sie vor allem in der Stadt Bern vorkommen, keine Innenräume darstellen.

Eher ein Aussenraum

Ähnlich seien die Bereiche im ersten Untergeschoss des Bahnhofs als Teil des Aussenraumes zu bezeichnen. Die Passanten bewegten sich dort gleich wie in den Lauben und Strassen von Bern.

«Auch vom Binnenklima her handelt es sich eher um einen Aussenraum als um einen Innenraum», schreibt der stellvertretende Regierungsstatthalter Ueli Zaugg in der Mitteilung. Somit sei dort das Rauchen zulässig.

Keine klare Grenze

Wegen der Architektur der Betriebe sei mitunter keine klare Grenze erkennbar zwischen Innenraum und angrenzender Terrasse. Damit eindeutig festgelegt ist, unter welchen Voraussetzungen das Rauchen erlaubt oder verboten ist, wurden konkrete Auflagen in die jeweiligen Betriebsbewilligungen aufgenommen.

Am 7. Oktober hatte die Orts- und Gewerbepolizei der Stadt Bern das Regierungsstatthalteramt angefragt, ob die Aussenbestuhlungen im Bahnhof als Aussenräume bezeichnet werden könnten. Das Gesetz zum Schutz vor Passivrauchen trat im Kanton Bern am 1. Juli 2009 in Kraft. (js/sda/)

Erstellt: 28.12.2009, 15:09 Uhr

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2 Kommentare

ruedi lanz

28.12.2009, 21:02 Uhr
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Ab und zu kommt doch warme Luft aus Spanien zu uns. Ich habe mit eigenen Augen gesehen, was dort alles in den Verbrennungsanlagen landet! Das Rauchen in nicht abgeschlossenen Räumen verursacht bestimmt nur einen kleinen Bruchteile dieser Abgase. Was ist eigentlich mit den Kaminen der chemischen Industrie, insbesondere in Basel und im Wallis? Antworten


Elsa Lüthi

28.12.2009, 15:28 Uhr
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Kommt mir vor, wie die CO2-Befürworter, welche annehmen, dass mit einer finanziellen Leistung an den Staat, die Luft verbessert wird oder die schlechte Luft an der Grenze aufgehalten werden kann. Menschen (Raucher) werden diskriminiert und in 2 Lager gespalten und Feindseligkeit gesät. Es ist allseits nur noch pervers und ekelerregend. Die Überbevölkerung ist das eigentliche Problem. Antworten




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