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Was Schweizer zu Weihnachten schenken

Aktualisiert am 04.11.2009

Männer legen andere Geschenke unter den Christbaum als Frauen – und sie geben mehr Geld dafür aus. Was und wieviel zeigt eine repräsentative Umfrage.

Trotz Krise gibt es Weihnachtsgeschenke: Sechs von zehn Schweizern geben etwa gleich viel Geld aus wie im Vorjahr.

Trotz Krise gibt es Weihnachtsgeschenke: Sechs von zehn Schweizern geben etwa gleich viel Geld aus wie im Vorjahr.
Bild: Keystone

Geschenke

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Die Wirtschaftskrise macht sich unter dem Chritsbaum kaum bemerkbar: 60 Prozent der Schweizer wollen gleich viel für Geschenke ausgeben wie letztes Jahr. Nur jeder dritte Konsument will gegenüber 2008 sparen. Das zeigt eine Umfrage des Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsunternehmens Ernst & Young. Fünf Prozent der Befragten planen, ihr Geschenkbudget aufzustocken, wie aus der repräsentativen Umfrage bei 500 Konsumenten in der Schweiz hervorgeht.

In diesem Jahr liege das Budget für Weihnachtsgeschenke durchschnittlich bei 267 Franken. Am lockersten sitzt das Geld bei Leuten zwischen 36 und 45 Jahren mit durchschnittlich geplanten Ausgaben von 304 Franken. Am zurückhaltendsten zeigen sich jüngere Verbraucher unter 35 Jahren, die im Durchschnitt 231 Franken für Geschenke ausgeben wollen.

Männer kaufen Schmuck, Frauen Kosmetik

Männer (273 Franken) zeigen sich spendabler als Frauen (260 Franken). Dabei geben Männer mehr Geld für Schmuck, Reisen und Möbel aus. Frauen haben höhere Ausgaben bei Kosmetikartikeln.

Lesestoff steht bei beiden Geschlechtern ganz oben auf dem Einkaufszettel: 54 Prozent der Befragten haben vor, Bücher zu verschenken. Gutscheine und Geldgeschenke sind fast genau so populär (51 Prozent). Gerne verschenkt werden auch Kleidung (46 Prozent), CDs und DVDs (46 Prozent), Spielwaren, Lebensmittel und Süsswaren (45 Prozent). Am seltensten finden sich Reisen (7 Prozent), Computer und Einrichtungsgegenstände (je 11 Prozent) unter dem Christbaum. Auch Sportartikel sind nicht der Renner (16 Prozent).

Die Schweizer wollen ihre Geschenkeinkäufe in erster Linie in Fachgeschäften oder Fachmärkten tätigen: Im Durchschnitt geben die Konsumenten mit 130 Franken rund die Hälfte ihres Budgets im Fachgeschäft aus. Auf der anderen Seite wollten die Konsumenten nur 22 Franken in Onlineshops aufwenden. (oku/sda)

Erstellt: 04.11.2009, 16:01 Uhr

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