Meinung

  • Region
  • Schweiz
  • Ausland
  • Wirtschaft
  • Börse
  • Sport
  • Kultur
  • Panorama
  • Leben
  • Auto
  • Digital
  • Wissen
  • Forum

Kommentar: Image der Polizei angekratzt

Von Wolf Röcken. Aktualisiert am 13.09.2010 5 Kommentare

Unabhängig davon, wie der Fall ausgeht, ist das Image der für schwerste Fälle ausgebildeten Elitetruppen angekratzt.

Wolf Röcken.

Stichworte

Die Polizei gibt beim nun 5-tägigen Einsatz ein sonderbares Bild ab. Hunderten von Spitzenkräften gelingt es nicht, einen Einzelnen zu stellen. Unabhängig davon, wie der Fall ausgeht, ist das Image der für schwerste Fälle ausgebildeten Elitetruppen angekratzt.

Bei aller Kritik darf nicht vergessen werden, dass hier kein Fernsehkrimi läuft, sondern ein unberechenbarer, dramatischer Fall. Beifall für den Flüchtigen und plumpe Häme über die Polizei sind fehl am Platz. Und doch müssen sich Einsatzkräfte und Behörden Fragen stellen: Wurde der Fall am Anfang unterschätzt, obwohl der Mann als drohender Querulant bekannt war? Versuchte man alles, um friedlich Kontakt mit ihm aufzunehmen? Klappte der Austausch zwischen den Behörden?

Fehler müssen klar benannt, Konsequenzen gezogen werden. Nicht jetzt, wenn es darum geht, den Einsatz zu beenden und niemanden zu gefährden. Danach aber braucht es eine unabhängige Untersuchung. Mit dem Ziel, dass sich so ein Fall nicht wiederholt. (Berner Zeitung)

Erstellt: 13.09.2010, 08:32 Uhr

5

Kommentar schreiben







 Ausland



Verbleibende Anzahl Zeichen:

Mit dem Absenden des Kommentars erklärt sich der Leser mit nachfolgenden Bedingungen einverstanden: Die Redaktion behält sich vor, Kommentare nicht zu publizieren. Dies gilt insbesondere für ehrverletzende, rassistische, unsachliche, themenfremde Kommentare oder solche in Mundart oder Fremdsprachen. Kommentare mit Fantasienamen oder mit ganz offensichtlich falschen Namen werden ebenfalls nicht veröffentlicht. Über die Entscheide der Redaktion wird keine Korrespondenz geführt. Telefonische Auskünfte werden keine erteilt. Ihr Kommentar kann auch auf Google und anderen Suchseiten gefunden werden.

5 Kommentare

Markus Weber

13.09.2010, 09:11 Uhr
Melden

Ihr Kommentar ist heuchlerisch Herr Röcken. Was wenn die Polizei das Haus gestürmt hätte und es einen Toten gegeben hätte? Dann hätten sie die Polizei für Ihr hartes Vorgehen kritisiert. Nicht die Polizei hat versagt, sondern wir als Gesellschaft. Wir erwarten, dass die Polizei den Fall löst, aber bitte ohne dass der Täter einen Kratzer abbekommt, ansonsten jammern wir über die Brutalopolizei. Antworten


Markus Ineichen

13.09.2010, 12:34 Uhr
Melden

Fall Kneubühl. Die Regionalpolizei Seeland hat scheinbar ein Problem. Zuerst wird mit dem Bootsunfall kein Ergebnis erreicht, dann das Vorkommnis in Biel bei welchem der Täter zwei mal entwischt und jetzt noch ein unbescholtener Bürger verhaftet wird. Es ist an der Zeit, dass Herr Blättler die Vorkommnisse zur Chefsache erklärt und auch der Bevölkerung (Steuerzahler) Red und Antwort steht. Antworten



Umfrage

Waren Sie schon mal in einem Pfingstlager?





Remund führend in Werbetechnik

Kein Wunsch zu aufwendig, kein Format zu gross - Remund Werbetechnik löst jede Aufgabe mit modernster Technik.

FÜR IHRE FREIZEIT

Für Ausgehtipps in der Region, nutzen Sie einfach unsere Agenda.