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Die perfekte Badi-Tasche

Von Nina Kobelt. Aktualisiert am 22.07.2011 6 Kommentare

Die Temperaturen sollen erst Anfang August wieder steigen. Kein Unglück: So bleibt genug Zeit, sich die perfekte Baditasche zusammenzustellen. Wir sagen wie.

21 Zutaten für einen gelungenen Badeausflug: Handtasche mit allerlei nützlichem Inhalt.

21 Zutaten für einen gelungenen Badeausflug: Handtasche mit allerlei nützlichem Inhalt.
Bild: Andreas Blatter

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1. Taschen aus dem Kitchener in Bern sind schon fast Kult. Zurzeit gibts eine praktische Badetasche, die aus rezyklierbaren Materialien gefertigt wurde (Kitchener, gratis beim Kauf ab 120Franken, sonst 7 Franken).

2. Gross muss es sein. Und flauschig. Das gepunktete Badetuch (75x150cm) von Spiegelburg macht – so blöd es tönt – schon beim Ausbreiten gute Laune (gesehen bei Yamatuti, 49Franken).

3. Kaffeejunkies trinken in der Badi als Erstes einen – Kaffee. Natürlich gibts den im Restaurant. Aber schmeckt er nicht besser auf dem eigenen Tüchli? Kartonbecher aus dem Restaurant sehen zwar cool aus, verursachen aber Abfallberge und sind nicht stabil. Warum nicht auf den guten alten Thermosbecher umsteigen? Der ist wiederverschliessbar und hält warm. Oder eiskalt, ganz wie man seinen Kaffee geniessen möchte (gesehen im Migros, 9.80 Franken).

4. Fast wie am Meer I: Klar, mit ein bisschen Blinzeln wird das Bassin zum Ozean. Aber der Duft der wilden See schmeckt halt anders. Zum Beispiel so: Sobald der Nagellack Ocean Breeze getrocknet ist, riechen die Finger nach Meer (von Revlon, ca. 17 Franken).

5. Fast wie am Meer II: mit diesen hübschen Retropflästerli aber beinahe. Anker, «Mom»-Herzen und andere Tatoosujets, wie sie Seemänner tragen, trösten über allfällige Schürfungen weg, die man sich am Bassinrand holt (gesehen bei Yamatuti, Bern, 9.50 Franken).

6. Warum ein Foulard oder Schal in die Badetasche gehört, liegt auf der Hand, es sind wahre Alleskönner: Ein Schal, etwa wie unserer der dänischen Designer von Epice, schmückt und schützt Hals und Décolleté. Ein grosses Exemplar um die Hüften gewickelt ersetzt den Jupe, den man nicht bei jedem Gang zur Toilette oder zum Restaurant anziehen will. Und schliesslich sehen die Tücher auch auf dem Kopf gut aus:?Locker um den Kopf gebunden, zaubern sie Laufstegatmosphäre auf die Badiwiese (gesehen bei Kitchener in Bern, wo die Epice-Tücher im Ausverkauf sind, ab 20Franken).

7. Der Nachteil von wasserfestem Make-up – vor allem bei Wimperntusche – zeigt sich am Abend beim Abschminken: Oft bringt man das Zeug fast nicht mehr weg. Also lieber auf normale Mascara zurückgreifen und beim Köpfler und Schwimmen ein Brille tragen. Die Schwimmbrille von Aqua Sphere sieht richtig schick aus. Wichtig beim Kauf: Brille auf die Augen drücken, so dass ein Vakuum entsteht. Hält die Brille ohne Riemen, passt sie (gesehen bei Ochsner Sport, 24.90 Franken).

8. Haare leiden in der Badi: Sonne, Chlor und Abrubbeln mit dem Tüchli strapazieren es. Damit man trotzdem aussieht, als hätte man eine Frisur, empfehlen wir kurzes, vorsichtiges Durchkämmen. Zum Beispiel mit diesem schönen Damenkamm aus FSC-Holz (gesehen im Coop, 13.50 Franken). Und natürlich Schmuck:

9. Hippies kommen nie ganz aus der Mode. Wer eher dezent auf Flowerpower setzen will, aber zu faul zum Gänseblümchenpflücken ist, legt sich diesen Kopfschmuck um die nassen Haare – Bänder jeglicher Art sind heuer neben Haarzöpfen der ganz grosse Renner, wenn es um Frisuren geht (gesehen im Claire’s, 9.90 Franken).

10. Nach dem ersten Schwumm kommt der Hunger. Zeit für Zmittag ist es aber noch nicht. Lieber einen Zwischensnack nehmen – zum Beispiel mit der «gehaltvollen Muse der Weisen», wie man in Uganda Kleinbananen nennt. Die Produkte von Pakka – verschiedene Trockenfrüchte und Nüsse – sind biologisch, aus fairem Handel und schmecken nach ewigem Sommer (gesehen bei Changemaker in Bern, 6.50 Franken).

11. Immer noch Hunger? Reste vom Vorabend oder Vorgekochtes machen sich gut in den wunderbar bunten Behältern von Keeperware. Das Set Frischhaltebox Cozy besteht aus acht verschiedenen Boxen. Gross sind sie nicht, aber das macht nichts: Zu viel essen sollte man ja sowieso nicht vor dem Schwimmen (gesehen bei Yamatuti in Bern, 19.90 Franken).

