Kultur
Zehn Wochen musikalische «Feinkost» am Jazzfestival Bern
Die Konzerte in Clubatmosphäre sind auf zehn Wochen verteilt. Den Auftakt macht am (morgigen) Samstag eine Jubiläumsveranstaltung im Berner Kursaal mit einer Jubiläums-Allstar- Band und den beiden amerikanischen Sängerinnen Niki Haris und Catherine Russel.
Haris' Palette reicht von Pop über R&B bis zum Jazz. Sie hat unter anderem mit Ray Charles, David Sanborn, Luther Vandross, Whitney Houston oder Madonna zusammengearbeitet. Russel veröffentlichte 2006 ihr Debut-Album und erhielt dafür unter anderem Lob von Sinatra-Biograf Will Friedwald.
Vierfache Grammy-Preisträgerin
Den Gala-Abend am 22. Mai bestreitet die amerikanische Jazz- Sängerin Dianne Reeves. Die vierfache Grammy-Preisträgerin gehört seit den 1980-er Jahren zum festen Inventar der internationalen Jazz- Szene.
Die übrigen Konzerte sind eine Serie von jeweils mehrtägigen Gastspielen der Bands in «Marians Jazzroom», einem Konzertlokal des Hotels Innere Enge in Bern. Dort treten die Bands jeweils zweimal pro Abend auf.
Weltklasse-Pianisten
Mit Allen Toussaint steht in Bern einer der einflussreichsten Plattenproduzenten der 1960-er Jahre und ein begnadeter Pianist auf der Bühne.
Kein Unbekannter ist auch der Pianist, Keyboard-Pionier und Produzent George Duke. Seine Karriere begann Ende der 1960-er Jahre, wo er unter anderem Solisten wie wie Dizzy Gillespie oder Bobby Hutcherson begleitete.
Frank Zappa holte ihn zu seiner Band Mothers of Invention. Daneben arbeitete Duke auch mit dem Schlagzeuger Billy Cobham oder dem Sänger Al Jarreau. Seit 2004 betreibt Duke ein eigenes Label.
Weitere Acts am diesjährigen Jazzfestival in Bern sind die Jack DeJohnette Groupe, das McCoy Tyner Quartett oder Blues-Sängerin Marcia Ball.
Im Park des Hotels Innere Enge erhalten Nachwuchstalente eine Plattform, so auch Jazz-Studenten aus Bern. Das Internationale Jazzfestival Bern dauert vom 13. März bis am 22. Mai. (vh/sda/)
Erstellt: 12.03.2010, 16:16 Uhr





