Ein Spiel mit 6000 Toten
Aktualisiert am 10.05.2012 8 Kommentare
Dossiers
Artikel zum Thema
- Starkes Erdbeben erschüttert Mexiko-Stadt
- Autosprengen für den Katastrophenfall
- Die Armee sucht nach über 700 Schusswaffen
Teilen und kommentieren
Stichworte
Korrektur-Hinweis
Melden Sie uns sachliche oder formale Fehler.
«Das Szenario ist sehr realistisch», betont Kurt Münger, Sprecher des Bundesamts für Bevölkerungsschutz. Die Übung «Seismo 12» geht von einem ähnlich starken Erdbeben aus, wie es Basel 1356 traf. Auf heute übertragen würde diese bedeuten: 6000 Tote, 30'000 Verschüttete, 63'000 Verletzte. Dazu kämen 750'000 beschädigte Gebäude und 750'000 Obdachlose.
Die dreitägige Übung, die heute Morgen startete, wird vom Bundesamt für Bevölkerungsschutz geleitet und ausgewertet. Es wird untersucht, wie gut kantonale Stellen, Bundesstellen und deutsche Stellen im Katastrophenfall zusammenarbeiten.
Bunker aus dem Kalten Krieg
Um die Übung möglichst realistisch zu gestalten, wird ein grosser Aufwand betrieben. Die eigentlichen Einsatzkräfte sitzen mitten in einem Liestaler Wohnquartier in einem Bunker aus dem Kalten Krieg, der bis 2006 als geheim klassifiziert war. Eine aufwändige Regie sorgt dafür, dass die Übungsteilnehmer im Bunker laufend mit unvorhergesehenen Ereignissen konfrontiert werden (siehe Video).
An der Übung sind über 1600 Personen beteiligt. Auf Bundesebene dabei sind der Bundesstab ABCN und Stäbe der Schweizer Armee. Auf kantonaler Ebene beteiligen sich die Führungsstäbe von Aargau, Basel-Landschaft, Basel-Stadt und Solothurn. Auch deutsche Verwaltungsstäbe sind involviert. Die Übung wird durch eine Art Schiedsrichter überwacht. Sie dokumentieren und beurteilen die Arbeit der involvierten Stellen. Diese Beobachtungen fliessen in den Schlussbericht ein. (Bernerzeitung.ch/Newsnet)
Erstellt: 09.05.2012, 15:39 Uhr
Kommentar schreiben
Verbleibende Anzahl Zeichen:
8 Kommentare
Toller Film, mit vielen Informationen. Ich hätte da nur einmal eine Frage. Wie kommen die beteiligten Mitarbeiter / Mitarbeiterinnen des Krisenstabs in den Bunker wenn in der Stadt, dem Umland, der Region Strassen, Stromleitungen und die gesamte Infrastruktur zerstört sind? bzw. was machen die Mitarbeiter/innen die unter den zerstörten Häussern liegen? Wurde das bei der Übung eingeplant? Antworten
1. Spielen die wieder "Nationalismus" oder dürfen auch ausländische Kräfte helfen? Zürich ist weiter weg als Freiburg. Sind die Funksysteme international kompatibel?
2. Gibt es stationäre Behandlungsmöglichkeiten, die sich nicht nach drei Tagen wegen einem eingelieferten Durchfallpatienten in Epidemiezentren verwandeln (alle den gleichen Durchfall)?
Antworten
Panorama
- 13:58Busunglück im Wallis: Chauffeur war unaufmerksam oder krank
- 12:14Schönenwerd-Raser muss definitiv ins Gefängnis
- 11:49Es blieben nur 16 Minuten Zeit
- 10:55Lufthansa-Flugzeug in Polen notgelandet
- 09:53Stars & Styles: Jennifer Lawrence erlebt ihr blaues Wunder
- 09:18Mit der Videocam dem Tornado hinterher
Abopreise vergleichen
Der Handy-Abovergleich mit Ihrem gewünschten Mobiltelefon und Prepaid-Angeboten.
Flugpreise vergleichen
Vergleichen Sie die Flugpreise von verschiedenen Reiseanbietern und finden Sie das beste Angebot.
Online-Wettbewerb
Wir feiern - Sie profitieren. Einen Tag lang freie Fahrt ab CHF 25.- mit Bahn, Bus und Schiff im gesamten BLS-Gebiet.


Bitte warten
Sportbilder der Woche
























