Leben

«Das Weibliche ist heute mehr wert als das Männliche»

Der Soziologe und Männerforscher Walter Hollstein sagt, die Männer kämen heute zu kurz. Es drohe gar ein Clash der Geschlechter.

Buben brauchen neue Vorbilder. Aber wo finden sie die?

Buben brauchen neue Vorbilder. Aber wo finden sie die?
Bild: Keystone

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Zur Person

Der heute 70-jährige Soziologe hat sich Anfang der Neunzigerjahre auf das Gebiet der Männerforschung spezialisiert. Er war 35 Jahre lang Professor an der Freien Universität in Berlin und verfasste zahlreiche Bücher zum Thema. Das letzte heisst «Was vom Manne übrig blieb» (Aufbau-Verlag, Berlin 2008. 304 S., ca. 35 Fr.). Walter Hollstein lebt in Basel.

Sie sind überzeugt: Männer werden diskriminiert.
Dem ist auch so. Zum Beispiel bei der Gesundheit, im Sorgerecht, bei der AHV oder dem Militärdienst. Dem Zeitgeist entsprechend ist das Weibliche heute mehr wert als das Männliche.

Konkret?
Im Baselbiet hat die Rektorin einer Schule nach ihrem Amtsantritt verordnet, dass aus der Spielfläche für Buben auf dem Pausenplatz eine Kommunikationsfläche wird, weil sie fand, dass Reden für Buben wichtiger sei als Toben. Das mag gut gemeint sein, läuft aber völlig an den Bedürfnissen der Buben vorbei. Ich verstehe auch nicht, dass die Väter der Buben nicht eingegriffen haben.

Die Diskriminierung fängt schon bei den Buben an?
Das Grundproblem ist, dass sich heute niemand mehr mit den Eigenheiten und Bedürfnissen von Buben beschäftigt. Ein simples Beispiel: Buben hören signifikant schlechter als Mädchen. Wenn sie dann eine leise sprechende Lehrerin haben und auch noch in den hinteren Schulbänken sitzen, verstehen sie nichts mehr und werden unruhig. Dazu kommt, dass Jungen von Geburt an motorischer sind als Mädchen, gleichzeitig aber sind sie biologisch und physisch schwächer und brauchen mehr Halt. Auf diese Eigenheit muss man im Unterricht eingehen, statt ihnen Ritalin zu verordnen. Leider behauptet der ideologische Feminismus das Gegenteil, und das wirkt auch in den Klassenzimmern.

Was ist das grösste Problem, das Männer zurzeit haben?
Dass sie nicht mehr wissen, wer sie sind. Und gleichzeitig Angst haben, Antworten zu finden. Antworten, die auch bedeuten, dass man sich ein Stück weit verändern müsste, weil sich die gesellschaftlichen Bedingungen verändert haben.

Inwiefern?
Zum Beispiel ist die klassische Definition von Mannsein über Arbeit, Status und die Alleinernährerrolle überholt: Die Wirtschaft entwickelt sich von der männlichen Schwerindustrie immer mehr zur weiblichen Dienstleistung, damit müssen sich Männer neue Eigenschaften wie Empathie, Teamgeist oder Flexibilität erwerben. Und die Arbeitsteilung der Geschlechter hat sich verschoben, wenn Frauen erwerbstätig sind, müssen Männer zu Hause mithelfen.

Damit tun sich die Männer oft noch ziemlich schwer.
Es gibt viele Untersuchungen, die zeigen: 80 Prozent der jungen Frauen haben ein modernes Frauenbild. Sie wollen eine gute Ausbildung, einen Beruf, der ihnen Freude macht, und sie wollen Kinder, aber mit einem partnerschaftlichen Mann. Bei den Männern sind es nicht mal 25 Prozent, die diese Vorstellungen teilen. Das läuft auf einen Clash der Geschlechter hinaus.

Die Frauen haben vorwärtsgemacht, die Männer sind stehen geblieben. Wieso das?
Es war ganz wichtig, dass man vor 30, 40 Jahren Frauen- und Mädchenförderung gemacht hat. Das Problem ist aber, dass man die Buben und Männer links liegen gelassen hat, man versah sie einfach mit dem Label «starkes Geschlecht». Das Resultat ist, dass eine Generation von modernen Frauen entstanden ist, die auf eine Generation traditioneller Männer trifft.

Keine guten Aussichten für glückliche Partnerschaften.
Natürlich nicht. Man weiss aus Untersuchungen in Skandinavien, dass Ehen stabiler sind, in denen Erwerbstätigkeit, Haushalt und Erziehung mit-verantwortlich geteilt werden. Und es nimmt ja nicht nur die Anzahl von Scheidungen und Trennungen zu, sondern vor allem hat sich auch die Ehedauer drastisch verkürzt. Die meisten Scheidungen erfolgen im fünften Jahr, und 75 bis 80 Prozent der Trennungen gehen von Frauen aus, weil sie nicht mehr wie früher aus materieller Notwendigkeit darauf angewiesen sind, in einer Situation auszuharren, die für sie nicht mehr tolerierbar ist.

Ist der Feminismus daran schuld?
Der Feminismus war eine wichtige soziale Bewegung, die die Frauen aus ihren alten Rollen befreit hat. Aber er hatte eben auch fatale Folgen. Die Realität von Männern wurde nur verzerrt wahrgenommen. Sie wurden allesamt als Unterdrücker, als mächtig und privilegiert dargestellt, aber es war – empirisch betrachtet – immer nur eine verschwindend geringe Minderheit von Männern, die im Übrigen ja auch ihre eigenen Geschlechtsgenossen ausgebeutet haben und nicht nur die Frauen. Im Kampf gegen das «Patriarchat» wurde dann ein allumfassendes Feindbild «Mann» konstruiert, statt zu differenzieren. Die Folge ist, dass das einst positive Männerbild verschwunden ist. Der irische Psychiater Anthony Clair schreibt in seinem Buch «Männer haben keine Zukunft», die Gesellschaft werte Männlichkeit inzwischen als pathologische Abweichung.

In Deutschland macht zurzeit das Thema des Maskulismus von sich reden: Männer fühlen sich von diesen souveränen, selbstbewussten Frauen in die Ecke gedrängt und geringgeschätzt.
Das wundert mich nicht. Das deutsche Bundesministerium für Familie, Frauen, Senioren und Jugend – nur schon der Name ist bezeichnend, Männer kommen gar nicht erst vor – hat vor zwei Jahren eine repräsentative Untersuchung über 20-jährige Frauen und Männer in Auftrag gegeben. Das Ergebnis ist erschreckend: Junge Männer haben Angst, überflüssig zu werden. Die modernen Frauen bräuchten sie nicht mehr, nicht mal zur Zeugung, seit es die Samenbanken gibt, und auch auf dem Arbeitsmarkt seien sie immer weniger gefragt. Daraus ergeben sich deutliche Animositäten gegenüber Mädchen und Frauen. Es herrscht der nicht unberechtigte Eindruck, dass die heute alles besser können und, im Gegensatz zu Buben und jungen Männern, auch noch gefördert werden. Je virulenter diese Angst wird, desto mehr klammert man sich an alte Bilder.

