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Wo Touristen am häufigsten bestohlen werden

Aktualisiert am 06.10.2009 6 Kommentare

Pralle Portemonnaies, gedeckte Kreditkarten und fette Kameras: Touristen gehören zur bevorzugten Zielgruppe von Taschendieben. Doch in welchen Städten hat es am meisten Langfinger?

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Kaum ein Ort ist berüchtigter als Barcelonas Fussgänger-Meile Las Ramblas. Gemäss dem TripAdvisor-Portal schlagen Taschendiebe nirgends öfter zu als in der katalanischen Millionenstadt.
Bild: Keystone

   

Wo Touristen sind, da sind auch Taschendiebe nicht weit. Organisierte Banden und fingerfertige Einzelkünstler treiben vor allem dort ihr Unwesen, wo viele Leute zusammenkommen. Das amerikanische Internetportal TripAdvisor.com hat ermittelt, wo Diebe am häufigsten zugreifen. Das Ergebnis erstaunt nicht: Die sehenswürdigen Städte Südeuropas mit ihren weltberühmten Attraktionen locken mehr Langfinger an als alle anderen Destinationen. Die «Welthauptstadt des Taschendiebstahls» ist demnach Barcelona.

Die belebte und in der Hochsaison oft überlaufene Promenade Las Ramblas etwa bietet ideale Bedingungen für Taschendiebe. Auch auf dem Madrider Flohmarkt El Rastro oder im Gedränge der Karlsbrücke in Prag ist die Gefahr gross, bestohlen zu werden.

Zuerst kommt die Erkenntnis

TripAdvisor ratet Touristen, sich erst einmal der Gefahr bewusst zu werden. Nur schon dieses Wissen mache die Reisenden vorsichtiger. Weiter müsse man sich im Klaren sein, das nicht nur Herumlungernde und Bettler auf Beute aus sind, sondern auch gut gekleidete, freundliche Menschen.

Im Taschendieb-Mekka Barcelona etwa würden Banden oft mit dem selben Trick arbeiten: Jemand wirft versteckt Vogeldreck auf Passanten. Einer der Diebe gibt den Zuvorkommenden und reinigt die Schuhe der Touristen vom Schmutz, während sich ein Komplize blitzschnell an den Taschen zu schaffen macht.

Fünf Tipps zur Taschendiebstahl-Prävention:

1. Tragen Sie Ihre Brieftasche nicht in der Gesässtasche. Die Gesässtasche ist das leichteste Ziel für Taschendiebe.

2. Fallen Sie nicht auf Ablenkungsmanöver herein. Beliebte Ablenkungsmanöver sind das Fallenlassen eines Gegenstandes in der Nähe des Opfers, das «versehentliche» Beschmutzen seiner Kleidung, die Bitte um Feuer oder ein einfaches Anrempeln. In grösserem Gedränge ist generell hohe Vorsicht geboten.

3. Viele Taschendiebe operieren zu zweit oder in kleineren Gruppen. Der klassische Fall: Nr. 1 lenkt das Opfer ab, Nr. 2 greift zu, Nr. 3 übernimmt blitzschnell die Beute und macht sich damit aus dem Staub. Wenn Nr. 3 verschwunden ist, kann Nr. 2 nichts mehr nachgewiesen werden. Seien Sie sich bewusst, dass viele Taschendiebstahl-Gangs gezielt unverdächtig wirkende Personen wie Kinder oder ältere Menschen einsetzen. Vorsicht ist also gegenüber jedermann angebracht.

4. Vermeiden Sie einen unnötig langen Aufenthalt an Stellen, die von vielen Menschen gleichzeitig passiert werden. Das wichtigste Beispiel sind Eingänge von Zügen und Strassen- bzw. U-Bahnen. Die dicht gedrängten «Trauben» zusteigender Fahrgäste sind ein dankbares Operationsfeld für eilig aussteigende Taschendiebe.

5. Laufen Sie nicht mit auffällig prall gefüllten Brief- oder Handtaschen herum. Dies lockt Taschendiebe nur unnötig an. Obendrein ist der Schaden im Falle eines Diebstahls meist umso grösser.

Quelle: TripAdvisor (cal)

Erstellt: 06.10.2009, 14:28 Uhr

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6 Kommentare

Franz Brunner

07.10.2009, 09:54 Uhr
Melden 6 Empfehlung

es gibt wohl keine sicherere grossstadt als singapur--aber das will mal bei uns aus ideologischen gründen nicht hören Antworten


Anna Romano

07.10.2009, 12:50 Uhr
Melden 1 Empfehlung

grössere Nötli am Besten in den Socken tragen :) Antworten



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