Mona Vetschs Hochzeit in Weiss
Ab in die Flitterwochen: die beliebte TV-Moderatorin Mona Vetsch. (Bild: Keystone/Mirjam Wanner)
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Erwartungsvoll standen die 16 Frauen der Turnerinnenriege Sonterswil am Samstag vor der evangelischen Kirche Lipperswil. Schwere Spaliere stemmten sie in die Luft – unterstützt von 10 Turnern. Dann öffnete sich die Türe der Kirche, und Mona Vetsch und Stephan Lütolf traten heraus – frisch getraut von Pfarrer Hansruedi Lees aus Lipperswil.
Tamara Tobler war eine der Turnerinnen, die an diesem Tag Spalier standen. «Mona hatte ein weisses Kleid an», erzählt sie. Kein Schleier und keine Schleppe. Dafür trug sie einen Pelz über den Schultern. «Damit sie nicht friert», erklärt Tobler.
Tiramisu zum Apéro
Fernseh- und Radiomoderatorin Mona Vetsch und ihr Mann Stephan Lütolf, Morgenproduzent und Reporter bei DRS 3, werden im Juni Eltern. Nun haben sie in einem kleinen Kreis in Vetschs Heimatort geheiratet. 60 Gäste haben in der Kirche die Trauung mitverfolgt, schildert ihre Schwester Silvia. Trauzeugin sei ihre andere Schwester, Christine, gewesen. Die Kirche war mit Blumen geschmückt: «Eine Floristin hat sie dezent dekoriert», sagt Silvia Vetsch. Die Hochzeit war also traditionell – mit einer Ausnahme: Einen Hochzeitstanz habe es nicht gegeben, erzählt Silvia Vetsch.
Nach der Trauung haben Mona Vetsch und Stephan Lütolf die Hochzeitsgäste, Turnerinnen und Turner und einige Dorfbewohner zum Apéro ins Restaurant Sägi eingeladen. Etwa 150 Gäste sind erschienen. Diese erwartete ein reichhaltiges Buffet: Brötli, Aufschnitt, Tiramisu, Wein und Orangensaft habe es zum Beispiel gegeben, erinnert sich Tamara Tobler. «Ich habe nichts vom Apéro gegessen, da ich nachher noch Training hatte», sagt sie. Im Anschluss fand das Hochzeitsessen statt. Dieses wurde laut Silvia Vetsch nicht im Restaurant Sägi serviert, aber in der Nähe.
Hochzeit schon länger geplant
Wäldis Gemeindeammann Karl Möckli konnte nicht am Apéro nach Mona Vetschs Trauung teilnehmen. Er erzählt, er habe schon länger gewusst, dass Mona Vetsch an diesem Wochenende heiraten werde. Ihre Mutter habe es ihm erzählt. Mona habe aber Wert darauf gelegt, dass dies nicht an die grosse Glocke gehängt wird.
Vetsch weilt zurzeit noch in den Flitterwochen und war deshalb nicht erreichbar. Wohin es das Brautpaar verschlagen hat, bleibt ein Geheimnis. Silvia Vetsch wollte es jedenfalls nicht verraten. (ThurgauerZeitung)
Erstellt: 27.03.2009, 11:26 Uhr
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