12'000 liessen sich in DJ Bobos Fantasiewelt entführen
Von Annina Hasler. Aktualisiert am 16.08.2010 3 Kommentare
Man muss ihn fast suchen auf der enormen Bühne, den 1,73 Meter grossen DJ Bobo. Umso gebieterischer sind seine Gesten, mit denen er seit 18 Jahren Hits wie «Freedom» oder «Pray» performt. Tatsächlich erinnert der Aargauer Popsänger manchmal ein bisschen an einen Sektenguru, dem die Massen begeistert zujubeln. Das tun die 12'000 kleinen und auffallend zahlreichen grossen Zuschauer vom ersten Moment an in der ausverkauften Postfinance-Arena, zwei Stunden lang ohne Müdigkeitserscheinungen.
Die Bühne ziert ein 14 Meter hoher Gigant mit sechs Händen, der die Band, die Tänzer und den Sänger selber trägt. In der Show wird nicht gegeizt mit Spezialeffekten; die Augen des Riesen verwandeln sich in funkelnde Discokugeln, Säulen spucken Feuerwerke, und der Meister selber feuert brennende Pfeile durchs Publikum.
Auch die neue «Fantasy»-Show wäre halb so gut ohne die zehn Tänzerinnen und Tänzer, die jeden Song mit schnellen Street-Dance-Choreografien aufmischen. Sie sind verkleidet als Krieger, Elfen oder Amazonen.
Auch wenn DJ Bobos Gesangskünste nicht über alle Zweifel erhaben sind, das Publikum vermögen er und seine Tänzer restlos zu begeistern. Was immer er verlangt, Enkel und Opa tanzen, singen und jubeln Seite an Seite und lassen sich in DJ Bobos Fantasiewelt entführen. (Berner Zeitung)
Erstellt: 16.08.2010, 07:48 Uhr
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3 Kommentare
Also mich und meine Familie hat DJ Bobo nicht restlos überzeugt! Die Tonqualität und Akkustik war miserabel!! Ein richtiger Einheitsbrei! Die Postfinance Arena Halle eignet sich überhaupt nicht für Konzerte dieser Art. Wirklich schade für die Show; die war wircklich nicht schlecht. Das Familien-Ticket von fast 200 Franken für einen Stehplatz war es definitiv nicht wert gewesen! Antworten
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