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«Arbeit macht frei»-Schriftzug in Polen gestohlen

Aktualisiert am 19.12.2009

Nach dem Diebstahl des eisernen Schriftzugs mit den berüchtigten Worten «Arbeit macht frei» in Auschwitz hat Polen die Kontrollen an Grenzen und Flughäfen verschärft.

An den Grenzübgergängen zu den östlichen Nachbarn Ukraine und Weissrussland werde verstärkt geprüft, erklärte eine Sprecherin des Innenministeriums, Wioletta Paprocka, am Samstag. Innenminister Jerzy Miller rief die Polizei zu noch mehr Aufmerksamkeit auf. Alle infrage kommenden Zeugen und Verdächtigen sollten befragt werden.

Die rund fünf Meter lange und 40 Kilogramm schwere Inschrift über dem Eingangstor des Gedenkstätte des früheren Konzentrationslagers wurde vermutlich am frühen Freitagmorgen gestohlen. Laut Polizei wurden an der einen Seite die Schrauben gelöst, an der anderen Seite wurde er abgerissen. (tan/ap)

Erstellt: 19.12.2009, 13:53 Uhr

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