Buben brauchen also dringend neue Vorbilder. Wo sollen sie die hernehmen?
Sie sollten sich primär an ihren Vätern orientieren können und sekundär an ihren Lehrern, aber in beiden Bereichen fehlen die Männer immer mehr. Es braucht in den Erziehungsinstitutionen vor allem deshalb mehr Männer, weil Buben heute in einem weiblichen Ghetto aufwachsen – von der Familie über den Kindergarten bis zum Gymnasium sind sie von Frauen umgeben. Ein Fünftel der Buben wird inzwischen mit einer alleinerziehenden Mutter gross. Wir wissen zur Genüge, dass eine solche Konstellation das grösste Armutsrisiko ist, dass solche Buben signifikant häufiger krank werden, die Schule abbrechen, sich selber töten, im Erwachsenenalter eher depressiv werden und der Fürsorge auf der Tasche liegen.

Die zunehmende Feminisierung hat damit zu tun, dass der Erziehungsberuf abgewertet worden ist, die Männer wollen diesen Job gar nicht mehr machen.
Das ist in der Tat eine soziologische Gesetzmässigkeit: Wenn ein Beruf gesellschaftlich abgewertet wird, danken die Männer ab, und die Frauen springen ein. Mittlerweile haben aber jüngere Männer Berührungsängste, weil dieser Bereich so sehr ein weibliches Biotop ist. Ein junger Mann hat mir mal gesagt: «Um Gottes willen, bloss nicht in diesen Mutti-Muff.»

Die Realität sieht trotzdem anders aus: Männer sind immer noch tonangebend.
Klar, wenn man statistisch die Machtpositionen betrachtet, dann leben wir immer noch in einer männerdominierten Gesellschaft. Aber wenn man von unten die Entwicklung anschaut, sind heute mehr junge Männer als junge Frauen arbeitslos und machen mehr junge Frauen einen Uni-Abschluss. Ganz abgesehen davon, dass sich häufiger Buben umbringen als Mädchen und Buben krankheitsanfälliger und verhaltensauffälliger sind.

Weshalb reagiert die Politik nicht darauf? Diese Buben- und Männerprobleme sind ja offen- kundig, und sie kosten Unmengen an Geld.
Absolut, die Folgekosten sind enorm. Bei Delikten fallen Prozesskosten an, die Versicherungen müssen bezahlen, dann gibt es eventuell eine Massnahme in einem Heim oder eine Therapie. Bei denen, die in der Schule versagen, muss die Arbeitslosenkasse einspringen, später dann die Fürsorge, das kostet Millionen, wenn nicht Milliarden. Es ist doch Wahnsinn, dass diese Unkosten so hingenommen werden. Aber da wirkt noch immer das traditionelle Männerbild: Buben und Männer dürfen keine Probleme haben.

(Tages-Anzeiger)

Erstellt: 07.01.2010, 10:26 Uhr

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96 Kommentare

Marcel Zufferey

14.01.2010, 22:08 Uhr
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@Luzia Keller: "Und doch, es gibt eklatante Lohnunterschiede!" Lohnunterschiede- oder Diskriminierung? Lohnunterschied 21 Prozent (BfS) ja, Lohndiskriminierung 21 Prozent hingegen ganz klar nein: In beiden Fällen wird der Lohn einer Verkäuferin mit demjenigen eines Softwareingenieurs verglichen, doch im zweiteren Falle ignoriert man dann einfach die Fakten (Jahresarbeitszeit, Überstunden etc.). Antworten


Luzia Keller

14.01.2010, 14:44 Uhr
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@Edgar Kluengel: einerseits gebe ich Ihnen Recht, was die Lohnverhandlungen anbelangt, da haben die meisten Frauen eine zurückhaltende und/oder zu wenig selbstbewusstes Auftreten. Dieser Bereich muss frau besser vorbereiten und kommunizieren. Männer haben hier mehr Übung, weil sie fast immer einem Personalchef statt einer Chefin gegenüber sitzen. Und doch, es gibt eklatante Lohnunterschiede! Antworten


Marcel Zufferey

13.01.2010, 23:52 Uhr
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Dann sollen Frauen auch ihre Teilzeit- und Mutterprivilegien aufgeben und Vollzeit arbeiten gehen, Frau Lenz! Das von Ihnen Behauptete lässt sich nämlich genauso gut umkehren. Raus in die globalisierte Wildnis gehen und für die Familie a.l.l.e.i.n.e. sorgen: Wie wär's mal damit? Beschweren ist immer so schön leicht und schuld sind immer die Männer: Emanzipieren Sie sich gefälligst richtig! Antworten


Luzia Keller

13.01.2010, 12:30 Uhr
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'Man weiss aus Untersuchungen in Skandinavien, dass Ehen stabiler sind, in denen Erwerbstätigkeit, Haushalt und Erziehung mitverantwortlich geteilt werden.' Über solche Erfahrungen dürfte vermehrt in den Medien aufklärend berichtet werden, damit der festgefahrene Geschlechterkampf positiv in ein Miteinander übergehen kann. Aggressivität muss abgebaut werden, beiderseits, und in Zuhören übergehen!! Antworten


Sacha Morger

11.01.2010, 14:09 Uhr
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Auch wenn ich Herrn Hollsteins paradigmatischen Ansätzen, die zum Teil einen in diesen Diskursen schädlichen (da implizit biologistischen) Einschlag haben, nicht vollständig zustimmen kann, so kann ich die symptomatischen Auswirkungen des (sog. Kultur-)Feminismus aus eigener leidvoller Erfahrung bestätigen. Männer sind im Vergleich zu Frauen je länger je mehr Untermenschen unter Menschen. Schande! Antworten


Jacqueline Lanz

11.01.2010, 11:25 Uhr
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Das Problem löst sich erst, wenn die Männer bereit sind, genauso ihren Teil der unbezahlten Arbeit (Kinderbetreuung, Hausarbeit Altenbetreuung etc.) zu leisten, wie die Frauen. Das heisst, bereit zu sein, Privilegien aufzugeben, keine Gesellschaft kann es sich leisten, jede Handreichung zu bezahlen. Antworten


José-Cornelia Roerdink

11.01.2010, 07:06 Uhr
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Ja, dieser Meinung bin ich auch. Die heutige Männer sind schon lange nicht mehr in ihre Kraft, sie verlieren mittlerweile nur noch. Sie sind suchend und wissen nicht wie sie ihr "Mann sein" aufrecht erhalten sollen. Sie stehen unter einen massiven druck innerhalb von der Gesellschaft, Familie, Partnerschaft und am Arbeitsplatz. Klar das Buben keinen halt finden bei ihren Väter. Sie brauchen hilfe Antworten


Dirk Schubert

08.01.2010, 17:03 Uhr
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Die Behauptung Jahrhunderte lang waren DIE Frauen von DEN Männern unterdrückt, ist genauso falsch wie sie bei Feministinnen weit verbreitet ist. Die Trennung verlief zuerst zwischen oben (Frauen + Männer) und unten (Frauen + Männer). Es gab natürlich speziell weibliche aber auch speziell männliche Diskriminierungen, letztere vor allem für die wichtigsten menschlichen Güter: Leben und Gesundheit. Antworten


