Adrian Amstutz muss zittern
Aktualisiert am 26.10.2011 91 Kommentare
Adrian Zurbriggen, Nachrichtenchef. (Bild: Andreas Blatter)
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Doch die BDP-Vordenker konnten der Versuchung nicht widerstehen, die verhassten SVPler zappeln zu sehen. Einen anderen Grund kann es nicht geben: Der Schulterschluss mit der SVP hätte Luginbühl keine Stimmen aus der Mitte gekostet. Um SVP-Hardliner Adrian Amstutz zu verhindern, werden auch linke Wähler in Scharen Luginbühl neben SP-Mann Stöckli auf den Wahlzettel setzen – eine andere Alternative gibts nicht.
Und so muss nun Adrian Amstutz um seine Wiederwahl zittern. Wie ernst die Lage für ihn ist, zeigen seine beinahe schon demütigen, aber vor allem bedingungslosen Avancen Richtung BDP. Wer am Wahlsonntag Amstutz’ verkniffene Miene neben dem gelösten Ausdruck von BDP-Ständerat Werner Luginbühl gesehen hat, wusste schon da um die Rollenverteilung in diesem Spiel.
Mit ihrem Nein zur SVP holt die BDP natürlich Sympathiepunkte – die meisten davon allerdings links der Mitte. Das ist aber eigentlich seltsam für eine Partei, welche das Wort «Bürgerlich» im Namen trägt.
adrian.zurbriggen@bernerzeitung.ch
Erstellt: 26.10.2011, 08:53 Uhr
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91 Kommentare
Ich glaube da schneidet sich die BDP selber. Ich weiss nicht wie stark die Partei nun ihren angeblichen "Wahlsieg" mit sagenhaften 5.4% in den Himmel heben will. Plötzlich landet dann halt Amstutz mit Hans im Stöckli....Die linksaussen-Partei BDP könnte dann leer ausgehen und der Kanton Bern hätte zwei gute Wirtschaftsvertreter im Ständerat. Die BDP überschätzt sich gewaltig! Antworten
Wie ein roter Faden entpuppt sich definitiv die BDP als Links-Partei - die bürgerliche Mehrheit scheint ihnen auch im Ständerat egal zu sein - das passt auch zu den jeweiligen Voten an ihren Delegiertenversammlungen, EWS, Grunder, Luginbühl, Gasche, Widmer usw. die sich immer gegen die böse SVP richten - Grössenwahnsinn hat kurze Beine und hat sich noch nie ausbezahlt! Antworten
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