Carl Hirschmann trotz Reisesperre in Saint-Tropez?

Von Stefan Häne. Aktualisiert am 30.07.2010 22 Kommentare

Carl Hirschmann ist letzte Woche in Saint-Tropez gesichtet worden. Sein Sprecher bestreitet, dass Hirschmann dort war.

Soll trotz Ausreiseverbot in Saint—Tropez gesehen worden sein: Carl Hirschmann.

Soll trotz Ausreiseverbot in Saint—Tropez gesehen worden sein: Carl Hirschmann.
Bild: Keystone

Carl Hirschmann hat sich in der vergangenen Woche möglicherweise in Saint-Tropez aufgehalten. Zwei voneinander unabhängige Quellen bestätigten gestern gegenüber dem TA, den 29-jährigen Clubbesitzer im südfranzösischen Ferienort gesehen zu haben. Dabei dürfte Hirschmann gar nicht ins Ausland reisen. Er ist mit einer Pass- und Schriftensperre belegt, nachdem er im November vergangenen Jahres in Zürich auf offener Strasse verhaftet worden war und drei Tage im Gefängnis zubringen musste. Grund: Er soll in seinem Nachtclub Saint Germain Frauen zum Sex gezwungen und geschlagen haben.

Seither darf er die Schweiz nicht verlassen. Tut er es doch und wird dabei erwischt, riskiert er, verhaftet zu werden – wegen Flucht- oder Verdunkelungsgefahr. Gegen Hirschmann läuft derzeit eine Strafuntersuchung wegen mehrerer Anzeigen. Der Staatsanwalt ermittelt wegen angeblicher mehrfacher sexueller Nötigung.

Hirschmann bestreitet Vorwurf

Hirschmanns Sprecher Sacha Wigdorovits bestreitet die Darstellung der Augenzeugen: «Hirschmann war die ganze Zeit hier respektive ist es immer noch.» Im Mai hatte Staatsanwalt Daniel Kloiber die Reisesperre vorübergehend aufgehoben. Hirschmann reiste daraufhin nach Saint-Tropez und verbrachte gemäss Medienberichten dort die Auffahrts- und Pfingstfeiertage. Hirschmann habe damals zur bereits geleisteten Kaution von 500'000 Franken nochmals eine halbe Million hinterlegen müssen. (Tages-Anzeiger)

Erstellt: 29.07.2010, 23:08 Uhr

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22 Kommentare

Tibi Wörner

30.07.2010, 08:09 Uhr
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so what, das wird am prozess nichts ändern. der herr wird sich kaum aus dem staub machen - und damit von seinem vermögen trennen. Antworten


Ruthild Auf der Maur

30.07.2010, 11:36 Uhr
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@Claudio Versini: Ich stimme Ihnen zu. Solange aber Leser Kommentare abgeben, wird dieser Boulevard-Journalismus weiterlaufen. Das ist ja gerade der Sinn der Sache. Antworten



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