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Tausende Menschen fliehen nach Deichbruch

Aktualisiert am 06.01.2012 2 Kommentare

Im brasilianischen Bundesstaat Rio de Janeiro mussten sich über 4000 Menschen vor den Wassermassen in Sicherheit bringen. Nach einem Deichbruch stehen die Fluten vielerorts bis zu vier Meter hoch.

1/3 Wasser überall: Die Fluten des Flusses Muriae haben eine Landstrasse durchbrochen.
Bild: AFP

   

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Nach einem Deichbruch im Norden des brasilianischen Bundesstaates Rio de Janeiro haben die Behörden fast 4000 Menschen in Sicherheit gebracht. Sintflutartige Regenfälle und Hochwasser des Flusses Muriae hätten zu dem Deichbruch bei der Stadt Campo do Goytacazes geführt, sagten Rettungshelfer am Donnerstag.

Das Wasser stehe bis zu vier Meter hoch, von vielen Häusern seien nur noch die Dächer zu sehen, sagte ein Mitarbeiter des Zivilschutzes. Die obdachlos gewordenen Menschen wurden in Feuerwachen und kommunalen Einrichtungen untergebracht.

Durch Überschwemmungen und Erdrutsche nach schweren Regenfällen sind im Südosten Brasiliens bislang mindestens acht Menschen getötet worden. Insgesamt mussten mehr als 15'000 Menschen in den südöstlichen Bundesstaaten Rio de Janeiro und Minas Gerais laut amtlichen Angaben in Sicherheit gebracht werden. (kpn/AFP)

Erstellt: 06.01.2012, 06:56 Uhr

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2 Kommentare

Eugen Fischer

06.01.2012, 10:12 Uhr
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Einmal mehr zeigt sich Natur beherrschender als es sich der Mensch einfach zu wege getan hat. Zuerst zwängt man die Natur ein, und danach geschieht dank Millionen ein Entourage. Nur schnell die Natur bezwingen reicht heute schon unlängst nicht mehr, bei solche unberechenbaren Wetterphänomenen. Antworten


Ueli Eichenberger

06.01.2012, 12:04 Uhr
Melden 1 Empfehlung

Die ersten beiden Photos zeigen den 'km 120' der Hauptstrasse BR-356 (Itaperuna-Campos). Es ist exakt die Stelle, die seit 2007 jetzt zum Dritten mal Zerstört wurde. das Strassenniveau liegt unter dem des Flusses. Im Dez. 2008 wurde die Strasse von Baggern geöffnet, damit die Überschwemmung abfliessen konnte. 2007 starb eine Frau, deren Auto in ein riesiges Loch im unterspühlten Asfalt fuhr. Antworten



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