Kommentar: Olibets Plan ist richtig und mutig
Von Tobias Habegger. Aktualisiert am 27.10.2010 1 Kommentar
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Tobias Habegger (Bild: Andreas Blatter)
Die Idee enthält Zündstoff. Doch der Plan, der dahintersteckt, ist gut. Sportdirektorin Olibet (SP) will die Ka-We-De und das Hallenbad Hirschengraben schliessen. Damit würde die Hauptstadt im Sommer das Familienbad und im Winter Eisfelder verlieren – und zudem das einzige Schwimmbecken im Zentrum der Stadt.
Trotzdem ist das neue Sportkonzept gut. Denn Edith Olibet und Sportamtsleiter Roger Schnegg zeigen einen Weg auf, um ein grosses Problem in Bern zu lösen. Bis aufs Wylerbad und die Allmend sind alle Bäder und Eisbahnen veraltet. Es wäre täglich möglich, dass eine Anlage aus Sicherheitsgründen geschlossen werden muss. Der marode Zustand ist das Resultat einer kurzsichtigen Sparpolitik in der Vergangenheit.
Olibets Schliessungsplan ist intelligent, weil er auf unverhältnismässige Sanierungen verzichtet und Millionenbeträge einspart. Mit diesem Geld will die Sportdirektorin eine 50-Meter-Schwimmhalle bauen. Damit verdoppelt sich die Wasserfläche für Schwimmer in Bern auf einen Schlag.
Das Sportkonzept ist mutig, weil unpopulär. Das Risiko ist gross, dass das Konzept von der Bevölkerung und von Politikern zerzaust wird. Das wäre einmal mehr kurzsichtig. Denn unter dem Strich erhält die Stadt mehr, als sie verliert.
tobias.habegger@bernerzeitung.ch (Berner Zeitung)
Erstellt: 27.10.2010, 09:15 Uhr
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Wer die Eisbahn KA WE DE als alt und marode bezeichnet, hat schlecht ermittelt. Fakt ist: Die KA WE DE hat sechs grosse und moderne Garderoben welche den Bedürfnisse der Eishockeyspieler voll und ganz gerecht werden. Die Eisaufbereitungsanlage wurde erst vor kurzem ersetzt und erfüllt alle heutigen Anforderungen. Gruss Andre Steiner Antworten
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