12. Alkohol trinken übrigens auch nicht. Trotzdem: So ein Schluck kühler Weisswein zum Snack am Mittag gehört schon dazu. Wer nicht ins Restaurant gehen will, sorgt vor: Der Weinkühler 1.August muss beim Packen der Baditasche direkt aus dem Eisfach kommen, die Flasche Weisswein am besten auch. Auch wenn die Kältehülle nur rund zwei Stunden hält – an der Sonne sogar weniger lang –, die blauen Streifen vermitteln ein Gefühl von angenehmer Kühle. Die sich vielleicht auch auf das Getränk überträgt (gesehen bei Migros, 9.50 Franken).

13. Wie kommt man mit dem attraktiven Surfertyp ins Gespräch? Am besten mit diesem leuchtend orangen Frisbee. Ridley’s Freestyle Flying Disc wurde aus rezykliertem Plastik gefertigt und macht jedem Strandjungen weiche Knie. Wetten (gesehen bei Yamatuti, 12.50 Franken)?

14. Ein Baby für Jennifer! Oder auch nicht: Ob die News über Jennifer Aniston der Wahrheit entsprechen, das wissen nur die Macher von «Grazia». Das Klatschheftli, das seit ein paar Monaten endlich auch auf Deutsch erscheint, ist die perfekte Lektüre für einen trägen Sommertag, an dem auch der Kopf nicht recht arbeiten will. Denn ob Kate Moss wirklich Stress in den Flitterwochen hat, darüber muss man sich ja nicht lange Gedanken machen. Wer sich über Trends und Stylings von Prominenten kundig machen will, lädt sich das dazugehörige App «Grazia Style Finder» herunter («Grazia» vom Kiosk, 4 Franken; App: gratis).

15. Warum in die Ferne schweifen, wenn die Welt in der Büchse mitreist? Der Wasserball namens The Whole World in a Can! wird in einer hübschen kleinen Büchse geliefert. Und erinnert so schön an die Kindheit. Herausnehmen, aufblasen und ab ins Becken zum Planschen. Oder – und auch das haben wir ja schon als Kind gelernt – den Wasserball als Kissen brauchen. Halb mit Luft gefüllt, lädt er zum Träumen von fernen Ländern ein (gesehen bei Yamatuti in Bern, 10.50 Franken).

16. Bag in the Bag: Ein Necessaire in der Badetasche ist ein Muss. Dieses hübsche Exemplar im Retrolook lässt sich sehen (gesehen bei Changemaker, 32Franken).

17. Parfüm und Hitze vertragen sich nicht, so die gängige Meinung. Nicht unbedingt: Die Haut verträgt leichte Sommerdüfte – unbedingt ein Eau de Toilette benutzen – gut. Etwas Frisches zum Beispiel wie die Flowerbomb La Vie en Rose von Viktor & Rolf. Ein sehr blumiger Damenduft mit fruchtigen Einschlägen und einem orientalisch würzigem Abgang. Bei Flowerbomb La Vie en Rose setzten die Designer Viktor & Rolf auf Spritzigkeit – und Mandarinen! Wem das zu heiss ist, der tüpfelt sich erst in der Garderobe ein paar Tropfen auf die Haut. Damit man dann am Abend nicht mehr nach Sonnencreme riecht (Flowerbomb. La vie en rose. Viktor&Rolf, 50ml, ab ca. 60 Franken).

18. Apropos Abend, apropos Hitze: Geschwollene Füsse und Beine werden dann mühsam, wenn sie schmerzen oder wenn die Sandalen nicht mehr richtig sitzen. Wer keine Lust auf ein kühles Bad mehr hat, greift zu anderen Mittelchen. Zum Beispiel dem Peppermint Reviving Leg Gel von Bodyshop. Das Gel aus Rosskastanie und Pfefferminz macht müde Beine munter. Nach dem letzten Bad Beine und Knöchel einreiben und den Sonnenuntergang geniessen (gesehen bei Coop, 14.90 Franken).

19. Klar, Sommerschuhe stehen schon längst im Schuhkästchen. Die schönsten Treter gibts aber jetzt günstig – der Ausverkauf hat begonnen (gesehen bei Kitchener, 20 Franken).

20. Schön braun nach einem Tag in der Badi? Damit der tolle Teint hält, beim Zusammenpacken das Honey Bronze Bronzing Gel auftragen: verleiht ein honigbraunes Strahlen und pflegt die chlorwasser- und sonnengeplagte Haut. Dazu passt der Lip Nectar (beides Bodyshop, Lip Nectar 15.90 Franken; Honey Bronze Bronzing Gel 19.90 Franken).

21. Auch die Augen werden müde an so einem Baditag. Auch wenn man eigentlich den Idealist Cooling Eye Illuminator von Estée Lauder morgens und abends vor dem Zubettgehen auftragen müsste, erfüllt er seinen Zweck auch in der Badi: Beim Umziehen in der Garderobe ein bisschen – der Name sagts: kühlende – Creme auftragen und schon leuchten die Augen trotz anstrengendem Tag im Wasser und an der Sonne. Und mit dem Instant Definition Mascara (intense blue) rettet man den Baditag in den Abend hinein (Clarins, ab August, 41Franken; Augencreme ca. 50 Franken). Die Nacht kann beginnen! (Berner Zeitung)

Erstellt: 22.07.2011, 11:43 Uhr

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6 Kommentare

Amon Scherrer

22.07.2011, 14:10 Uhr
Melden 16 Empfehlung

Baditasche ohne Sonnencrème? Antworten


Tascha Müller

22.07.2011, 14:40 Uhr
Melden 10 Empfehlung

Kein Buch? Herrje! Antworten



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