Meinung
Warum dieser Unsinn?
Von Guido Lauper. Aktualisiert am 10.03.2010 3 Kommentare
Auf den ersten Blick scheint das Ansinnen verrückt: asiatische Gäste, die via Paris ins Berner Oberland reisen. Doch wird die Destination richtig vermarktet, ist es den Reisenden egal, von welchen internationalen Flughäfen, ob Frankfurt, Zürich oder Paris, sie per Bahn in die Jungfrauregion fahren. Nur umsteigen wollen sie nicht. Von Kloten her müssen sie das.
Die einzige tägliche TGV-Direktverbindung von Paris endet in Bern um 21.40 Uhr. So spät noch umsteigen mit Gepäck in einer fremden Stadt, auf einem fremden Kontinent mit unsicheren Sprachkenntnissen – wer möchte das schon? Mit der künftigen Schnellfahrstrecke von Paris über Basel nach Bern würde die Verbindung sogar eine halbe Stunde schneller. Und da, in Bern, soll der Zug über Nacht stehen bleiben, statt weiter nach Interlaken zu verkehren? Diesen Unsinn müssen die Fachleute beheben.
redaktion-bo@bom.ch (Berner Oberländer)
Erstellt: 10.03.2010, 11:15 Uhr
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3 Kommentare
TGVs sind fuer die Verbindung von Grossstaedten da. In Paris kann auch nicht im TGV ins Disneyland weitergefahren werden. Es ist schon eine Schande, statt Frasnes-Bern endlich zu begradigen, Zigmilliarden In ein paar Minunten Zeitgewinn Bern-Zuerich zu verlochen. Und zwei Zuege in einer Randstunde fuer je ein paar Fahrgaeste parallel zu fuehren waere wohl alles andere als Pansionskassenfuellend... Antworten
wenn die touristen nicht umsteigen wollen, wie sie behaupten, so wollen sie dann eben auch in bern nicht umsteigen. ergo bleiben diese züge über nacht sichelich weiterhin in interlaken, das macht sinn und freude, für interlaken und für die touristen. Antworten








christoph scheidegger
@ Charles Dupond : also das argument mit dem disney-land leuchtet ein (im ober-land ist der platz an den bahnhöfen auch begrenzt) und ihr argument mit der pensionskasse ist gewichtig. ich denke. dass sie sich mit ihrem kommentar für den ausbau des berner hauptbahnhofes stark machen, das ist verständlich und auch touristenfreundlich, denn (auch) tages-touristen sind stammkunden im berner-oberland. Antworten