Schweizer Abt fordert Anlaufstelle für Missbrauchsopfer
Das forderte der Abt des Benediktiner-Klosters Einsiedeln, Martin Werlen, in einem am Samstag auf der Website der «Neuen Zürcher Zeitung» veröffentlichten Interview. Laut der NZZ gab es in den vergangenen 15 Jahren 60 Meldungen über Missbrauchsfälle in der katholischen Kirche der Schweiz. Werlen sagte, wenn es 60 Meldungen gebe, bedeute dies nicht unbedingt, dass es auch 60 Missbrauchsfälle seien.
Einige der Fälle seien auch der Schweizer Bischofskonferenz gemeldet worden, die diese nun prüfe, sagte Werlen. Er selbst gehört der zuständigen Kommission in der Bischofskonferenz an. Einige der Fälle hätten sich womöglich auch in der Schule seines Klosters ereignet. «Die mir bekannten Fälle habe ich versucht anzugehen und aufzuarbeiten», erklärte er in dem Interview. (raa/ddp)
Erstellt: 13.03.2010, 20:15 Uhr





















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