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Kampfhund beisst Polizisten

Am Freitagnachmittag hatte ein Basler Polizist auf der Claramatte eine unerfreuliche Begegnung mit einem renitenten Schweizer und dessen bissigen Hund. Für den Beamten endete seine Patrouille der Notfallstation.

American Staffordshire: Von einem solchen Hund wurde der Polizist attackiert.

American Staffordshire: Von einem solchen Hund wurde der Polizist attackiert. (Bild: Tatanga)

Der Polizist patrouillierte am Freitag gegen 15.40 Uhr im Kleinbasel und entdeckte einen Mann, der trotz signalisiertem Hundeverbot die Claramatte mit seinem Hund überquert hatte. Beim Kontrollieren und Büssen des Hundehalters stellte sich heraus, dass der Mann ausgeschrieben war.

Als der Polizist den Mann auf die Polizeiwache bringen wollte, flüchtete dieser mit seinem Hund. Der Polizist nahm die Verfolgung auf, konnte den Flüchtigen aber trotz heftiger Gegenwehr nicht zurückhalten. Bei der Aktion wurde der Beamte mehrmals vom Hund, einem American Staffordshire, gebissen.

Potentiell gefährlich, bewilligungspflichtig

Ein Passant eilte zu Hilfe und hielt das Tier bis zum Eintreffen der Verstärkung zurück. Der Polizist musste in die Notfallstation eingewiesen werden. Beim Festgenommenen handelt es sich um einen 32-jährigen Schweizer, wie die Staatsanwaltschaft Basel-Stadt mitteilte. Der Hund wurde in das Veterinäramt überführt.

Gemäss dem Basler Veterinäramt gehört der American Staffordshire Terrier zur Gruppe «potentiell gefährliche Hunde». Seine Haltung ist deshalb bewilligungspflichtig. Voraussetzung für eine solche Genehmigung sei zudem ein «ungetrübter Leumund». (jg)

Erstellt: 13.03.2010, 11:13 Uhr

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