Hugo Damm

08.01.2010, 16:24 Uhr
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dass ein tieferer lohn auf mangelndes verhandlungsgeschick zurückzuführen sein könnte, kommt häller, junker etc. natürlich nicht in den sinn. oder mangelnde ambitionen, denn auch heute haben frauen die wahl zwischen karriere und beruf; eine wahl, die männer meist nicht haben. die frauen, die hier jetzt aufschreien, sind dieselben, die ihrem hausmann davon laufen, weil er nicht männlich genug war! Antworten


martin ramseier

08.01.2010, 15:05 Uhr
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Die Angstreaktionen und unterschwelligen Angriffe der Frauen im allg. der aufgeführten Kommentare ist bemerkenswert. Es stellt sich hier die Kompetenz-Frage! Im Übrigen glaube ich wenig an eine Gleichstellung noch an eine Emazipation. Die zwar suggeriert wird, in der Realität wenig angekommen ist. Durch dauernde Lebens- und Rechtsansprüche wird was über ganze Generationen aufgebaut, plattgemacht! Antworten


Markus Maier

08.01.2010, 13:42 Uhr
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Warum sollte die ungerechte und unfaire Behandlung von Frauen in den vergangenen Jahrhunderten und Jahrtausenden die ungerechte und unfaire Behandlung von Knaben heute rechtfertigen? Haben unsere Buben nicht auch ein Anrecht auf eine ihrem Naturell entsprechende Definition von 'Kind sein'? Antworten


Susann Geiger

08.01.2010, 11:29 Uhr
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"Wenn ein Beruf gesellschaftlich abgewertet wird, danken die Männer ab, und die Frauen springen ein". Oder umgekehrt: Wenn mehr Frauen in ein berufliches Feld vorstossen, nimmt die gesellschaftliche Wertschätzung und damit auch das Salär ab. Frauen machen zwar inzwischen die besseren Uniabschlüsse aber ins Berufsleben lässt sich dies nicht übersetzen. Und trotzdem beklagen sich die Männer hier. Antworten


Rolf Friedli

08.01.2010, 10:55 Uhr
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Liebe Männer Hört auf euch zu rechtfertigen und zu Argumentieren. Es geht darum zu handeln. Väter kümmert euch um eure Kinder. Windeln wechseln und Schoppen wärmen könnt ihr auch. Fordert mehr Teilzeitarbeit denn die Zeit mit den Kindern zu hause ist eine zusätzliche Lebensbereicherung! Und, macht es auf eure Weise. Lasst euch nicht einreden dass Ihr es falsch macht. Steht für euer Vater sein ein Antworten


Susanne Peter

08.01.2010, 10:20 Uhr
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Wie sich hier Männer beklagen.. Noch immer werden Frauen lohnmässig diskriminiert, noch immer müssen Mütter aufs Sozialamt, nicht die Väter, noch immer sind es Frauen die Mehrarbeit in Haushalt und Kinderbetreung leisten, noch immer riskieren Frauen einen Karriereknick, wenn sie Kinder kriegen. Gut gibt es noch andere Männer, die sich nicht gleich als Looser sehen, wenn die Frau auch Rechte hat. Antworten


Lara Roth

08.01.2010, 09:30 Uhr
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Wir befinden uns im Wandel. Geduld, Toleranz und Kompromissbereitschaft ist jetzt gefragt, Gleichberechtigung kann nicht so schnell passieren. Es wird noch lange Geschlechter auf- und abgewertet, gefördert und diskrimminiert bis einen Mittelweg gefunden ist. Ich freue mich auf die Zeiten wenn ALLE Wehrpflicht, (Teilzeit-)Arbeit (mit gleichem Lohn!), "Elternschaftsurlaub" nachgehen können/müssen:-) Antworten


Edgar Kluengel

08.01.2010, 08:33 Uhr
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Immer diese Theorie vom Lohnunterschied. Es gibt keine einzige allgemein annerkannte Grundlage für diese Theorie. Wer definiert "gleiche Arbeit" und "gleicher Lohn". Auch Männer erhalten für "gleiche Arbeit" nicht den "gleichen Lohn". Lohn ist Verhandlungssache liebe Frauen! Es wäre fatal aufgrund einer Verhandlungsschwäche gleich den real existierenden Sozialismus einzuführen! Antworten


Andrea Meilinger

08.01.2010, 07:32 Uhr
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Der Artikel hält uns Frauen den Spiegel vor, und das haben wir auch nicht anders verdient. Ich bin auch immer wieder enttäuscht, wie wenig Verständnis für die berechtigten Klagen von Männern gerade von Frauen aufgebracht wird. Meiner Meinung nach sollten auch Männer das volle Wahlrecht erhalten und die Gleichstellungsbeauftragten ebenfalls wählen und auch dafür kandidieren können. Antworten


Karin Kündig

07.01.2010, 22:45 Uhr
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Die Lösung liegt sicher nicht in der Politik. Diese kann Menschen nicht verändern, und weder Nächstenliebe noch Vorbilder für Buben / Mädchen schaffen. Jeder von uns ist persönlich gefragt. Welches Männer- / Frauenbild werden wir unseren Kindern mitgeben? Können wir mal nicht nur an uns selbst, sondern auch an den anderen denken? Wie wärs mit Vergebung, Durchhaltevermögen, Humor,... Liebe? Antworten


Marcel Zufferey

07.01.2010, 22:22 Uhr
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Die Angst vieler Männer davor, die Frauen würden sie nicht mehr benötigen, ist völlig unberechtigt. Volkswirtschaftlich haben die Männer noch genau dieselbe Bedeutung, wie vor 150 Jahren: Aus Alleinernährern jetzt einfach Haupternährer geworden. Der vielbeschworene Fortschritt beim Rollenverständnis der Geschlechter ist bisher weitgehend ausgeblieben- dafür wurde er uns wenigstens gut verkauft! Antworten


Martin Müller

07.01.2010, 21:51 Uhr
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Ein brisantes Interview über ein hoch aktuelles Thema, welches leider in grossen Teilen der Bevölkerung entweder totgeschwiegen oder völlig unfair diskutiert wird. Wenn sie ("die Liberale") unter einem modernen Frauenbild versteht, dass sie 100% arbeitet und ihm ("der Konservative") vorschreibt, wie er zu Hause die Kinder erziehen soll, dann hat sie offensichtlich irgend etwas falsch verstanden. Antworten


Karl Fuchs

07.01.2010, 20:52 Uhr
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Schön wär's, wenn Frauen auch nur halb so emanzipiert wären wie hier beschrieben. Moderne Frauenbilder haben sie, aber leider total verstaubte Männerbilder. Der Mann soll immer noch der Starke sein, die volle Verantwortung auf seinen Schultern, an den Kommentaren mancher Frauen hier kann man das erkennen. Nur wollen das die Männer nicht mehr, eine solche Beziehung ist für sie eine Einbahnstraße. Antworten


