Kunstmuseum zeigt Kunst mit Alltagsbezug
Beide beziehen sich in ihrer Arbeit stark auf die Gestaltung von Alltagsobjekten und deren Erscheinungsformen. Die beiden Künstler, die zum ersten Mal für eine Ausstellung zusammenarbeiten, verbinden weitere Gemeinsamkeiten, wie das Kunstmuseum Thun am Freitag mitteilte. Baudevin und Stauch hatten beide Grafik studiert, bevor sie als bildende Künstler wirkten. Für beide ist ausserdem die Musik eine wichtige Referenz.
Baudevin, der in Lausanne lebt und arbeitet, kreiert abstrakte und geometrische Farbkompositionen auf Leinwand oder direkt auf einer Wand. Dafür benützt er Logos von bekannten Medikamentenverpackungen, Musiklabeln oder Plattencovers.
Als Scharnier zwischen den Ideenwelten
Stauchs Arbeit schafft durch den Materialmix von Fotografie, Malerei und Zeichnung eine dichte Welt zwischen Abstraktion, Ornament und Gegenständlichkeit, wie das Kunstmuseum schreibt. In den Rauminstallationen bestimmt der Sound den Rhythmus der Bildsequenzen. Stauch lebt und arbeitet in Thun.
Als Scharnier zwischen den Ideenwelten der beiden Künstler dient in der Ausstellung die 70-teilige Arbeit «Golden Years» des Niederländers Daan Van Golden. Für jedes Jahr von seinem Geburtsjahr 1936 an bis zum seinem 70. Geburtstag wählte Van Golden ein Zeitungsbild aus. Das Werk soll die Besucher auf eine ungewöhnliche Zeitreise mitnehmen. Zu sehen ist die neue Hauptausstellung im Kunstmuseum Thun bis zum 9. April. (cls/sda)
Erstellt: 10.02.2012, 11:52 Uhr
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