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«Schwarze Kriminelle lachen die Polizisten aus»

Interview: Peter Steiger. Aktualisiert am 13.09.2010 32 Kommentare

Gemäss den neusten Zahlen begehen Afrikaner in der Schweiz bis zu sechs Mal mehr Straftaten als Schweizer. Polizistin und SVP-Nationalrätin Andrea Geissbühler kritisiert, dass Politik und Justiz die Arbeit der Polizei behindern.

Andrea Geissbühler: «Schwarze Kleinkriminelle sollte man konsequent ausschaffen.»

Andrea Geissbühler: «Schwarze Kleinkriminelle sollte man konsequent ausschaffen.»
Bild: zvg

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Soll die Polizei schwarze Kleinkriminelle härter anpacken?

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Zur Person

Andrea Geissbühler (34) ist SVP-Nationalrätin und seit fünf Jahren Polizistin. Sie begann bei der früheren Berner Stadtpolizei und ist seit der Fusion Mitte 2008 Mitglied des kantonalen Corps.

Stichworte

Frau Geissbühler, wie erleben Sie als Polizistin den Umgang mit schwarzafrikanischen Kleinkriminellen?
Andrea Geissbühler: Als extrem frustrierend. Sie treten bei uns vor allem als Drogendealer in Erscheinung. Wir nehmen sie fest und müssen sie kurz darauf wieder laufenlassen.

Nach wenigen Tagen sind sie wieder frei?
Oft sogar nach wenigen Stunden. Wir sehen sie manchmal mehrmals am gleichen Tag. Sie lachen über uns Polizisten und über unseren Staat. Diesen Leuten fehlt jeglicher Respekt.

Drehtür-Polizeiarbeit?
Die Behinderungen wirken auf meine Kollegen und mich äusserst demotivierend. Auch jene Kleinkriminellen, die ein paar Tage sitzen müssen, werden durch unsere Massnahmen nicht abgeschreckt. Manche freuen sich aufs Gefängnis: «Da habe ich ein gutes Bett, drei ausgezeichnete Mahlzeiten am Tag und Fernsehen», sagen sie.

Wie reagieren Sie und ihre Kollegen auf diese Belastungen?
Vor allem die Älteren resignieren. Sie sagen sich, dass sie hier bloss einen Job zu erledigen haben und kümmern sich nicht darum, dass diese Arbeit eigentlich lächerlich ist.

Wieso kann die Polizei diese Leute nicht länger von der Strasse nehmen?
Aus juristischen Gründen und weil die Gefängnisse überfüllt sind. Man hat uns auch schon gesagt, dass wir uns zurückhalten sollen, weil es in den Regionalgefängnissen keinen Platz mehr hat.

Schauen die Polizisten nach solchen Ordern einfach weg?
Nicht gerade, aber wir haben uns nicht sonderlich angestrengt.

Was ist zu tun?
Konsequent ausschaffen. Wer nach einer ersten Verwarnung nochmals erwischt wird, muss gehen. Um dies zu erreichen müssten Politik und Justiz allerdings handeln.

Wenn Politik und Justiz in Ihrem Sinn agieren würden, hätten wir keine Drogendealer mehr?
Wenn die Polizei handeln könnte und diese Kriminellen ausgeschafft würden oder ins Gefängnis kämen, hätten wir in zwei Wochen keine Dealer mehr auf der Strasse. (Bernerzeitung.ch/Newsnet)

Erstellt: 13.09.2010, 17:06 Uhr

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32 Kommentare

Alicia Cramer

13.09.2010, 17:24 Uhr
Melden 1 Empfehlung

Wir betreiben noch immer erfolglose Kolonialpolitik und können unsern Etat ruinieren mit Ausschaffungen! Vielleicht einmal aus der Korruptionsspirale aussteigen und den Menschen vor Ort echte Perspektiven anbieten, das kostet uns unter dem Strich weit weniger als das ewige Räuber und Polizeispiel! Aber dazu müsste man über die Landesgrenzen hinausdenken und das ist doch gefährlich! Denken auch! Antworten


Gion Cathomas

13.09.2010, 17:55 Uhr
Melden 1 Empfehlung

Es ist schon fragwürdig, wenn Politiker(innen), welche ein solches Menschen- und Weltbild haben und dieses über die Medien auch noch öffentlich verbreiten, im Polizeidienst an der Front arbeiten dürfen. Man kann sich ja vorstellen, welche Wertschätzung solche Staatsangestellte den Mitbürgern mit einem Migrationshintergrund sowie andersdenkenden Bürgern grundsätzlich entgegenbringen... Antworten



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