Stephan Weber

07.01.2010, 18:38 Uhr
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Man sollte das Thema ohne eine Ab- oder Ausgrenzung des anderen Geschlechts zu behandeln, das führt nicht weiter. Natürlich gibt es sehr grosse Ungerechtigkeiten, vor allem im Bereich des Scheidungsrechts, und auch in der Schule läuft es für die Jungs nicht optimal. Da können aber auch die Frauen nichts dafür, das sind Probleme, die jetzt einfach angegangen und überwunden werden müssen. Antworten


Heinz Frey

07.01.2010, 17:51 Uhr
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Männer zahlen gleichviel Sozialbeiträge, obwohl sie durchschnittlich 7 Jahre früher sterben und daher auch 7 Jahre weniger beziehen. Bei Sorgerechtsstreitigkeiten macht der Mann meist den Kürzeren. 1 Jahr seines Lebens "darf" er ins Militär - fehlt auch jedes Jahr für 3 Wochen z.B. im Studium. Geht der Mann nicht ins Militär, zahlt er Militärersatz. Die Frauen sollen sich HEUTE nicht beklagen! Antworten


Andreas Sander

07.01.2010, 17:30 Uhr
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Ich merke immer wieder, dass männlcher Chauvinismus besonders in der Schweiz noch sehr ausgeprägt ist: Männer müssen ernst sein, 3-Tage-Bart tragen, blos nicht lachen. Besonders bei den über 35-jährigen fällt dies stark auf. Für jeden unter 40-jährigen Deutschen ist Feminismus dagegen etwas völlig normales (siehe deutsche Kanzlerin, deutschen Aussenminister). Antworten


Luzia Keller

07.01.2010, 17:20 Uhr
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Ja, jetzt hat sich der Wind einfach zu Gunsten der Frauen gedreht und dies wird anscheinend nicht goutiert und ist schwer nachvollziehbar. Genau so haben wir Frauen Jahrhunderte lang unter dem Patriarchat gelitten und fordern endlich die uns zustehenden Rechte ein. Aber ich bin für einen differenzierteren und respektvolleren Umgang zwischen den Geschlechtern, denn 'Le ton fait la musique'. ;-) Antworten


Markus Schmidt

07.01.2010, 17:18 Uhr
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So, Männer sollen also akzeptieren, dass sie auch Probleme haben. Es ist schon paradox - wenn Männer (und Buben) dann über ihre Probleme sprechen und Hilfe fordern, wie z.B. bei der Diskriminierung von Buben in der Schule, bei der Benachteiligung von Männern im Gesundheitswesen (Männer leisten 70% der Beiträge, erhalten aber nur 30% der Leistungen), machen sich Frauen noch über sie lustig. DANKE ! Antworten


Michel Hüni

07.01.2010, 16:58 Uhr
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von mir aus können die rollen getauscht werden gegenüber der zeit vor 50,100+ jahren. eine frau ist mir noch so recht, die karriere machen möchte und viel geld heimbringt :-) da schmeiss' ich gerne den haushalt und vertreib mir sonst die zeit! beziehungen halten einfach nicht lange, wenn jeder nur an sich denkt und sich "verwirklichen" will, logisch, menschen sind kaum für die monogamie gemacht. Antworten


Billy Abrecht

07.01.2010, 16:47 Uhr
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Das Motto der Frauen heisst: «Gleichberechtigung ja, aber nur für UNS FRAUEN!». Beispiel 1)Sie wollen gleich viel Lohn aber keine Militärpflicht oder Wehrersatz. 2)Mehr Lohn, aber auf Schwangerschaftsurlaub nicht verzichten. Die Frauen wollen nur die rechte, nicht aber auch die Pflichten. Phänomen: Frauen in Hosen ist normal, Männer mit Rock (auch wenn ich das nicht will) ist schwul, grotesk was? Antworten


Andrea Meilinger

07.01.2010, 16:26 Uhr
Melden

Der Artikel hält uns Frauen den Spiegel vor, und das haben wir auch nicht anders verdient. Ich bin auch immer wieder enttäuscht, wie wenig Verständnis für die berechtigten Klagen von Männern gerade von Frauen aufgebracht wird. Meiner Meinung nach sollten auch Männer das volle Wahlrecht erhalten und die Gleichstellungsbeauftragten ebenfalls wählen und auch dafür kandidieren können. Antworten


Roman Rebitz

07.01.2010, 16:07 Uhr
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Grunsätzlich habe ich nichts gegen Gleichber. was mich viel mehr stört ist das sich Männer und Frauen , ausser körperlich, teilweise gar nicht mehr unterscheiden. Alles ist Einheitsbrei, inzwischen benehmen sich Frauen genauso wie Männer und umgekehrt. Im Strassenverkehr ist dies z.B. sehr gut zu beobachten. Ich bin einfach gelangweilt davon, dann kreieren wir lieber nur ein univ. Geschlecht ! Antworten


Lucien Michel

07.01.2010, 15:47 Uhr
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Diese Weinerlichkeit! Was grännen den hier die Männer, nur weil ein paar Frauen ansatzweise das tun was diese immer schon taten. Antworten


Aduccia Sciacovelli

07.01.2010, 14:08 Uhr
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...ich glaube, solange es nicht verstanden wird, dass nur das Weibliche UND das Männliche zu einer Vervollständigung eines Ganzen führt....solange wird es nicht gut laufen zwischen Mann und Frau....Ich bin sehr gern eine gleichberechtigte Frau, auch im traditionellen Sinne aber weit weg vom Bild der Männerhasserin...wieso auch ? Zum Glück gibts euch Männer....auch.... :) Antworten


Tom Taler

07.01.2010, 13:41 Uhr
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Der Konflikt wird sich sicher verschärfen. Je mehr Frauen künstlich gefordert werden um sie mehr Widerstand werden sie bekommen überhaut eine Stelle zu finden. Was fehlt ist nicht künstliche Gleichstellung sondern bezahlbare flexible Kinderbetreuung. als alleinerziehender Vater mit drei Kindern darf ich mir hoffentlich eine Meinung dazu bilden. Antworten


Alberto Fonseca

07.01.2010, 13:31 Uhr
Melden

Vielen Dank für diesen hochaktuellen Artikel! Interessant, dass die Frauen, die von den Männern mehr Engagement im Haushalt fordern, dieselben sind, die lauthals "Missbrauch, Missbrauch" kreischen, wenn ich meiner Tochter die Windeln wechsele! Es ist höchste Zeit, dass sich mehr Männer in die Diskussion zum Thema Rollen der Geschlechter einschalten;das darf man nicht den Feministinnen überlassen! Antworten


Sandra Junker

07.01.2010, 13:28 Uhr
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.. und dass Frauen immer noch weniger Lohn erhalten für die gleiche Arbeit als Männer? Und weshalb kümmern sich geschiedene Väter nicht um Ihre Kinder? Und dass viele Frauen mit UNI Abschluss trotzdem keine Karriere machen sondern Hausfrauen oder Teilzeitstellen annehmen, weil zuwenig Krippenplätze, und mit Teilzeitstellen kann man keine Karriere machen... Antworten


