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Die Kälte lässt viele Heizkörper explodieren

Aktualisiert am 08.02.2012 15 Kommentare

Noch ist kein Ende der Kältewelle in der Schweiz in Sicht: Nach einem leichten Anstieg der Temperaturen erwarten die Meteorologen für morgen einen neuen Kälteschub. Das Wetter beschäftigt auch Heizungstechniker.

Die Kälte lässt Heizungen wegen Eisbildung platzen: Ein Monteur bei der Arbeit. (Video: Keystone)

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Russische Temperaturen in der Schweiz

Russische Temperaturen in der Schweiz
Ein Kältehoch aus Russland beschert der Schweiz diese Woche eisige Temperaturen.

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Da die Temperaturen in der Höhe in der Nacht stellenweise über minus 20 Grad angestiegen sind, spricht SF Meteo bereits von einer «starken Erwärmung». Allein: Bei Temperaturen von noch immer bis zu minus 24 Grad (Meteomedia-Station Glattalp SZ) ist der Begriff «Wärme» verwegen.

Zu den Orten, an denen die Temperatur in einem Tag im zweistelligen Bereich anstieg, gehören beispielsweise Zermatt VS, der Sustenpass, der Grimselpass und der Säntis. Deutlich wärmer wird es indes nicht: Bereits ab morgen wird wieder kältere Luft erwartet.

Im Flachland zeigte das Thermometer am frühen Morgen noch immer Temperaturen um minus 10 Grad an. Das ist laut SF Meteo zwar 4 bis 10 Grad weniger kalt als am Tag zuvor, doch davon ist wegen der Bise kaum etwas zu spüren. Wegen des kalten Windes aus dem Norden fühlen sich die Temperaturen tiefer an, als sie tatsächlich sind.

Die anhaltende Kälte lässt auch Heizungen, welche ausgeschaltet sind, wegen Eisbildung platzen. Heizungs- und Sanitärtechniker haben die Hände voll zu tun (siehe Video oben).

Kanton Bern: Drei Personen im Spital

Wegen Verdachts auf eine Kohlenmonoxidvergiftung mussten sich in der Nacht drei Personen in Langenthal BE im Spital ärztlich untersuchen lassen. Die beiden Erwachsenen und das Kleinkind litten in der Nacht unter körperlichen Beschwerden und begaben sich ins Spital, wie das zuständige Regierungsstatthalteramt und die Berner Kantonspolizei mitteilten. Es bestand der Verdacht, dass die drei Verbrennungsgase aus der Heizung eingeatmet hatten.

Die Wehrdienste evakuierten daraufhin eine weitere Wohnung in dem Haus. Die Bewohner konnten nach einer Überprüfung aber wieder nach Hause zurückkehren. Nach ersten Erkenntnissen hat der Vorfall einen Zusammenhang mit der aktuellen Kältewelle. Die Verbrennungsgase traten aus der Heizung aus. Weitere Ermittlungen sind nach Angaben der Behörden noch im Gang. Gestern ist im waadtländischen Rossinière ein 43-jähriger Mann an den Folgen einer Kohlenmonoxidvergiftung gestorben. Seine 44-jährige Frau musste in kritischem Zustand ins Spital gebracht werden.

Kohlenmonoxid entsteht bei Verbrennungsprozessen ohne ausreichende Sauerstoffzufuhr. Das Einatmen von Rauchgasen kann bereits innerhalb kurzer Zeit zum Tod führen.

Erste Eisflächen freigegeben

Im Kanton Zürich sind erste Eisflächen für Schlittschuhläufer freigegeben worden: Es sind die Natureisbahn Hüsliriet in Bubikon, der Glattpark-See in Opfikon und der Horgemer Bergweiher. Die grösseren Seen sind allerdings alle noch gesperrt.

In Horgen können die Schlittschuhe ab dem Mittag geschnürt werden. Dann wird die 41'000 Quadratmeter grosse Fläche für Freizeitsportler und Spaziergänger freigegeben. Zur Eröffnung erhalten alle Kinder und Jugendliche von der Gemeinde Horgen ein warmes Getränk offeriert.

Freigegeben ist auch der künstlich angelegte Glattpark-See in Opfikon. Er weist eine Eisdicke von 14 Zentimetern auf und hält damit der Begehung stand. Es ist das erste Mal, dass das 23'000 Quadratmeter grosse Gewässer zugefroren ist.

Grössere Seen immer noch gesperrt

Das Betonviereck ist 550 Meter lang und 41 Meter breit und bietet damit genügend Platz für Pirouetten. Die Gemeinde Opfikon organisiert für das kommende Wochenende Grill- und Punschstände, wie die Gemeinde am Mittwoch mitteilte.

Die Eisschichten auf Gewässern wie etwa dem Greifensee und dem Pfäffikersee sind hingegen noch nicht genügend dick. Die Kantonspolizei Zürich hat nach ihrer Messung vom Dienstag noch keinen der grösseren Seen als begehbar eingestuft. Die nächste Messung der Eisdicke ist für Freitag geplant. (kpn/sda)

Erstellt: 08.02.2012, 10:40 Uhr

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15 Kommentare

Beat Fisch

08.02.2012, 12:36 Uhr
Melden 87 Empfehlung

Wieder einmal ein marktschreierischer unnötiger Titel. Sind Heizkörper nicht eingeschaltet - sind es einfach Wasser gefüllte Hohlkörper, die platzen können - so wies auch im Text steht. Aber platzen passt nicht so gut in die Ueberschrift - Der Blick lässt grüssen und hat sicher schon mit Opfern der vielen Explosionen gesprochen... Antworten


Heidi Boser

08.02.2012, 14:34 Uhr
Melden 32 Empfehlung

Terror in der Schweiz durch explodierende Heizkörper ? Drei Personen im Spital ? Hat da etwa ein Redaktor ein bisschen zuviel in den Vollmond geguckt ? Antworten



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