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Strauss-Kahns angeblicher Ausflug in den Pariser Stadtwald

Aktualisiert am 04.12.2011

Auch nach seinem politischen Rückzug kommt Dominique Strauss-Kahn nicht zur Ruhe: Nun äusserte sich Frankreichs Innenminister Claude Guéant zu den Sex-Vorwürfen um den ehemaligen IWF-Chef.

Hochburg der Prostitution: Der Pariser Bois de Boulogne. (Archivbild)

Hochburg der Prostitution: Der Pariser Bois de Boulogne. (Archivbild)
Bild: AFP

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Der Fall Strauss-Kahn

Der Fall Strauss-Kahn
IWF-Chef Dominique Strauss-Kahn wurde wegen eines Sexualdelikts in New York angeklagt und trat zurück. Mittlerweile wurde die Anklage fallen gelassen.

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«Hirngespinste»: Der französische Innenminister Claude Guéant hält nichts von einer Verschwörung gegen Strauss-Kahn. (Bild: Keystone )

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Frankreichs Innenminister Claude Guéant hat sich öffentlich zu einem pikanten Gerücht über den früheren IWF-Chef Dominique Strauss-Kahn geäussert, wonach dieser vor Jahren in eine Kontrolle in einem Pariser Stadtwald geraten sein soll, der als Hochburg der Prostitution gilt.

«Ja, ich habe von dieser Geschichte gehört, dass Strauss-Kahn im Bois de Boulogne vom Überwachungspersonal kontrolliert wurde», sagte Guéant der Zeitung «Journal du Dimanche». Strauss-Kahn sei dabei weder in einen «Hinterhalt der Polizei» geraten noch von Beamten verfolgt worden.

Strauss-Kahn soll in Nähe des Waldes gewohnt haben

Den seit Monaten kursierenden Gerüchten zufolge soll der frühere Hoffnungsträger der französischen Sozialisten, der über Vergewaltigungsvorwürfe gestürzt war, 2006 in dem einschlägig bekannten Park angetroffen worden sein. Einer seiner Anwälte erklärte, es habe sich dabei um eine Routinekontrolle gehandelt, weil Strauss-Kahn damals nahe des Waldes gewohnt habe.

Guéant wies in dem Interview mit der heute erschienenen Zeitung zudem erneut die neu aufgeflammten Gerüchte über eine politische Verschwörung gegen Strauss-Kahn zurück. Derlei Theorien seien «Quatsch» und «Hirngespinste».

Strauss-Kahn war Mitte in New York wegen des Vorwurfs der versuchten Vergewaltigung festgenommen worden und musste danach als IWF-Chef zurücktreten. Die Ermittlungen wurden später eingestellt. Seither folgten aber Berichte über weitere Sex-Affären, die sämtliche Hoffnungen Strauss-Kahns auf ein politisches Comeback zerschlugen.

(mrs/AFP)

Erstellt: 04.12.2011, 08:27 Uhr

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