Paul Linder

07.01.2010, 13:28 Uhr
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In erster Linie sind wir Weltraumflöhe, in 2. Menschen und erst in 3. Mann und Frau. So unterschiedlich sind die gar nicht: je 2 Arme und Beine, einen Rumpf und einen Kopf! Unterschiede eigentlich nur im Geschlecht. Also was soll der Rummel um besser oder mehr wert usw. Ist doch ziemlich lächerlich, aber evtl. noch medienwirksam für junge Menschen... Antworten


Sandra Junker

07.01.2010, 13:25 Uhr
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Ein schwachsinnigeres Interview habe ich schon lange nicht mehr gelesen. "Wenn ein Beruf gesellschaftlich abgewertet wird, danken die Männer ab, und die Frauen springen ein" - eher andersrum: springen Frauen ein, wird ein Beruf gesellschaftlich abgewertet. Fast alle genannten Beispiele sind entweder schwammig oder könnten gleich wiederlegt werden. Der gute Herr sollte sich pensionieren lassen. Antworten


Christian Schürch

07.01.2010, 12:51 Uhr
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Es ist an der Zeit, dass auch wir Männer dazu stehen, dass wir - nicht als Einzelperson aber als soziale Gruppe - immer schon zu den strukturell mächtigen, privilegierten und (leider auch) unterdrückenden Gruppen gehört haben. Über eine vermeintliche "Krise der Männlichkeit" zu jammern und uns als Opfer darzustellen ist gerade von einem Soziologen höchst fragwürdig. Da erwarte ich mehr weitsicht! Antworten


Paul von Allmen

07.01.2010, 12:50 Uhr
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Das Problem ist vielmehr, dass bestimmte gesellschaftlichen Rollen immer noch als männlich oder weiblich angesehen werden, obwohl man etwa aus der Anthropologie längst weiss, dass es sich bei diesen Rollen um soziale Konstruktionen handelt, dass sie keineswegs naturgegeben sind. Das mag für leidende 70-jährige Herren, die mit diesen Rollenvorgaben aufgewachsen sind, schwierig zu akzeptieren sein.. Antworten


Pat Sulzberger

07.01.2010, 12:43 Uhr
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Frauen wurden lange unterdrückt, das stimmt sicher. Gleichzeitig waren aber die meisten von ihnen klug genug, sich eine heimliche Machtposition zu Hause aufzubauen und sie verstehen es sehr geschickt, ihre Chancen zu nutzen. Männer sind oft dröge, ausser über Autos, Militär und totlangweilige Jobs haben die meisten kaum etwas zu sagen. Für die Natur ist es wichtiger, eine Frau zu 'produzieren'. Antworten


Angelica Winzenried

07.01.2010, 12:43 Uhr
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Es hat sich damals, als der Lehrerberuf nicht von Frauen dominiert war auch niemand gestört, dass den Mädchen kein weibliches Vorbild zur Verfügung stand. Aber warscheinlich hat die Emanzipation nunmal gezeigt, dass dies Buben eher brauchen als Mädchen. Selbst Hollstein erwähnt eine grössere Labilität. Es ist mom. sicher nicht ideal und der Zeitpunkt ist da, den goldenen Mittelweg zu finden. Antworten


Christoph Wilderer

07.01.2010, 12:26 Uhr
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Die Kommentare zeigen ja schon alles. Keine Frau, welche die Brisanz des Themas akzeptiert, lieber zurückschiessen mit dem Argument "aber meine Urgrossmutter wurde auch unterdrückt". Nehmen sie sich ein Beispiel an der Mehrheit der Männer, die sich heute in der Frauen-Gleichstellung aufgeschlossen zeigen. Nehmen Sie die Männer-Probleme ernst, die durch die (notwendige) Frauenrevolution entstanden! Antworten


harald burger

07.01.2010, 12:25 Uhr
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Ich wäre gerne Quotenmann im Gleichstellungsbüro. Antworten


Alberto Fonseca

07.01.2010, 12:10 Uhr
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Vielen Dank für diesen hochaktuellen Artikel! Interessant, dass die Frauen, die von den Männern mehr Engagement im Haushalt fordern, dieselben sind, die lauthals "Missbrauch, Missbrauch" kreischen, wenn ich meiner Tochter die Windeln wechsele! Es ist höchste Zeit, dass sich mehr Männer in die Diskussion zum Thema Rollen der Geschlechter einschalten;das darf man nicht den Feministinnen überlassen! Antworten


Susanne Häller

07.01.2010, 12:08 Uhr
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@AlexSchmid: ich kenne in kein!e Frauenquoten und Bevorzugungen - haben Sie konkrete Beispiele? Die Kantiprüfung z.B. aus der 3. Sek haben letztes Jahr 8 Mädchen und 2 Buben bestanden - Frauenquote ?? - wohl eher faule Buben, sorry! Antworten


Ben Müller

07.01.2010, 11:50 Uhr
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Die Kommentare der Frauen hier sprechen Bände.. erinnert mich irgendwie an Tarzan: ich Frau ich gut, du Mann du böse! Sehr differenziert, wirklich. Antworten


Boller Peter

07.01.2010, 11:41 Uhr
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an der entwertung der sog. weiblichen berufe sind auch die medien schuld. ich habe jahrelang als lehrer gearbeitet und mich sehr wohl gefühlt im weiblichen umfeld. allerdings der bürokratisierungswahn und die konzentration auf nicht menschliche qualitäten sehe ich als grosses problem an. es gibt viele beispiele gelungener zusammenarbeit, aber medien (und einige parteien) leben oft von konflikten. Antworten


majo naef

07.01.2010, 11:37 Uhr
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Die Männer waren schon immer so. Darum mussten und müssen sie die Frauen unterdrücken. Jetzt bügeln die Frauen die Fehler der Männer nicht mehr aus. Macht das gefälligst von nun an selbst. Antworten


Alex Hanselmann

07.01.2010, 11:35 Uhr
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@M. Diethelm: Ritalin wir unbestreitbar oft als Droge bei Problemen verwendet - Sei es die Einnahme auf Druck der Schule bei oberflächlicher Diagnose oder die eines Medizinstudenten vor Prüfungen. Der Soziologe erwähnt nicht ADS oder ADHS. Es gibt eine grosse Zahl von einflussreichen Akademikern, die das genau gleich sehen wie dieser Soziologe. Es sind leider fast ausschliesslich Männer. Antworten


Gianin May

07.01.2010, 11:30 Uhr
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Die gegenwärtige Entwicklung zeigt ganz genau, dass die Emanzipation der Frau genauso versagt hat wie die Unterdrückung der Frau durch den Mann. Sie hat kein "Miteinander" geschaffen sondern das gegeneinander verstärkt und Frauen wünschen sich im allg. ein Miteinander, aber sie sind dazu genauso wenig im Stande wie der Mann und je länger umso weniger. Antworten


