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24-Jähriger hat aus Langeweile auf Bus geschossen
Von Jürg Spori. Aktualisiert am 12.03.2010 4 Kommentare
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Berns Linienbus-Passagiere können aufatmen: Einer der Männer, die nach den Schüssen auf einen Linienbus am Dienstagnachmittag an der Berner Scheibenstrasse verhaftet wurden, hat gestanden, das Delikt verübt zu haben.
Aus Blödsinn geschossen
Bei den Einvernahmen in Untersuchungshaft nannte er als Motiv Langeweile. Er habe die Tat aus Blödsinn gemacht. Bei den Befragungen gestand der 24-jährige Schweizer auch, aus dem offenen Fenster aus einer Gasdruckpistole vier Schüsse auf den Wylergut-Bus abgegeben zu haben. Keiner der fünf Buspassagiere wurde verletzt. Die Schüsse durchdrangen die Doppel-Fenster nicht.
Kurze Zeit später konnte die Polizei in einer Wohnung über dem Restaurant Dolce Vita, an der Scheibenstrasse 25, drei Männer und eine Frau anhalten. Später meldete sich auch der Wohnungsmieter bei der Polizei. In der Liegenschaft konnten noch am gleichen Abend zwei Gasdruckpistolen sowie Munition sichergestellt werden.
Der Wohnungsinhaber hatte die Gasdruckpistolen zwei Wochen zuvor legal erworben. Am gleichen Tag, am Samstag, 27.Februar, war am Breitenrainplatz bereits ein Schuss auf einen Wylergut-Linienbus abgefeuert worden. Nach den Angaben von Transportunternehmer Heinz Dysli, der im Auftrag von Bernmobil diese Linie betreibt, fielen damals die Schüsse auf den mit zwei Passagieren besetzten Bus abends um 20 Uhr.
Aus Haft entlassen
Auch bei diesem Anschlag vom 27.Februar wurden keine Personen verletzt. «Die am letzten Dienstag angehaltenen vier Personen bestreiten jedoch, auch dieses Delikt verübt zu haben», sagte gestern Polizeisprecherin Ursula Stauffer. Nach ihren Angaben befindet sich niemand mehr in Haft. (Berner Zeitung)
Erstellt: 12.03.2010, 10:00 Uhr
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4 Kommentare
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Robert Aeschlimann
Nicht mehr in Haft?Der Täter hat aus Langeweile Menschen bewusst gefährdet.Nach einer solchen Tat ist doch die Einweisung in eine geschlossene Psychiatrie ein Muss! Antworten