«Verfahrenstricks»: Kachelmanns Anwälte legen Beschwerde ein
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Die Anwälte des wegen Vergewaltigung angeklagten Wettermoderators Jörg Kachelmann haben Dienstaufsichtsbeschwerden gegen die ermittelnde Staatsanwaltschaft in Mannheim sowie die Generalstaatsanwalt Karlsruhe eingereicht. Ein Sprecher des baden-württembergischen Justizministeriums bestätigte am Wochenende auf DAPD-Anfrage einen entsprechenden Bericht der Zeitung «Sonntag Aktuell». Das Ministerium, das für die Beschwerde gegen die Karlsruher Behörde zuständig ist, habe diese bereits als unbegründet abgewiesen.
Kachelmanns Medienanwalt Ralf Höcker wird in «Sonntag Aktuell» zitiert: «Die Staatsanwaltschaft Mannheim war in diesem Verfahren von blindem Jagdeifer auf einen Prominenten gepackt. Sie hat schlampig gearbeitet, zu unseriösen Verfahrenstricks gegriffen und durch die Schwatzhaftigkeit gegenüber den Medien die Persönlichkeitsrechte unseres Manndaten massiv verletzt.»
Der Schweizer TV-Moderator ist wegen Vergewaltigung seiner Exfreundin angeklagt. Er muss sich ab 6. September vor dem Mannheimer Landgericht verantworten. Am 20. März hatte ihn die Polizei auf dem Frankfurter Flughafen verhaftet. Nach mehr als vier Monaten wurde er Ende Juli aus der Untersuchungshaft entlassen. (oku/dapd)
Erstellt: 22.08.2010, 15:08 Uhr



















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