Affenpärchen «Elina» und «Mico» soll eine Familie gründen
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Die Urwald-Halle des Tierparks Dälhölzli ist eine tierische Wohngemeinschaft. Das Krallenaffen-Pärchen teilt sich seit Dezember 2009 den Lebensraum mit anderen exotischen Tieren, wie zum Beispiel mit den Hirschferkeln, den weltweit kleinsten Huftieren, zwei Blauscheitel-Motmots und den Rotstirn-Jassanas. «Die gemeinsame Haltung wird in der Zoowelt seit Jahren praktiziert. Stellt aber hohe Ansprüche an das Personal», sagt Marc Rosset, Kurator vom Tierpark Dälhölzli.
Nachzucht für den Erhalt der Population
Die Göldi-Tamarine sind in ihrem natürlichen Lebensraum vom Aussterben bedroht. Mit Nachzuchten im Tierpark Dälhölzli wird die Neubildung oder die Verstärkung der Population in der Natur gefördert. Der allfällige Nachwuchs könnte deshalb auch dem europäischen Erhaltungszuchtprogramm (EEP) zu Verfügung gestellt werden.
Seit 1988 wird im Rahmen des europäischen Erhaltungszuchtprogramm diese spezielle Tierart im Dälhölzli gehalten. In diesem Zeitraum wurden 17 Jungtiere aufgezogen und an andere Institutionen abgegeben. Ein Göldi-Tamarin-Weibchen starb im Dälhölzli Ende 2001, im Alter von über 18 Jahren. Dies ist ein Altersrekord für diese Art in Menschenobhut. (Bernerzeitung.ch/Newsnet)
Erstellt: 18.03.2010, 15:08 Uhr
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