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Chicago versinkt im Schnee

Aktualisiert am 21.01.2012 10 Kommentare

Heftiger Schneefall hat den Verkehr der Millionenmetropole weitgehend zum Erliegen gebracht. Chicagos internationale Flughäfen mussten rund 700 Flüge streichen. Der Schneesturm bedroht schon die nächsten Städte.

Erschwerte Bedingungen im Verkehr: In der Innenstadt von Chicago sind die Menschen zu Fuss unterwegs. (21. Januar 2012)

Erschwerte Bedingungen im Verkehr: In der Innenstadt von Chicago sind die Menschen zu Fuss unterwegs. (21. Januar 2012)
Bild: Reuters

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Wegen eines Schneesturms sind in Chicago am Freitag hunderte Flüge gestrichen worden und Strassen im Chaos versunken. Die beiden internationalen Flughäfen der Stadt, O'Hare und Midway, strichen bis zum Nachmittag nach Angaben der Luftfahrtbehörde insgesamt 700 Verbindungen.

Neben den Streichungen von Flügen meldeten die Flughäfen zahlreiche Verspätungen. Der O'Hare International Airport ist gemessen am Passagieraufkommen der zweitgrösste in den USA nach Atlanta. Er ist ein wichtiges Drehkreuz für die grossen US- Fluggesellschaften United Airlines und American Airlines.

Nächste Station: New York

Der Sturm brachte der Region heftigen Schneefall sowie Schnee- und Eisregen. Auf den Strassen kämpften die Räumdienste gegen die Schneemassen an. Alle 280 Schneepflüge von Chicago waren im Einsatz, hatten aber Mühe, die Strassen vom weissen Nass zu befreien.

Aus Furcht vor Unfällen in dem schnell fallenden Schnee sperrten die Behörden die am Michigan-See entlangführende vielbefahrene Autobahn Lake Shore Drive. Polizei und Feuerwehr halfen Autofahrern, die auf den glatten Strassen die Kontrolle über ihre Fahrzeuge verloren hatten. Tote oder Verletzte wurden aber zunächst nicht gemeldet.

Für den Grossraum Chicago mit seinen zehn Millionen Einwohnern sagte der staatliche Wetterdienst Schneehöhen bis zu 15 Zentimetern oder stellenweise mehr vorher. Die Meteorologen riefen die Menschen auf, nur zu reisen, wenn unbedingt nötig. Sie rechneten damit, dass der Schneesturm über Nacht über Chicago hinwegziehen und sich weiter in Richtung Ostküste bewegen würde. Dort könnte er New York und Washington treffen. (kpn/sda)

Erstellt: 21.01.2012, 08:31 Uhr

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10 Kommentare

Alex Renge

21.01.2012, 10:32 Uhr
Melden 8 Empfehlung

Von der DDR sagte man früher, "10 cm Neuschnee schaffen in ein paar Stunden, wofür westliche Streitkräfte Wochen brauchen würden: Die völlige Lahmlegung des Landes." Aber dass das immer wieder auch in den USA gelingt ... Antworten


tom huber

21.01.2012, 12:40 Uhr
Melden 8 Empfehlung

bitte unterscheid bei Eueren Aussagen, ob wir von Wintererprobten Gebieten reden, oder wie im Falle von Athen, die Stadt und die Ganze Infrastruktur nicht mit dem Faktor Schnee konzipiert wurde.
Bitte ein bisschen einbetten und nicht einfach eine Schlachtbetarde werfen.
Ich erlebte es auch schon in der heiligen Schweiz, das nichts mehr ging, weil überraschend 5-15 cm neuschnee fielen.
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