Rega-App rettet Tourenskifahrer

Obwohl ihn eine Lawine 700 Meter in die Tiefe riss, konnte ein Tourenskifahrer dank der App die Rettungsflugwacht rufen.

An einer Seilwinde hängend, musste der Notarzt den Verschütteten zuerst vollständig ausgraben: Ein Rega-Helikopter. (Archivbild: Keystone)

An einer Seilwinde hängend, musste der Notarzt den Verschütteten zuerst vollständig ausgraben: Ein Rega-Helikopter. (Archivbild: Keystone)

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Ein Tourenskifahrer ist im Grenzgebiet der Kantone Bern, Wallis und Waadt von einer Lawine 700 Meter weit in die Tiefe gerissen worden. Der Mann überlebte das Unglück mit mittelschweren Verletzungen, wie die Rettungsflugwacht Rega mitteilte.

Das Unglück ereignete sich am Sonntagmittag, als der Tourenfahrer auf dem Rückweg vom 3123 Meter hohen Oldehore im Gebiet Les Diablerets war. Trotz der Wucht der Lawine und der grossen Fallhöhe über mehrere Felsstufen konnte sich der mit einem Lawinen-Airbag ausgerüstete Tourenskifahrer teilweise selber von den Schneemassen befreien und die Rega via Notfall-App alarmieren.

Verletzter musste erst ausgegraben werden

Dank der präzisen Koordinaten aus der Rega-App gelang es der Rettungscrew, den Verschütteten rasch zu lokalisieren. Eine Landung vor Ort war zu gefährlich, da der Abgang einer zweiten Lawine nicht ausgeschlossen werden konnte, schreibt die Rettungsflugwacht. An der Rettungswinde gesichert und somit zu seinem eigenen Schutz immer mit dem Rettungshelikopter verbunden, musste der Rega-Notarzt den Verschütteten zuerst vollständig ausgraben, bevor dieser an einen sicheren Zwischenlandeplatz geflogen werden konnte.

Die Rega-App für Smartphones wurde nach Angaben der Rettungsflugwacht seit ihrer Einführung vor drei Jahren bereits über 900‘000 Mal installiert. Bei über 1'000 Rettungseinsätzen wurde direkt via App alarmiert. (thu/sda)

(Erstellt: 14.12.2014, 20:25 Uhr)

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