Vier Männer missbrauchten Berner Schülerin
Von Herbert Rentsch. Aktualisiert am 02.12.2011 28 Kommentare
Die Raubüberfälle
Bei der Gerichtsverhandlung am Regionalgericht Bern geht es einerseits um sexuelle Übergriffe auf eine Schülerin. Andererseits sind einige der Angeklagten in eine Reihe von Raubüberfällen, Diebstählen und Raubversuchen verwickelt, welche sie rund ein Jahr später mit anderen zusammen verübten. Die Somalier und ein aus Somalia stammender Schweizer machten im Frühling und Sommer 2009 die Stadt Bern unsicher. Sie raubten in wechselnder Gruppierung nachts Personen auf der Grossen Schanze, in der Lorraine und an weiteren Orten auf brutale Weise aus.
Die Gerichtsverhandlung ist noch nächste Woche im Gang. Die Urteile ergehen am Freitag, 9.Dezember.
Es begann an einem Sonntagabend im April 2008 auf der Grossen Schanze in Bern. Drei junge Männer aus Somalia trafen sich mit einer Schülerin aus der Region Bern. Wodka wurde herumgereicht und ein Kokaingemisch. Die noch nicht 16-Jährige konsumierte von beidem. Später kam es zwischen einem der Männer und dem Mädchen zum Geschlechtsverkehr. «Sie war zum Widerstand unfähig gemacht worden», steht dreieinhalb Jahre später in den Akten der Gerichtsverhandlung.
Die drei Männer nahmen die Schülerin mit zu einem Kollegen in eine Berner Vorortsgemeinde. Dort hatten die Somalier und der Wohnungsmieter aus Eritrea nacheinander Sex mit dem Mädchen. Einer bestreitet dies.
Angeklagter abgetaucht
Seit gestern läuft vor dem Regionalbericht Bern-Mittelland der Prozess gegen die Somalier – und gegen weitere Afrikaner, welche später mit ihnen Raubüberfälle verübten. Einer der Beteiligten war zum Zeitpunkt der Tat mit dem Mädchen noch Jugendlicher und ist deshalb nicht Teil des Verfahrens. Trotzdem sitzen nur vier im Gerichtssaal. Der Mann mit den meisten Anklagepunkten ist untergetaucht. Er erschien nach der Entlassung aus der Untersuchungshaft nicht zur Befragung des Staatsanwalts und hat auch keinen Kontakt mehr zu seinem Verteidiger.
Die Raubüberfälle werden heute und nächste Woche vor dem Gericht verhandelt. Gestern ging es um die Vorwürfe wegen mehrfacher Vergewaltigung, Schändung, sexueller Handlungen mit einem Kind sowie Widerhandlung gegen das Betäubungsmittelgesetz.
Was sich am damaligen Sonntagabend in der Wohnung des Eritreers genau abspielte, wurde im Gericht gestern nicht vollends geklärt. Verschiedene Aussagen widersprachen sich zum Teil. Klar ist: Irgendeinmal lag das Mädchen nackt auf dem Bett, und der Reihe nach legten sich die Männer auf sie. Die Frage blieb im Raum, wie weit das Opfer wegen des Alkohols und der Drogen unfähig war, Widerstand zu leisten. Die heute 19-Jährige wird vom Gericht erst Anfang nächster Woche befragt.
Gegensätzliche Aussagen
«Es war keine Vergewaltigung. Wir haben einfach Sex gemacht. Sie wollte es und ich auch», behauptete der Wohnungsmieter im Gerichtssaal. Der jugendliche Mittäter hatte ihn bei einer früheren Einvernahme aber belastet. «Er drehte sie auf den Rücken und drückte ihr die Beine auseinander.» Sie habe wie tot auf dem Bett gelegen. Einer der Angeklagten sagte gestern, er hätte auch mit dem Mädchen schlafen wollen. Doch er habe von ihr abgelassen, weil sie Nein gesagt habe.
«Haben Sie nicht gemerkt, dass die Nackte auf Ihrem Bett nicht einmal 16-jährig war?», fragte Gerichtspräsident Urs Herren den Mieter der Wohnung. Nein, sagte dieser, sie habe wie einer Erwachsene ausgesehen.
Die drei volljährigen Afrikaner – sie leben seit Jahren in der Schweiz – wurden nach der Tat in Untersuchungshaft gesetzt. Nach ihrer Entlassung beteiligten sich zwei von ihnen 2009 an diversen Raubüberfällen und Diebstählen in Bern, kamen wieder in U-Haft und wurden wieder entlassen. Der eine ist flüchtig, der andere arbeitet in einem Betrieb. (Berner Zeitung)
Erstellt: 02.12.2011, 08:31 Uhr
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28 Kommentare
ach ihrer Entlassung beteiligten sich zwei von ihnen 2009 an diversen Raubüberfällen und Diebstählen in Bern, kamen wieder in U-Haft und wurden wieder entlassen.
Eigentlich müsste man dazu nur noch laut lachen können, wenn es nicht so traurig wäre...
Antworten
Die Tat spiegelt das Frauenbild von Leuten aus Primitivkulturen. In Somalia werden die kleinen Mädchen auch beschnitten, sie werden zwecks Zwangsverheiratung gegen eine horrenden Preis in Ganzkörperverhüllungen gesteckt, und dürfen nicht aus dem Haus gehen. Wenn die Typen hier auch Frauen stossen, die nicht verhüllt sind, glauben sie, diese Frauen würden damit sexuelle Bereitschaft anzeigen. Antworten
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