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Nasa-Experte warnt vor falschen Hoffnungen

Aktualisiert am 01.09.2010

Minenunglück in Chile: Ein Nasa-Experte warnt vor zu viel Optimismus und vergleicht die Situation der Bergarbeiter mit derjenigen von Astronauten.

Warnt vor falschen Hoffnungen: Michael Duncan von der Nasa

Warnt vor falschen Hoffnungen: Michael Duncan von der Nasa
Bild: Keystone

Verhaltene Zuversicht trotz widriger Umstände: Die neuesten Entwicklungen der Bergungsaktion in Chile.

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Bergunglück in Chile

Bergunglück in Chile
In Chile steht die baldige Rettung der eingeschlossenen chilenischen Bergleute an.

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Der Nasa-Experte Michael Duncan hat die chilenischen Behörden davor gewarnt, den seit fast vier Wochen unter Tage eingeschlossenen Bergarbeitern falsche Hoffnungen zu machen. Den 33 Bergleuten dürfe kein Datum für ihre Rettung genannt werden.

«Es ist wichtig, keine falschen Hoffnungen zu wecken und so ehrlich wie möglich zu sein», sagte Nasa-Mediziner Michael Duncan am Dienstag (Ortszeit) vor Journalisten in Santiago de Chile.

Vergleich mit Astronauten

Auch Astronauten würden den genauen Tag für ihre Rückkehr auf die Erde nicht kennen, da sich ihr Einsatz im All beispielsweise durch technische Probleme immer wieder verzögern könne.

Duncan reiste mit drei weiteren NASA-Experten nach Chile, um die Rettungsarbeiten der 33 Bergleute vor Ort zu unterstützen. Am Mittwoch sollte das Team an der eingestürzten Gold- und Kupfermine San José am Rand von Copiapo in der Atacama-Wüste eintreffen.

Zu der Gruppe gehören zwei Mediziner, ein Psychologe und ein Ingenieur. Nach Angaben von Gesundheitsminister Jaime Mañalich soll der Psychologe den eingeschlossenen Kumpel Hilfestellungen in der isolierten Extremsituation unter Tage geben. Einer der Mediziner ist demnach auf Atemkrankheiten spezialisiert.

Die Hilfe von der Nasa

Der Nasa-Ingenieur soll bei Fragen der Kommunikation und der Beleuchtung in der Mine helfen. Die Mine im Norden Chiles war am 5. August eingestürzt. Erst mehr als zwei Wochen später gab es ein Lebenszeichen der Bergleute.

Das chilenische Fernsehen strahlte am Dienstag erneut ein Video der Arbeiter aus. Die Kumpel tragen darin saubere T-Shirts und sind frisch rasiert. Sie lächeln und winken in die Kamera und scheinen guter Dinge zu sein. (mrs/sda)

Erstellt: 01.09.2010, 06:58 Uhr

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