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Clooney, Leuthard und Ackermann nahmen Abschied von Uhrenpatron Hayek

Von Jon Metter, Simon Eppenberger M. Aktualisiert am 04.07.2010

Im Berner Kursaal haben sich am Samstagnachmittag mehr als tausend Menschen von Nicolas Hayek verabschiedet. Unter den Trauergästen war Hollywoodstar George Clooney.

1/14 Nayla Hayek, Tochter der verstorbenen Nicolas G. Hayek und neue Präsidentin der Swatch Group, spricht an der Gedenkfeier.
Bild: Walter Pfäffli

   

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(Video: TeleBärn)

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Kurz nach 15 Uhr beendete Hayeks Tochter Nayla die bewegende Gedenkfeier zu Ehren ihres Vaters. «Jeden Morgen um 6 Uhr hatte er mich angerufen. Das Telefon läutet nicht mehr. Wir Kinder vermissen ihn», sagt Nayla Hayek vor über 1000 Trauergästen, die sich im Kursaal Bern eingefunden hatten.

Zuvor hatten sich Swatch-CEO Nick Hayek und Weggefährten des Uhrenpatrons vom 82-Jährigen in kurzen Reden verabschiedet. Auch Bundespräsidentin Doris Leuthard trat vor das Mikrofon: «Die Schweiz hat einen unabhängigen, kritischen Geist und einen visionären Unternehmer verloren», sagte sie. Hayek habe «die Politik beeinflusst, ohne selber Politik zu machen».

Der Verstorbene habe früh erkannt, «dass man mit Geld allein kein Geld machen kann». Mit seinen Ideen und seinem Engagement habe er dem Werkplatz Schweiz zu neuem Schwung verholfen.

Ackermann und Clooney

Unter den Trauergästen waren zahlreiche Prominente aus Politik, Wirtschaft und Gesellschaft, darunter etwa Joseph Ackermann, der Chef der Deutschen Bank. Mit dem Hollywood-Star George Clooney war auch die Welt des Glamours vertreten.

Der Flugpionier Claude Nicollier erinnerte an Hayeks Faszination für die Wissenschaft und an seine Sorge um die Umwelt. Jacques Rogge, Präsident des Internationalen Olympischen Komitees (IOC), ergänzte: «Hayek hat uns stets ermuntert, die Olympischen Spiele in Respekt zur Umwelt und zur Nachhaltigkeit durchzuführen.»

Hayeks Sohn Nick kämpfte am Rednerpult mit den Tränen. «Er war der beste Papa, den man sich vorstellen kann», sagte er. Sein Vater sei aber auch «der erste Fan der Schweiz» gewesen. «Hopp Schwiiz, das war sein Motto.»

Hayeks Schalk

Der Uhrenpatron selber kam in Film-Einspielungen auch immer wieder zu Wort. Dabei heiterte der Schalk Hayeks die Trauergemeinde immer wieder auf. Der Patron der Schweizer Uhrenindustrie war am Montag mit 82 Jahren verstorben.

Seine Tochter Nayla Hayek sagte zum Abschluss der knapp einstündigen Feier: «Ich weiss, dass er heute bei uns ist.» Und schalkhaft fügte sie hinzu, ihr Vater werde wie immer ganz genau registrieren, wer da war und wer was über ihn gesagt habe. (sda)

(Bernerzeitung.ch/Newsnet)

Erstellt: 03.07.2010, 15:58 Uhr

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