Markus Müller

07.01.2010, 11:30 Uhr
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Kaum wird auch einmal von Männerrechten gesprochen, schon kommen Frauen und jammern über irgendwelche angeblichen Diskriminierungen von vor 1000 Jahren und wollen nichts von gleichen Rechten für Männer hören. Dabei sind in den Kriegen früher fast nur Männer umgekommen, Frauen konnten viel besser überleben. Männer sind schon immer die Prügelknaben gewesen und sind es eben auch heute noch. Antworten


Hans-Peter Müller

07.01.2010, 11:28 Uhr
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@Froebe: Ja es stimmt, dass viele Frauen ehrenamtliche Arbeit machen, die anerkannt werden muss. Das tun übrigens auch viele Männer! Was das Militär angeht, erinnere ich mich, dass gewisse Frauen es als diskriminierend betrachteten, nicht ins Militäg gehen zu dürfen. Es ändert aber nichts daran, dass ein Mensch nur aufgrund seines Geschlechts nicht unerheblichen Militäfpflichtersatz zahlen muss. Antworten


adrian wehrli

07.01.2010, 11:28 Uhr
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Bin erstaunt wie diese Geschlechterdisskusionen immer die Gemüter bewegt, stellt Euch vor wir würden genau gleich über die Hautfarbe diskutieren, da könnten wir dann schon bei den Schweizerdemokraten beitreten. Sexismus ist auf derselben Stufe wie Rassismus. @ Schenk: Wieso nach Russland fahren, besser per Katalog bestellen. (Achtung exkl. MwSt). Denn hier ist die Lebenserwartung nicht bei 56. Antworten


Alex Hanselmann

07.01.2010, 11:15 Uhr
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Walter Hollstein sagt es besser als der Schweizer Kinderarzt Remo Largo. Ich sehe den Feminismus als Befreiungskämpf, der nicht wirklich auf Respekt basiert und deshalb auch Opfer hinterlässt. Die Schwäche liegt m.E. im, etwas nicht für ALLE Menschen einzufordern. Feministinnen fordern NUR für sich und sehen sich gern als isolierte Gruppe. Die us-amerikanische Bürgerrechtsbewegung war da besser. Antworten


Anna Froebe

07.01.2010, 11:14 Uhr
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@Aschy Furrer: Das ist kein "man bashing", sondern "mother bashing". Kaum redet man von benachteiligten Buben sind die Mütter Schuld: Weil sie Karriere machen, weil sie sich den Vätern nicht unterordnen, weil die mehrere Sexualpartner haben, weil sie arbeiten gehen: Frauen wird jenes Verhalten vorgeworfen, das Männer vorleben. Aber wenn ein Vater mit einer Affäre abhaut, ist das völlig ok. Antworten


Alex Schmid

07.01.2010, 11:12 Uhr
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@Susanne Haeller. Zitat: "endlich dürfen die Frauen zeigen was sie können". Dann verzichten Sie doch bitte mal auf sämtliche Frauen-Bevorzugungsgesetze, Quoten etc, dann können wir wirklich vergleichen, wer was kann! Antworten


Christian Schenk

07.01.2010, 11:05 Uhr
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@ M. Morgenstern: In Russland, wo ich gerade bin! Klasse Frauen ohne diesen Schweizer Anti-Männer-Wahn. Männer die in Haushalt/Erziehung mithelfen schlagen ein wie eine Bombe und sind hoch geschätzt und verehrt. ps. Die Frauen hier sind alles andere als schwach und unterdrückt! Sie sind sehr selbstbewusst. Alles was Schweizerinnen noch können ist Geld ausgeben und im Restaurant was bestellen. Antworten


Laura Bossard

07.01.2010, 11:04 Uhr
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Interessant, die Männer jammern, oder nennen wir es netter, beklagen sich, sie fühlten sich als Bürger zweiter Klasse & dass sie in der Schule keine Männer als Lehrer hätten für sich oder ihre Söhne.. Also, die pädagogischen Hochschulen stehen euch offen und auch Quereinsteiger sind herzlich willkommen. Antworten


Anna Froebe

07.01.2010, 11:04 Uhr
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Der Vorwurf, es sei unfair, dass Frauen nicht ins Militär müssen, ist ein Grund für die Emanzipation: Die gesellschaftliche Leistung der Frau wird nicht anerkannt! Frauen bekommen Kinder (daran kann man nun mal biologisch nichts ändern), Frauen arbeiten oft ehrenamtlich, schauen und pflegen Eltern, Schwiegereltern etc. Das zusammengezählt macht mehr aus als der gesamte Militärdienst eines Manns... Antworten


Monika Diethelm-Knoepfel, Dr. med.

07.01.2010, 10:57 Uhr
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Wieder einmal wird ein ernsthaftes Problem zu einem Seitenhieb auf Ritalin missbraucht. Kinder mit schwerem ADHS leiden auch in gut struktuierten, auf ihre Probleme eingehenden Schulklasse und Familie, das gilt für Mädchen und Buben. Auffällige Knaben, die bei guter Führung mitmachen, aufmerksam und gut gesteuert sind, haben hingegen sicher kein ADS, das merkt man bei einer Abklräung sofort. Antworten


Oswald Müntener

07.01.2010, 10:51 Uhr
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@Vroni Bamert: Sie haben recht, vielleicht sollten sich die Söhne an den dynamischen, aufstrebenden weiblichen Vorbildern orientieren, die sich scheiden lassen, um sich selber verwirklichen zu können und ihre Söhne dann in der Krippe oder im Hort deponieren. An den Müttern, die im Monatsrhythmus ihre Lover wechseln und in ihrer Freizeit die Söhne unbeaufsichtigt "im Rudel abhängen" lassen. Antworten


Susanne Haeller

07.01.2010, 10:50 Uhr
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Jahrtausende lang wurden Frauen kleingehalten und diskriminiert um die im Artikel erwähnten Mankos der Buben und Männer zu vertuschen - jetzt endlich dürfen die Frauen zeigen was sie können und schon wird von Diskriminierung gesprochen, das ist ein Witz! Ist das Fehlen der Männer in der Erziehung für Buben etwa die Schuld der Frauen ? Antworten


Claudia Föry-Polzer

07.01.2010, 10:42 Uhr
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wohl viel wichtiger als das Geschlecht ist, was Kinder von ihren Eltern mitbekommen, was ihnen vorgelebt wird. Ich sehe viele Junge die weiterkommen wollen und ihr Leben mit viel Elan angehen, egal ob Mädchen oder Knaben, kämpfen für das was sie erreichen wollen müssen alle. Darum ist es wichtig, Kinder nicht nur zu fördern sondern von ihnen auch etwas zu fordern. Antworten


Mike Putscher

07.01.2010, 10:39 Uhr
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Ich habe meine Sozialpädagogenausbildung vor zwanzig Jahren gemacht. Erstaunlich, dass bereits damals Buben-gerechte Förderung ein Thema war, nicht nur unter uns Männer-Exoten. Wussten Sie eigentlich,dass bei vielen Müttern ein Mann in einem solchen Beruf als potenzieller Pädophiler und Prügler angesehen wird. Frauen sind dem Vorurteil nicht ausgesetzt. Wundert's noch,wenn sie nicht bleiben? Nein! Antworten


