Lawinen töten zwei Menschen
Artikel zum Thema
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Im Skigebiet von Grimentz im Unterwallis wurde ein 24-jähriger Snowboarder aus dem Kanton Waadt mitgerissen, wie die Walliser Kantonspolizei mitteilte. Er war mit einer Vierergruppe abseits der Pisten unterwegs, als sich die Lawine löste. Die Rettungskräfte fanden den Verschütteten erst nach eineinhalbstündiger Suche. Der Mann wurde unterkühlt ins Spital nach Sitten gebracht, wo er am frühen Abend starb.
Am Flügelspitz in der Region Amden im Kanton St. Gallen kam ein 48-jähriger Schneeschuhläufer in einer Lawine ums Leben. Die sofortige Hilfe seiner 44-jährigen Begleiterin, die ihn teilweise aus den Schneemassen befreien konnte, und der Schweizerischen Rettungsflugwacht (Rega), kam zu spät, wie die St. Galler Kantonspolizei mitteilte. Das Rega-Team konnte nur noch den Tod des Mannes feststellen.
Lawine auch im Bedrettotal
Im Bedrettotal in der Region «Chüeboden» wurden zwei von 20 Mitgliedern einer Skifahrergruppe kurz vor Mittag von einer Lawine verschüttet. Einer wurde mit dem Rega-Helikopter der Basis Tessin ins Spital geflogen. Ein Helikopter der Regabasis Uri und ein kommerzieller Heli evakuierten die Skifahrer aus der gefährlichen Region. Die Sondierung des Lawinenkegels nach weiteren allfälligen Verschütteten konnte nach ein paar Stunden abgebrochen werden. (vin/ddp)
Erstellt: 31.01.2010, 22:56 Uhr
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