«Ich hätte mich ja selbst nicht gemocht»
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Popmusiker Phil Collins hat Verständnis dafür geäussert, dass er mit seinen Hit-Alben und Auftritten in den achtziger Jahren nicht bei jedem gut ankam. Er sei gerade dabei, das Video-Archiv seiner Fernsehauftritte zu digitalisieren, sagte Collins der «Welt am Sonntag».
Weiter sagte der Brite: «Und wenn ich mir manche Auftritte so ansehe, denke ich: Kein Wunder, dass mich die Leute nicht gemocht haben. Ich hätte mich ja selbst nicht gemocht.» Er habe vor acht Jahren auch beschlossen, eine künstlerische Pause einzulegen, «weil ich genervt habe, weil ich zu vielen Leuten auf die Nerven gegangen bin.» Er sei «wohl ein kleiner Klugscheisser» gewesen.
Frühe Erfolge mit Genesis
Der 59-Jährige hatte in den siebziger und frühen achtziger Jahren als Drummer und später auch Sänger der Rockband Genesis seine Musikerkarriere begonnen. Die grössten Erfolge feierte der Brite allerdings später mit seinen Solo-Alben und Kuschelhits wie «One More Night» oder «Another Day in Paradise». Nach längerer Pause hat Collins nun sein neues Album «Going Back» eingespielt. (mrs/afp)
Erstellt: 05.09.2010, 13:19 Uhr
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