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Dutzende Tote nach Erdbeben auf den Philippinen

Aktualisiert am 07.02.2012 5 Kommentare

Ein Erdbeben der Stärke 6,9 erschütterte die Zentralphilippinen. Dabei kamen bisher mindestens 48 Menschen ums Leben. Weitere 92 Personen werden vermisst. Doch die Suche gestaltet sich schwierig.

1/6 Vollkommen zerstört: Ein Transporter mit Leichen versucht durch die Trümmer einer Strasse zu kommen. (7. Februar 2012)
Bild: AFP

   

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Helfer haben auf den Philippinen in Geröll und Schlamm nach Erdbebenopfern gesucht. Das Beben der Stärke 6,9 hatte am Montag rund 570 Kilometer südlich von Manila mehrere Erdrutsche ausgelöst.

Mindestens 48 Menschen kamen ums Leben, 92 wurden noch vermisst, teilte ein Armeesprecher mit. Die Suche nach Überlebenden war schwierig, weil zahlreiche Strassen verschüttet und Brücken beschädigt wurden.

«Viele Strassen sind abgeschnitten, und wir kommen mit unseren Lastwagen nicht voran», sagte der Armeesprecher: «Es gibt in vielen Gegenden auch keinen Strom und kein Wasser mehr.» An der Suche nach Opfern beteiligten sich am Dienstag mehr als 400 Soldaten.

Hunderte Nachbeben

Fast 100 Häuser wurden von Erdrutschen verschüttet, 60 davon allein in dem Dorf Solongon in der Nähe von La Libertad. Die Region wurde von Hunderten teils deutlich spürbaren Nachbeben erschüttert.

«Wir haben eine Menge Helfer hier, aber wir müssen die Arbeit wegen neuer Beben immer wieder unterbrechen», sagte der Bürgermeister von Guihulngan City, Ernesto Reyes: «In diesem Moment bebt es wieder und in der Strasse, auf der ich stehe, zeigen sich Risse.»

Tausende Menschen hatten die Nacht draussen verbracht, aus Angst, ihre Häuser könnten bei den Nachbeben einstürzen. Selbst Spitäler brachten Patienten ins Freie. (kpn/ami/bru/sda)

Erstellt: 07.02.2012, 13:57 Uhr

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5 Kommentare

Renato Sa Camiguin

06.02.2012, 10:43 Uhr
Melden 4 Empfehlung

Walang problema! Wir haben das Beben und bis jetzt 7 Nachbeben direkt erlebt. Der erste Stoss war recht stark und dauerte ungefähr 10 Sekunden. Unser Wasserturm schwankte und Wasser schwappte aus vollen Eimern. Unsere direket Distanz zum Epizentrum ist 162km. Aus Camiguin, Insel in der Bohol Sea. Antworten


Renato Sa Camiguin

06.02.2012, 11:18 Uhr
Melden 4 Empfehlung

18h11 Lokalzeit, 11h11 Schweizerzeit. Gerade jetzt haben wir wieder gewackelt. Das war Nachbeben Nummer 8. PHIVOLCS, die Philippinen Nationale Vulkan- und Erdbebenbehörde meldete um 17 Uhr Lokalzeit dass die Beben bisher 7 Tote gefordert hätten und einige Gebäude in Cebu City und Iloilo City seien beschädigt worden. Antworten



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