39 Museen öffnen eine Nacht lang ihre Türen
Links
Stichworte
Etwas gesehen, etwas geschehen?
Haben Sie etwas Aussergewöhnliches gesehen, fotografiert oder gefilmt? Ist Ihnen etwas bekannt, das die Leserinnen und Leser von Bernerzeitung.ch/Newsnet wissen sollten? Senden Sie uns Ihr Bild, Ihr Video, Ihre Information per MMS an 4488 (CHF 0.70 pro MMS).
Die Publikation eines exklusiven Leserreporter-Inhalts mit hohem Nachrichtenwert honoriert die Redaktion mit 50 Franken. Mehr...
Der Startschuss für die Museumsnacht ertönt um 18 Uhr. Und dann kann bis morgens um 02.00 Uhr ein Wettlauf gegen die Zeit stattfinden: Das Angebot ist reichhaltiger denn je - kulturell und auch kulinarisch. Wer mehr als die durchschnittlichen drei Häuser pro Besucher sehen will, der muss sich eine Strategie zurechtlegen: Wo starten? Welches ist die beste Route durch das nächtliche Treiben? Und vor allem: welches Fortbewegungsmittel bringt mich ans Ziel?
Start im Westen oder im Osten
Bei einer geographischen Routenplanung kann der Einstieg von Westen her - im Westside - oder von Osten her - im Zentrum Paul Klee - beginnen. Oder man setzt auf dem Bundesplatz den Startpunkt, dem Zentrum der nächtlichen Reise. Zu Gast auf dem Bundesplatz ist in diesem Jahr das Freilichtmuseum Ballenberg. Mit Trachten, Handwerkern und Tieren könnte kaum eine würdigere Institution vor dem Bundeshaus ihre Zelte aufschlagen.
Mit Bus oder Oldtimer
Ab Bundesplatz fahren alle 10 - 15 Minuten die Shuttles zu den geöffneten Häusern und man hat die Qual der Wahl. Neben den herkömmlichen Shuttle-Linien, dem öffentlichen Verkehr (Liberozonen 10/11 sind im Ticketpreis inbegriffen) gibt es die Oldtimer-Linien: Oldtimertram, Oldtimerbus oder einfach: Oldtimer.
Wohin will der Nachtschwärmer - oder lässt er sich treiben und überraschen? Zielorientierte sollten unbedingt das Programmheft konsultieren und sich aus dem reichhaltigen Angebot treffsicher ihre Objekte aussuchen. Wem die Treffsicherheit fehlt, der kann ja im Schützenmuseum üben. Aber bitte erst anschliessend die legendäre Promille-Brille in der Eidgenössischen Alkoholverwaltung aufsetzen.
Körper sehen, die sich bei längerem Hinsehen auflösen, das kann man in der Credit Suisse am Bundesplatz. Wer strategisch noch Nachhilfe braucht, der lernt eventuell mehr beim Schachspiel in der Kunstsammlung der Mobiliar: Strategie und Taktik in Schwarzweiss liefert eine internationale Schachmeisterin im Spiel gegen Waghalsige. Oder eventuell holt man sich Inspiration im Bundeshaus: Das Sitzungszimmer des Bundesrates ist nur in der Museumsnacht für die Öffentlichkeit zugänglich.
(cho/sda)
Erstellt: 12.03.2010, 10:44 Uhr
Kommentar schreiben
Region
Region
Meistgelesen in der Rubrik Region
Giraffen zieren die Stadt Bern. Sollen die Graffiti bleiben?
Ja
Nein
409 Stimmen





















