«Papst wird in der Hölle von Schwuchteln gequält»
Freches Mundwerk: Sabina Guzzanti. (Bild: Keystone)
Die römische Staatsanwaltschaft hat die Eröffnung eines Prozesses gegen die bekannte Kabarettistin beantragt, die bei einer Demonstration gegen die Regierung Berlusconi Anfang Juli gesagt hatte, dass «Benedikt XVI. in 20 Jahren in der Hölle von Teufeln und Schwuchteln gequält wird».
Die Kabarettistin muss sich wegen Verunglimpfung eines Staatsoberhauptes verantworten, da der Papst mit einem Staatschef gleich gestellt werden könne, verlautete es aus der römischen Staatsanwaltschaft. Guzzanti droht damit eine Strafe bis zu fünf Jahren.
Die Diözese Rom hatte nach der Demonstration in Rom in einer kurzen Erklärung «tiefes Bedauern wegen der beleidigenden Worte» gegen Benedikt XVI. ausgedrückt. Die katholische Tageszeitung «Avvenire» hatte in einem Leitartikel von einer «schäbigen Performance» gesprochen.
Bekannt durch Berlusconi-Parodien
Die 45-jährige Guzzanti ist durch ihre Persiflagen von Regierungschef Silvio Berlusconi zum Star geworden. Die Verwandlungskünstlerin schlüpft in ihren Shows meist in die Rolle Berlusconis, hin und wieder mimt sie auch dessen Rivalen. (vin/sda)
Erstellt: 11.09.2008, 16:56 Uhr
Panorama
Liveschiff mit Plüsch
Am 1. Juni 2012 gastieren die Berner Oberländer Mundartrocker auf dem Thunersee.
Live @ Sunset
11. bis 22. Juli - Zürich Dolder u.a. mit B.B. King, Elton John und Alanis Morissette!




Die Welt in Bildern