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Madoff steht unter Hausarrest
Unter ständiger Beobachtung: Bernard Madoff. (Bild: Keystone)
Die zunächst für die Zeit zwischen 19 Uhr und 9 Uhr angeordnete Ausgangssperre gelte nun rund um die Uhr, entschieden die Richter. Die vorherige Beschränkung der Ausgangssperre sollte Madoff Besuche bei seinem Anwalt erlauben.
Zudem ordneten die Richter eine Überwachung des Wohnhauses an sowie die Installierung einer Videokamera vor der Wohnungstür des Verdächtigen.
Unterwegs mit elektronischer Fessel
Die Kautionsauflagen für den 70-Jährigen waren am Mittwoch bereits verschärft worden, nachdem er nicht die geforderten vier Bürgen präsentiert hatte. Madoff muss eine elektronische Fessel tragen.
Um ihn vor dem Gefängnis zu bewahren, gab auch seine Frau Ruth ihren Pass ab und stimmte zu, dass Besitztümer von ihr in New York und Florida als Sicherheit dienen.
Madoff wird vorgeworfen, Investoren mit einem Schneeballsystem um 50 Milliarden Dollar betrogen zu haben. Auch Kunden zahlreicher Schweizer Banken sind betroffen. Bei einer Verurteilung drohen dem früheren Chef der New Yorker Technologiebörse Nasdaq bis zu 20 Jahre Gefängnis. (mbr/sda/)
Erstellt: 20.12.2008, 09:47 Uhr
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