Chinesen frieren im Dunkeln
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In Teilen Shanghais und der Provinzen Jiangsu, Sahndong und Hubei wurde bereits Strom rationiert, wie die «China Business News» am Mittwoch berichtete. Sie warnte angesichts der anhaltenden sibirischen Temperaturen vor weiteren Ausfällen.
Laut einem Bericht der Lokalzeitung von Guangdong geht in vielen Kohlekraftwerken wegen ausbleibender Transporte der Nachschub aus. Einige Kraftwerke in Zentralchina hätten nur noch für drei Tage Kohlereserven. Die Preise für Kohle seien bereits um ein Viertel bis ein Drittel gestiegen. Um sich vor der Kälte zu schützen, heizen viele Chinesen auch mit Klimaanlagen und elektrischen Heizgeräten.
So kalt wie letztmals 1971
In der Hauptstadt Peking fiel die Temperatur am Mittwoch auf eine neue Rekordmarke von fast minus 17 Grad - so kalt war es zuletzt 1971. Das Heizsystem sei jedoch nur auf Minustemperaturen um neun Grad eingestellt, zitierte die «Global Times» einen Sprecher der Stadtverwaltung.
Obwohl alle staatlichen Heizanlagen auf Hochtouren liefen, beschwerten sich viele Einwohner der 17-Millionen-Metropole, dass es in den Wohnungen nicht ausreichend warm werde. In einigen öffentlichen Gebäuden wie Einkaufszentren oder selbst Spitälern musste der Energieverbrauch rationiert werden.
Flüge annulliert
Im Norden, dem am schwersten betroffenen Teil der Volksrepublik, wurden erneut hunderte Flüge annulliert. Schulen blieben geschlossen, und auch das Chaos auf den Strassen dauerte an.
Das kalte Wetter soll noch zehn Tage anhalten: Das nationale Wetteramt sagte neue Schneefälle in zwölf Provinzen und Regionen voraus. (cpm/sda)
Erstellt: 06.01.2010, 13:23 Uhr


















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