Die Stadt schaut zu
Aktualisiert am 08.06.2011 30 Kommentare
Wolf RöckenWolf Röcken ist Ressortleiter Stadt.
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Um gegen Atomkraft zu protestieren, müsse man nicht vor der BKW übernachten, und ein permanent bewohntes Zeltlager sei nicht verhandelbar: Das sagte Stadtpräsident Alexander Tschäppät Mitte Mai – nachdem er das Verhandlungsmandat von Sicherheitsdirektor Reto Nause übernommen hatte.
Drei Wochen später stellen wir verblüfft fest: Der Gemeinderat toleriert bis auf weiteres nicht nur die Zelte. Er setzt sogar noch einen drauf und bewilligt genau ein solches Happening mit Konzerten und Veranstaltungen anderer Art.
«Der Gemeinderat lässt sich nicht auf der Nase herumtanzen», versicherte Alexander Tschäppät vor drei Wochen noch. Doch genau das geschieht. Die Campbetreiber haben sich um Abmachungen mehrmals foutiert und Gelegenheiten ausgelassen, das Zeltlager abzubauen. Möglich war dies nur, weil die Stadt zuschaute.
Vielleicht ist ja die gemeinderätliche Bewilligung für das Pfingstfestival eine Art Gegengeschäft: Der Anlass darf als Schlusspunkt stattfinden – danach ziehen die Camper ab. Das aber wäre ein schwacher Deal. Einer, bei dem sich die Stadt Bedingungen und Zeitpunkt hat vorschreiben lassen. Der Gemeinderat hat es nicht geschafft, die selber aufgestellten Spielregeln durchzusetzen.
Erstellt: 08.06.2011, 10:14 Uhr
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30 Kommentare
Ja mit dem Velo, dem Flyer zum Beispiel der braucht ja keinen Strom. Noch viel grüner sind die ÖV! Von Brünnen bis nach Mühleberg könnt ihr das Poschi nehmen, das stöst halt leider ein bisschen Co2 aus. Bis nach Brünnen nehmt ihr den Zug, auch der braucht ja keinen Strom. Was solls! Hauptsache Grün! Ja ja einfach mal abschalten! Liebe Grüne, welcher ÖV wollt ihr dann benutzen? Antworten
Linke, Ihr dürft in Bern alles machen, egal ob Häuser verschmieren, Menschen (Polizisten) angreifen oder in der öffentlichkeit campieren, alles erlaubt! Aber wehe, wenn jemand aus dem rechten lager sowas macht, das würde natürlich gar nicht gehen! Bern macht sicher lächerlich und diskreminiert das Volk! Wer in Bern wohnt und noch solche Regierung gewählt hat, soll für den Schaden aufkommen! Antworten
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