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China zerschlägt «Schule» für Cyberkriminelle

Aktualisiert am 08.02.2010

Hacker haben im Internet gelehrt, wie man andere Computer angreift. Zudem stellten sie Schadsoftware zur Verfügung.

Viele Hackerattacken kommen aus China: Computer werden auch gerne von Kriminellen missbraucht.

Viele Hackerattacken kommen aus China: Computer werden auch gerne von Kriminellen missbraucht.
Bild: Keystone

Die chinesischen Behörden haben eine Art Onlineschulungszentrum für Cyberkriminelle zerschlagen. Die Hacker rekrutierten im Internet Tausende Mitglieder, wie amtliche Medien am Montag berichteten. Drei Verdächtige wurden festgenommen und neun Server beschlagnahmt.

Nach einem Bericht der Tageszeitung «China Daily» ging die Polizei in der zentralchinesischen Provinz Hubei gegen das Black Hawk Safety Net vor, das 12'000 zahlende Mitglieder hatte und so mehr als sieben Millionen Yuan (750'000 Euro) einnahm. Ausserdem gab es 170'000 Nutzer mit einer kostenlosen Mitgliedschaft. Viele Experten beschuldigen China, Ursprungsland für viele Onlineattacken auf Computer zu sein. Betroffen war auch schon der Internetkonzern Google. (vin/ddp)

Erstellt: 08.02.2010, 09:25 Uhr

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