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Neuer Monsterstau

Nur Tage nach dem plötzlichen Ende eines gewaltigen Staus auf einer chinesischen Autobahn herrscht dort wieder Stillstand – diesmal auf einer noch längeren Strecke.

1/4 Endlose Blechlawine in China
Schon am 24. August stand alles still. Seit zehn Tagen warteten die Fahrer im Stau.

   

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Das chinesische Staatsfernsehen zeigte Aufnahmen von Tausenden Lastwagen, die Stossstange an Stossstange auf der Verbindungsachse zwischen Peking und der Inneren Mongolei standen oder nur im Zeitlupentempo vorrückten. «Man kann sagen, die Strasse hat sich in einen gigantischen Parkplatz verwandelt», kommentierte ein Reporter des Senders CCTV, nach dessen Angaben erneut mindestens 10'000 Lkw blockiert waren. Am späten Nachmittag schien sich die Situation laut dem Bericht jedoch wieder zu entspannen.

Der Autobahnabschnitt, der die Innere Mongolei und die Provinz Hebei mit der chinesischen Hauptstadt verbindet, ist zum Symbol der Verkehrsprobleme der Volksrepublik und ihrer rasant wachsenden Wirtschaft geworden.

Nachdem der Verkehr wegen anhaltender Bauarbeiten und Unfälle bereits im Juni und Juli nur noch im Schneckentempo vorankam, ging im August fast gar nichts mehr. Einige Fahrer steckten sogar neun Tage in dem Riesenstau, wie Medien im In- und Ausland berichteten. Während allgemein damit gerechnet wurde, dass er mindestens bis Mitte September anhalten wird, hatte er sich vergangene Woche urplötzlich wieder aufgelöst.

(afp)

Erstellt: 02.09.2010, 14:27 Uhr

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