Lukas Orellano

07.01.2010, 10:37 Uhr
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Die Logik gewisser Kommentare ist nicht sehr einleuchtend: Man kann nicht mit Fehlern unserer Vorfahren gegen Ungerechtigkeiten von heute argumentieren. Ausserdem darf man als Mann keine eigenen Probleme ansprechen, sonst werden einem gleich Vergewaltigung, Lohnungleichheit etc. um die Ohren gehauen, für die 95% aller Männer nichts können. Aber wie gesagt, als Mann ist man heute 'der Feind'. Antworten


Aschy Furrer

07.01.2010, 10:34 Uhr
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Selbst ist der Mann. Die Kommentare der Frauen zu diesem Artikel sind für sich selbst schon aussagekräftig genug - da ist keinerlei weiteres verbales "man bashing" erforderlich. Antworten


eugen bissegger

07.01.2010, 10:27 Uhr
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@Beat von Känel: Zusammenprall der Geschlechter Antworten


Hans-Peter Müller

07.01.2010, 10:22 Uhr
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Liebe Frauen, warum wohl müssen Männer Militär oder Ersatz leisten oder dafür zahlen und Frauen dürfen, warum sind über 90% der Scheidungskinder bei den Müttern, und der Vater hat zu zahlen ohne etwas sagen zu dürfen, warum gibt es Stellen für "Gleichberechtigung" die nur durch Frauen besetzt sind, warum wird bei häuslicher Gewalt nur von Tätern gesprochen, obwohl rund 20% davon Täterinnen sind??? Antworten


Marcel Peter

07.01.2010, 10:16 Uhr
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Nicht nur Frauen leiden immer noch unter Männern sondern auch Männer. Der Mann ist des Mannes ärgster Feind. Wir allen hätten ein schöneres Leben wenn die Kategorien "Mann" und "Frau" und die dazugehörenden Privilegien endlich abgeschafft würden. Antworten


Walter Sahli

07.01.2010, 10:13 Uhr
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@A. Froebe: Dass Frauen vielerorts immer noch weniger verdienen, als Männer hängt vielleicht auch damit zusammen, dass Frauen weniger fordern als Männer. Es hilft, wenn man beim Bewerbungsgespräch ein bisschen pokert, aber tun muss es frau selber! Was die Jugendsprache betrifft, so laste ich diese eher den modernen Medien als uns bösen Männern an. Antworten


Beat von Känel

07.01.2010, 10:08 Uhr
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Was ist ein Clash? Antworten


Claudia Baumann

07.01.2010, 10:06 Uhr
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Den heutigen Männern stehen immer noch alle Möglichkeiten offen, sich ein Lebenskonzept nach eigenem Gusto einzurichten. Und endlich haben auch Frauen diese Möglichkeit! Ich erachte das durchaus als positiv - wer sich an neue Gegebenheiten nicht anpassen kann, hat über kurz oder lang sowieso ein Problem. Dafür die Gesellschaft zu beschuldigen ist billig - es liegt an jedem/jeder einzelnen. Antworten


Markus Schwarz

07.01.2010, 09:58 Uhr
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In einigen Punkten hat Hollstein sicher recht. Die Frauen wurden in eigentlich wenigen Jahren zum Teil mit Zwang (Frauenquoten etc.) gefördert, was ich eigentlich gar nicht schlecht finde. Heute regt mich mehr auf, dass wir verblöden....die Besucher-die Besucherinnen, die Kunden-die Kundinnen...Ich glaube, dass es nicht viele Frauen gibt, die wollten, dass ganze Bücher umgeschrieben werden. Antworten


Lukas mülemann

07.01.2010, 09:58 Uhr
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Ja, liebe Frauen die sich aufregen wenn sie diesen Text lesen.... Von denen mit Inhalt Frau gibt es hundert- tausende..... Antworten


Alex Schmid

07.01.2010, 09:56 Uhr
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Noch bedenklicher als das, worüber Herr Hollstein schreibt und im Interview berichtet, sind die Reaktionen die HIER bei einigen KommentatorINNEN zu lesen sind! Motto: Früher wurden Frauen diskriminiert, also heute... Nicht ein Funke von Selbsttreflexion! Glauben diese Frauen im Ernst, es ginge ihnen besser, wenn das Geschlechterverhältnis vollkommen zerstört und hassaufgeladen sein wird?? Antworten


Sergio Roman Manser

07.01.2010, 09:53 Uhr
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Das Abwerten der naturwissenschaftlichen Fächer hat zwar die Frauenquote erhöht, aber in der beruflichen Realität werden dann wieder ganz andere Ansprüche gestellt und das könnte der Grund sein, warum Frauen in Führungsetagen immer noch selten anzutreffen sind. Die "wirtschaftliche Unabhängigkeit" der geschiedenen Frau beruht doch oftmals auf dem Mann, oder ? Antworten


Aschi Oiram

07.01.2010, 09:53 Uhr
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Jammern? Da braucht ein Prof. nicht zu differenzieren, wieso das Weibliche besser dasteht: Über 90% der Verbrecher sind Männer. Männer lügen gemäss Forschung 2 x soviel wie Frauen. Da schadet es nichts, wenn die Schule mehr weibliche als männliche Lehrer und Vorbildspersonen hat, wenn es zu Hause daran mangelt. Im Bundesrat haben sich die Frauen besser gehalten als die Männer, trotz geringer Zahl. Antworten


Klaus Rohner

07.01.2010, 09:52 Uhr
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Männer müssen sich "Empathie" und "Teamgeist" erwerben ? Tatsächlich ? Wer je erlebt hat, wie rücksichtslos sich viele Frauen an ihre Privilegien klammern (z.B. beim Sorgerecht) wird wohl nicht mehr an einen Zusammenhang von Teamgeist oder Empathie mit Weiblichkeit glauben. Die einfühlsamsten (und gerechtesten) Menschen, die ich kenne, sind Männer. Und zwar eindeutig ! Antworten


Walter Sahli

07.01.2010, 09:50 Uhr
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Aus einem Buben wird nur mit sehr viel Eigen-Arbeit ein Mann, wenn er in einem rein weiblichen Umfeld aufwächst. Meine Hoffnung ist, dass es immer weniger Frauen gibt, die glauben, sie könnten ihre Söhne alleine erziehen. Und was die "Frauenförderung" betrifft, so zementiert diese nur den ewig weiblichen Opferglauben. @S.Sali: geht es wirklich darum Unterdrückung zu teilen? Antworten


Yves Mundorff

07.01.2010, 09:42 Uhr
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@sahra sali: mit diesen Worten stellst du dich auf die stuffe derer, die du kritisierst. ich als mann bin nicht verantwortlich, wie die letzten 1000 jahre gelaufen sind. oder seit wann gibt es sippen-haftung? weiter scheinen sehr viele zu vergessen, dass diese veränderungsprozesse immer mehrere generationen brauchen. ich habe das glück, sohn eines modernen mannes zu sein. Antworten


