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Madoka Sugai gewinnt den Prix de Lausanne

Aktualisiert am 04.02.2012 2 Kommentare

An der 40. Ausgabe des Tanzwettbewerbs wurden acht junge Tänzerinnen und Tänzer ausgezeichnet. Die Schweizer Teilnehmer gingen leer aus.

Heimste gleich zwei Preise ein: Madoka Sugai in Lausanne. (4. Februar 2012)

Heimste gleich zwei Preise ein: Madoka Sugai in Lausanne. (4. Februar 2012)
Bild: Keystone

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Acht junge Tänzerinnen und Tänzer sind heute in Lausanne mit dem Prix de Lausanne ausgezeichnet worden. Sie erhalten ein Stipendium, das ihnen für ein Jahr eine weitere Ausbildung erlauben soll. Die Japanerin Madoka Sugai eroberte gar zwei Preise. Die Schweizer Teilnehmer gingen leer aus.

Die Jury des 40. Prix de Lausanne mussten das Können von 21 Finalisten beurteilen. Neben der Japanerin Madoka Sugai wurden die Amerikanerin Hannah Bettes, der Brasilianer Edson Barbosa, der Australier Nikolaus Tudorin, der Deutsche Michael Grünecker, die Spanierin Sonia Vinograd sowie die beiden Chinesen Le Wang und Mingxuan Wang ausgezeichnet.

Der Schweizer Preis ging an den in Zürich lebenden Michael Grünecker. Die Schweiz war am Wettbewerb mit nur einer Teilnehmerin vertreten.

Geburtstagsgala des Wettbewerbs

Insgesamt 226 Tänzerinnen und Tänzer im Alter von 15 bis 18 haben hatten sich für die Teilnahme am Wettbewerb angemeldet. 79 von ihnen schafften es schliesslich in die Ausscheidung. Die Jury wurde von Jean-Christophe Maillot, Direktor und Choreograph des Balletts von Monte Carlo, präsidiert.

Der Prix de Lausanne ermutigt junge Künstler und Künstlerinnen zur Vielseitigkeit. Die 15- bis 18-Jährigen müssen die klassischen Grundlagen ebenso beherrschen wie den zeitgenössischen Tanz.

Der in der ganzen Welt bekannte Tanzwettbewerb feiert heuer sein 40-jähriges Bestehen. Zur Geburtstagsgala am Sonntag wurden ehemalige Preisträger erwartet, die heute Solisten und Primaballerinas in Paris, London, Hamburg, Tokio, Monte Carlo und Berlin sind.

Der Wettbewerb war erstmals auch im Internet live zu verfolgen. Vier ehemalige Preisträger kommentierten die Auftritte der einzelnen Bewerber auf Französisch, Englisch, Spanisch und Japanisch.

(kle/sda)

Erstellt: 04.02.2012, 20:13 Uhr

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2 Kommentare

Thomas Läubli

04.02.2012, 22:52 Uhr
Melden 4 Empfehlung

Kein Wunder: Hohe Kunst und subtile Körperbewegung wird hierzulande von Politik und Medien stiefmütterlich behandelt... Antworten


elena dissi

06.02.2012, 08:38 Uhr
Melden 2 Empfehlung

Immerhin haben es drei der Schweizer KandidatInnen in die Ausscheidung geschafft und Michael Grünecker lebt nicht nur in Zürich sondern absolviert seine Tänzerausbildung in Zürich an der Hochschule der Künste. Antworten



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