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Spatenstich zum 60-Mio-Projekt

Aktualisiert am 24.05.2011

Spiez Einer Zäsur gleich zwischen Planung und Bau feierte das Krankenheim Spiez gestern den symbolischen Spatenstich zum 60-Millionen-Projekt. Es bietet den Bewohnern ein neues Zuhause, erhält Arbeitsplätze und wirkt wertschöpfend.

Zahlreiche Bewohnerinnen und Bewohner der jetzigen Anlage wollten den Spatenstich für ihr neues Heim miterleben. «Ein wichtiger Meilenstein steht an», freute sich Anita Luginbühl, künftige Baukommissionspräsidentin und abtretende Präsidentin des Vereins Oberländische Krankenheime, vor Bauherrschaft, Behörden und Gästen. «Alle Beteiligten sind zu einer Schicksalsgemeinschaft zusammengewachsen», so Luginbühl, «auf die nach dem Neubaubezug in Spiez in nächster Zukunft im Ziegeleizentrum Steffisburg möglicherweise Bauarbeiten anstehen.»

An der kurzen Planungszeit sei die Gemeinde mit ihrer wohlwollenden Unterstützung massgeblich beteiligt», rühmte Anita Luginbühl. «Während der Einspracheverhandlungen war es wichtig, dass unser Projekt von der Gemeinde Spiez positiv getragen wurde und auch in Zukunft positiv getragen wird.»

Die positive Haltung der Gemeinde bestätigte Gemeinderätin Jolanda Brunner: «Das Krankenheim, früher Asyl Gottesgnad, gehört seit 110 Jahren zu Spiez. Unsere Angehörigen leben hier, und das Heim selber ist durch viele Aktivitäten in der Öffentlichkeit präsent.» Wichtig für die Gemeinde wie für die Region seien aber auch die 195 Arbeitsplätze (340 Angestellte) mit vielfältigen Berufen und Lehrstellen. Bei Investitionen von über 60 Millionen Franken mit entsprechenden städtebaulichen Veränderungen zähle zudem die Wertschöpfung. Schliesslich werde in der Energiestadt Spiez der nach neustem Standard geplante Neubau gegenüber heute 150000 Liter Heizöl weniger verbrauchen.

«Heute noch fahren die Baumaschinen auf», versprach der scheidende Baukommissionspräsident Hans Schmocker. Vorerst aber griff er mit weiteren Verantwortlichen zu Pickel und Schaufel zum symbolischen Spatenstich im schattigen Park.

Mit dem Spatenstich beginnt der Abbruch der Häuser aus den 50er-Jahren. Das westliche Zwillingshaus soll Mitte 2013 bezugsbereit sein. Dem Abbruch des wegen Windlastschwäche, fehlender Erdbebensicherheit, ungenügenden Brandschutzes und energetischer Ineffizienz abgesprochenen Hochhauses folgt der zweite Zwillingsbau. «Voraussichtlich im Sommer 2015 können sich die Bewohner auf beide Häuser verteilen und das gesamte Gebäude in Besitz nehmen», schreiben die Architekten und Planer im Siegerprojekt Grap-Bianca. Guido Lauperwww.grapbianca.ch

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Erstellt: 24.05.2011, 00:31 Uhr

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