Anna Froebe

07.01.2010, 09:42 Uhr
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Arme Männer: Frauen verdienen immer noch weniger für die gleiche Arbeit, im Bus höre ich tagtäglich, wie junge Gewerbeschüler ihre Mitschülerinnen als "Bitches" bezeichnen und sie sexuell erniedrigen, jede vierte Frau wird laut UNIFEM min. einmal im leben vergewaltigt oder verprügelt... und ihr Männer müsst in den WK und euch jeden Tag rasieren! Es ist schon eine Frechheit, was mit euch geschieht! Antworten


Peter Gut

07.01.2010, 09:41 Uhr
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@Susanne Huber: Sie denken, so wie ihr uns vor tausend Jahren in der Vergangenheit, schlagen wir nun zurück! Ich lebe heute und der Bericht bezieht sich auf heute! Es gäbe noch mehr anzufügen. Als Mann sind sie heute definitv das schwächere Geschlecht (nicht körperlich...). Als lediger Mann erhalten sie kein Sorgerecht für ihre Kinder, obwohl ich nachweislich alles kann, was eine Frau auch kann... Antworten


Arnold Schmidt

07.01.2010, 09:39 Uhr
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Interessantes Interview, das viele reale Probleme einer zunehmend verweiblichten Gesellschaft benennt. Man muss allerdings klarstellen: Männer sind nicht verärgert über angebliche "souveräne Frauen", sondern kritisieren schlichtweg die vielen männerfeindlichen Benachteiligungen, z.B. bei Gesundheitspolitik, Wehrdienst, Bildungsbenachteiligung von Buben, Verharmlosung weiblicher Gewalt, etc. etc. Antworten


Yves Mundorff

07.01.2010, 09:37 Uhr
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In einigen Punkten hat der Hollenstein wohl recht. Gerade in der Schule bringen die Lehrerinnen sehr wenig Verständnis den Jungs entgegen. Aber Mann kann immer die Schuld am eigenen Versagen auf andere schieben. Oder einfach mal den Finger rausnehmen Spätestens mit 20 Jahren muss jeder erkennen, dass er das Leben selbst gestalten und seines eigenen Glücks Schmied ist. Benachteiligung hin oder her. Antworten


Barbara Glauser

07.01.2010, 09:35 Uhr
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Schön wärs! Leider liegt Hollstein meilenweit neben der Wahrheit. Was mir mehr Angst macht: Wie Männer, die sich benachteiligt fühlen (fühlen, nicht sind!), mit Frauen umgehen, zeigen Geschichte und Gegenwart ja zur Genüge. Antworten


sahra sali

07.01.2010, 09:33 Uhr
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absoluter bloedsinnn. frauen werden seit jahrhunderten unterdrueckt und wenn von dem stueck unterdrueckung ein bisschen was abggegeben werden muss, wir schon gejault. zuerst sollen frauen im job gleichwertig behandelt werden - damit meine ich lohn, stellenwert, aufgabe etc - und dann kann der dann vielleicht in ein paar 100 bis 1000 jahren wieder kommen, mit seinen worten. Antworten


Alex Schmid

07.01.2010, 09:32 Uhr
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Die vor Jahrzehnten (!!) einmal nötig gewesene Frauenförderung ist längst schon in eine systematische Benachteiligung und Diskriminierung von Männern umgeschlagen. Insbesondere die Jüngsten, die Buben, sind davon betroffen und können sich natürlich am wenigsten wehren. Wie lange dauert es noch, bis die Männerwelt endlich die politischen Konsequenzen zieht? Antworten


Holenstein Richard

07.01.2010, 09:23 Uhr
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Zur Vertiefung empfehle ich den Interessierten u.a. folgende Bücher: "Rettet unsere Söhne", "Jungs im Abseits" und "Kleine Jungs-grosse Not". Antworten


peter müller

07.01.2010, 09:12 Uhr
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Ich gehe mir Herrn Hollstein völlig einig. Mein jüngerer Sohn hatte in der Primar-Schule einen männlichen Lehrer, der gute Herr Lehrer war der einzige Mann - alle restlichen 15 Lehrer waren Frauen. Ein Beispiel der Diskreminierung der Männer ist das aktuelle Scheidungsrecht - eine Zumutung und Frechheit. Komischerweise unterstützen gerade männliche Richter auch noch dieses Unrecht! Antworten


Reto Bommer

07.01.2010, 08:35 Uhr
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Die Männer müssen lernen auch ihre weibliche Seite zu kennen und zu schätzen, und dies hat nichts mit Schwul sein zu tun. Dies sollte am besten bereits in der Kindheit schon geschehen. Antworten


Ernst Bolliger

07.01.2010, 08:33 Uhr
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Als Mann fühle ich mich in der Schweiz schon längst als ein Bürger zweiter Klasse. Antworten


Vroni Bamert

07.01.2010, 08:30 Uhr
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An welchem Väterbild sollen sich die Männer orientieren? An den Biertrinkenden Ferngucker von Gewalt- und Sexfilmen, die medial vorherrschend sind und so ihr sexualisiertes Frauenbild an die Söhne vererben? An den stummen Vätern, die ihre Gefühle nicht verbalisieren können noch wollen? An dem Männerbild, das den 1. und 2. Weltkrieg hervorgebracht hat? -Eine Entwicklung zieht die andere nach sich. Antworten


Susanne Huber

07.01.2010, 08:19 Uhr
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Frauen wurden tausende von Jahren unterdrückt und ausgebeutet. Es ist schon eine Schande, dass Männer nach 30, 40 Jahren Emanzipation nur noch versagen können oder sich gar umbringen müssen... Gerade Männer sollten sich gegen solche Soziologen und "Experten" auflehnen, sonst herrscht tatsächlich eines Tages ein solch schwaches Bild vom "starken Geschlecht" vor... Antworten


Heinz Martin

07.01.2010, 07:20 Uhr
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Alle aussagen kann ich zu 100% bestätigen. Und Gott sei Dank bin ich in Therapie. Und das Tolle daran: ich möchte den Beruf wechseln, aber das traditionelle Gesellschaftsbild (besonders die Ämter) macht es mir unmöglich von der Informatik in den Pflegebereich zu wechseln, wenn ich gleichzeitig eine Familie haben will, aber ist ok, Familie ist eh altmodisch, braucht man heute nicht ... Antworten


Charles Dupond

07.01.2010, 07:20 Uhr
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Es ist nichts so fein gesponnen, eines Tages kommts doch an die Sonnen! Abschaffung aller Frauenbonusse - insbesondere absolute Gleichstellung bei der Wehrpflicht und Pflicht des Erwerbs des eigenen Unterhaltes fuer nicht (nach IV-Norm!) invalide oder (nach AHV-Norm!) alte Scheiderinnen) waeren erste Schritte von der Privilegierung zurueck zur echten Gleichstellung und Behebung des Pflegenotstand Antworten


Winfried Hirschle

07.01.2010, 06:51 Uhr
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Ihr Männer habt es nicht einfach.... Antworten




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